Fairy Tail
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 Akane Fukutake

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Akane
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BeitragThema: Akane Fukutake   Mo Nov 02, 2015 1:37 am



Dare ya to provoke me!
Who I am
Vorname
Akane

Nachname
Fukutake

Alter
22

Sternzeichen
Löwe

Geschlecht
weiblich

Herkunft
Crocus

That's me
Aussehen
Akane ist eine Schwertkämpferin und dazu noch eine sehr disziplinierte, demnach hat sie für eine Frau eine ganz schön athletische Figur und einen überdurchschnittlich gut trainierten Körper. Mit den 170 Zentimetern die sie misst, reiht sie sie sich allerdings eher so ins Mittelmaß ein, denn die Größte ist sie damit nicht, jedoch gibt es wohl auch wesentlich kleinere Frauen als sie. Obwohl die junge Dame als trainiert beschrieben wird, ist sie an sich nicht grade die kräftigste. Die größten Muskeln und dicksten Arme hat sie nicht wirklich, man kann sie nicht grade als Mannsweib betiteln, jedenfalls nicht faktisch belegt. Das Markanteste an Akane ist wohl ihr Haar. Sie trägt es meist zu einem langen Zopf zusammengebunden, mit einem langen Pony, dessen Strähnen sie sich das ein oder andere mal aus dem Gesicht schieben muss. Doch nicht die Form ihres Haupthaares ist besonders auffallend, es ist seine Farbe. Die Schwertkämpferin hat grünes Haar. Zu diesem gesellen sich dann noch smaragdgrüne Augen, die aus einem zumeist kühl dreinblickenden Gesicht hervorstechen. An Kleidung bevorzugt die Grünhaarige traditionelle Trachten, am liebsten welche, die ihr jederzeit eine gewisse Beinfreiheit für spontane Kämpfe bieten. Besonders gerne trägt sie eine Art Cheongsam, ein typisch Chinesisches 'Kleid' mit weitem Beinausschnitt.

Charakter
Einst war Akane ein ganz normales, häufig sogar sehr fröhliches und offenes Kind. Diese, sowie weitere positive Aspekte ihres Charakters schienen aber mit dem Mord an ihren Eltern spurlos verschwunden zu sein. Wirklich fröhlich sieht man sie seitdem selten bis gar nicht, denn die Lachanfälle bei großzügigem Alkoholgenuss ernstzunehmen und für pure Fröhlichkeit zu halten ist gewagt. Fakt ist, nüchtern strahlt Akane zumeist ansteckende Kälte aus. Ein paar warme Worte mit ihr wechseln ist dann genau sowenig möglich wie zu jedem Zeitpunkt sonst. Sie verschließt sich eigentlich vor so ziemlich jedem und es ist schwer eine wirklich tiefe Bindung mit ihr aufzubauen. Nach Außen hin ist sie ruhig, ihre Gefühle spielen sich hauptsächlich in ihrem Inneren ab, erblicken nie das Licht der Sonne. Die eine, große Ausnahme bildet da wohl das Gefühl der Wut. Da ihre Magie sich von ihr nährt, ist es eine Emotion, die sogar recht häufig nach Außen getragen wird. Die Grünhaarige ist, weiß man wie, recht leicht zu reißen. Wenn Akane gereizt ist, dann greift sie schnell zur Gewalt, also physischen Mitteln. Diese Impulsivität bildet wohl einen krassen Widerspruch zu der sonstigen Kargheit ihrer Gefühlswelt.
Jedenfalls macht die angesprochene Verschlossenheit Akane zu einer geheimnisvollen Magierin. Sie plappert so schnell nichts aus, verschleiert so gut wie immer ihre (wahren) Absichten. Rede und Antwort steht sie eigentlich nur dem Gildenmeister persönlich, da könnte jeder höherrangige Magier der Gilde zu ihr kommen und würde doch nichts von ihr erfahren.  Jedenfalls nicht, wenn sie nicht will.
In Kämpfen kann sich die Berserkerin so richtig austoben. Irgendwann bemerkte sie, wie sehr ihr das Blutvergießen doch Freude bereitete. Dabei kann sie einfach nicht sagen, ob dies mit der Magie dazu kam oder ob es zuvor bereits in ihr verankert war. Jedenfalls ist sie eine gnadenlose Kämpferin und es bereitet ihr Freude Chaos und Verderben zu verbreiten. Dabei und bei auch sonst so ziemlich allen, lässt sie sich allerdings nicht gerne helfen, um es vorsichtig auszudrücken. Um es wieder auf den Kampf zu beziehen: Sie würde bei jedem noch so starken Gegner lieber den fairen Zweikampf wählen und sang und klanglos untergehen, als sich unter die Arme greifen zu lassen. Anders herum jedoch ist Akane lediglich ihren Feinden gegenüber brutal und unbarmherzig. Ihren eigenen Freu... Verbündeten steht sie zur Seite, auch wenn sie ihnen einen Kampf lieber abnehmen würde, als sie bei einem zu unterstützen.

Alles in allem ist Akane eine sehr, wenn nicht zu selbstbewusste und willensstarke, junge Frau, die zudem noch sehr mutig und schier furchtlos ist, was nicht zwangsweise nur positiv auszulegen ist. Das Wort Scheu kennt sie nicht, was wohl so anzumerken ist, da man es aufgrund ihrer Verschwiegenheit nicht direkt merkt. Auch ist Akane nicht grade die geduldigste, auch wenn sie es aufgrund ihrer Erziehung und ihres Hintergrundes eigentlich weiß sich zu benehmen, gar edel zu geben. Manieren hat sie eigentlich, die Frage ist nur, ob sie diese auch zeigen möchte.


Vorlieben

  • Kämpfe

  • Blutbäder

  • heiß baden & entspannen

  • Stärke

  • gewinnen

  • Alkohol



Abneigungen

  • friedliche Lösungen

  • Gefühlsduselei

  • Schwäche

  • verlieren

  • gehetzt werden

  • warten



Stärken

  • Schwertkampf

  • Nahkampf

  • Mut

  • Stärke durch Zorn

  • Gefühle und Absichten geheim halten

  • Schmerzunterdrückung (für den Moment nützlich)

  • Willensstärke

  • Selbstbewusstsein



Schwächen

  • Distanzkämpfer

  • Gefühle zeigen

  • Freundschaften aufbauen

  • schlechte Verliererin

  • Blutrausch

  • Schmerzunterdrückung (im Nachhinein qualvoll)

  • “Herzschmerz“ nach Nutzung der Magie

  • Furchtlosigkeit (nicht wissen wann es Zeit es sich zurückzuziehen)

  • “friendly fire“



Just free my soul
Magie
Akane nutzt die „Berserkermagie“. Namensgeber dieser Magie, die mittlerweile nahezu in Vergessenheit geraten ist, sind Krieger vergangener Zeiten, welche sich in einen wahren Rausch kämpften und dabei selbst die Fähigkeit Schmerzen zu fühlen vergaßen. Das Grundprinzip dieser Magie ist simpel. Je zorniger der Nutzer wird und je mehr Adrenalin durch seinen Körper strömt, desto stärker wird er. Natürlich ist dieser Zuwachs physischer Stärke begrenzt, er beträgt jedoch ein vielfaches dessen, was ein magieunbegabter Mensch zu leisten im Stande wäre.

Zauber

  • Wut (passiv)
    Der Grundstein der Magie wirkt passiv, dass heißt er muss nicht aktiv von Akane aktiviert bzw. in Gang gesetzt werden. Wut steigert gewissermaßen ihre physische Kraft. Je wütender sie ist, desto stärker wird sie auch. Diese Kraftsteigerung reicht bis über die Grenzen des menschlichen Körpers hinaus. In absoluter Rage ist Akane in der Lage jeden Menschen, der seine Kraft nicht magisch steigert, sei er auch noch so trainiert, im Kräftemessen zu schlagen. Zwar nicht mit links, jedoch mit ausreichend deutlichem Stärkeunterschied. Wichtig hierbei ist noch, dass Akanes Magie ruhen muss, wurde sie einmal aktiviert. Soll heißen: Wurde Akane einmal richtig wütend und dadurch eben auch stärker und beruhigt sie sich danach, kann sie ihre Magie nicht sofort wieder nutzen. Eine kleine Blockade verhindert dies und schützt ihren Körper somit. Die Zeit, die Akane ruhen muss hängt von der Zeit ab, die sie zuvor gewütet hatte, genauso vom Maß an Kraft, dass sie aufgebaut hatte. In der Regel beträgt die Spanne jedoch 1 – 24 Stunden.

  • Kampfschrei
    Ein Aktiver Zauber. Hier macht sich Akane einen Mechanismus des menschlichen Körpers zu Nutzen um ihre Magie gewissermaßen auszutricksen. Durch einen Schrei aus tiefster Kehle bewirkt sie, dass in ihrem Körper Adrenalin ausgeschüttet wird. Damit setzt sie aus eigenem Willen den Mechanismus der Kraftsteigerung in Gang. Ohne jedoch wütend zu werden kann sie das volle Potenzial ihrer Macht nicht ausschöpfen.

  • Wutgebrüll
    Ihr zweiter, lauter Zauber. Erneut brüllt sich Akane die Seele aus dem Leib, doch dieser Schrei hat quasi den entgegengesetzten Effekt zum Kampfschrei. Akane kann diesen Schrei lediglich verwenden, wenn sie sich in Rage befindet. Er bewirkt, dass sie sich die angestaute Wut gewissermaßen aus dem Leibe schreit. Sie lässt einfach mal richtig Dampf ab und senkt dadurch ihr Aggressionslevel, leitet die Phase der Abkühlung ein. Dieser Zauber ist auch als eine Art Notausknopf zu betrachten, mit dem sich die Anwenderin vor einer „Überhitzung“ bewahren kann, um es etwas mit einer Maschine zu vergleichen. Das Wutgebrüll hat allerdings noch einen anderen Effekt. Die ganze magische Energie, die mit ihm abgelassen wird, muss ja irgendwohin weichen. Darum wirkt der Zauber außerdem wie eine sehr starke Druckwelle, die eben aus dem Munde herausgeschossen wird und auf ihrem Weg für ordentlich Wind, aber auch ordentlich Schaden sorgt.

  • Berserker (passiv)
    Im wütenden Modus verspürt Akane kaum noch Schmerzen oder Wunden. Bis sie sich wieder beruhigt, kann sie sich somit ohne Ablenkungen und mit weniger Einschränkungen auf den Kampf konzentrieren, was im Nachhinein natürlich nicht nur positive Aspekte hat. Allerdings ist die Grünhaarige dadurch nicht wirklich eine zierliche Kämpferin aus Glas, die sich an steinernden Gegnern ihren Körper zerstört. Der Zauber ruft nämlich nebenbei auch noch eine gesteigerte „Resistenz“. Ihre Muskeln  und Knochen sind magisch verstärkt und bis zum zerreißen gespannt, genau so wie ihre Haut. In Verbindung sorgt das für mehr Stabilität. Natürlich bedeutet das nicht, dass sie eine Immunität gegenüber Schnitten oder Knochenbrüchen entwickelt.

  • Blutrausch (passiv)
    Eine Art passiver Zauber, den Akane nicht beeinflussen kann. Befindet sie sich eine gewisse Zeit in Rage, kämpft sie sich in einen wahrlichen Blutrausch, der Positives und Negatives mit sich bringt. Auf der einen Seite gibt er der Magierin noch mal einen kleinen Schub. Er stellt kräftetechnisch das Sahnehäubchen dar, gibt ihr noch einmal ein wenig mehr Kraft und regeneriert vor allem ihre Ausdauer etwas. Auf der anderen Seite jedoch, bedeutet es, dass Akane sich wirklich in einen Wahn gekämpft hat. Sie ist durch ihre Magie dazu gezwungen, sich bis zum Schluss auszupowern, kann nicht vorher aufhören, ehe sie nicht absolut am Ende ist. Dies schließt auch die Möglichkeit aus, sich vorher mit dem Wutgebrüll selbst auszuschalten. Das Schlimmste jedoch ist, dass sie die Kontrolle über sich selbst verliert. Akane ist in diesem Modus nicht mehr in der Lage zwischen Freund und Feind zu unterscheiden. Wer ihr zu nahe kommt oder in ihren Fokus gerät, sollte entweder seine Beine in die Hand nehmen, oder sich ihr ohne Bedenken stellen um sein Leben zu verteidigen. Nachdem Akane eine solche Tortur hinter sich gebracht, also bis zum Umfallen gekämpft hat, klappt sie unverzüglich zusammen. Da sie ihren Körper bis an seine Grenzen, eher gesagt weit über die Grenzen hinaus beansprucht hat, schläft sie wie ein Stein, locker einen Tag durch. Auch danach fallen ihr die leichtesten Anstrengungen noch schwer. Schmerzen am ganzen Leib begleiten sie die Tage darauf. Es dauert sicher eine komplette Woche, ehe sie wieder bei hundert Prozent Einsatzfähigkeit ist.






My life
Familie
Von der direkten Verwandtschaft Akanes lebt niemand mehr. Ihre Großeltern starben an natürlichem Alterstod und ihre Eltern wurden bei einer Geiselnahme getötet. Die Grünhaarige hat sicher noch irgendwo Verwandtschaft, doch kennt sie davon niemanden und niemand scheint sich diesbezüglich an sie zu wenden.

Mutter: Ayaka Fukutake (geb. Kaito) | tot
Vater: Yuto Fukutake | tot
Großmutter (väterlicherseits): Yua Fukutake (geb. Sakai) | tot
Großvater (väterlicherseits): Ryūsei Fukutake | tot


Geschichte
Geboren wurde Akane als erstes und im Endeffekt auch einziges Kind der Fukutake Familie in Crocus, also der Hauptstadt Fiores. Ihre Eltern gehörten zum reicheren Teil der der Oberschicht, soll heißen die Familie Fukutake war nicht die absolute Elite und die reichste Familie der Stadt, doch sie waren sehr vermögend. Das lag vor allem, man möchte sagen ausschließlich daran, dass Akanes Vater das Unternehmen seiner Eltern erbte. Akanes Großeltern beschäftigten sich mit der Metallindustrie, sie kauften mit der Zeit immer mehr Minen auf, bauten sich ein wahres Imperium auf, bis sie schließlich mit der Kooperation mit dem Königshaus von Crocus ihren großen Durchbruch schafften. Seit dem liefert das Familienunternehmen sein speziell verarbeitetes Metall, bzw. verschiedene Legierungen ans Königshaus, ist damit Teil der Rüstungsproduktion des Reiches. Diese Kooperation hievte die Familie aus dem nichts bis in die Creme de la Creme der Stadt.
Akanes Vater erbte die Firma wie gesagt, übernahm sie nach dem Tod seines Vaters.
Akane fehlte es folge dessen in ihrer Kindheit an nichts. Für sie war gesorgt und trotz dem plötzlichen Reichtum der Familie setzten ihre Eltern auf eine Erziehung, die dem jedes Durchschnittskindes der Stadt glich. Ein verzogenes Blag wurde aus ihr nicht gemacht. Der Umstand, dass die Fukutake Familie in der Öffentlichkeit vorher ein unbeschriebenes Blatt war, verhalf Akane in ihrer Schulzeit noch weitestgehend zur Immunität. Niemand erkannte sie als Kind reicher Eltern beziehungsweise Großeltern.
Auch wenn das Mädchen nicht von Bodyguards begleitet zur Schule ging, hieß es nicht, dass seine Eltern sich nicht um es sorgten. Nach einer durchaus langen und anstrengenden Diskussion mit Akanes Mutter, veranlasste ihr Vater, dass sie bereits in jungen Jahren mit Selbstverteidigungstraining konfrontiert wurde. Sie sollte den Schwertkampf erlernen und sich dadurch, eher ungewollt, von anderen Mädchen ihres Alters und vor allem ihres Standes deutlich unterscheiden. Für adlige war es nicht ungewöhnlich, sich mit dem Führen eines Säbels o.Ä. vertraut zu machen, doch galt dies ja eigentlich nur für die Männer. Die Fukutake jedoch tickten eben etwas anders. Akane sollte sich jedenfalls nicht beschweren, sie fand sehr schnell Gefallen daran, auch wenn ihr Auftritte auf Paraden des Königshauses oder Portraits in Uniform dann doch untersagt wurden.

So simpel Akanes Eltern auch waren, so sehr sie sich von dem Gehabe der High Society fern hielten, so sehr verfielen ihre Großeltern dem Bann des Reichtums. Eine Folge dessen war, dass die Familie ein großes Anwesen in der Stadt kauften und ein prunkvolles Haus errichten ließen. Dies war als Generationenhaus gedacht und stellte der eigentlich eher kleinen Familie viel zu viel Platz zur Verfügung. Natürlich bedurfte ein großes Haus auch viel Pflegeund da Großmutter Fukutake keinen Finger mehr krumm machte, wuchs eine Anhängerschaft an Bediensteten um die Familie herum. Zunächst war es nicht grade spaßig, für die abgehobenen Großeltern der Grünhaarigen zu arbeiten, doch mit ihrem Tod änderten sich die Arbeitsbedingungen im Hause Fukutake schlagartig. Akanes Vater, den das Verhalten seines Erzeugers stets grimmig stimmte, der aber auch gut daran tat, ihn nicht direkt zu kritisieren, änderte so einiges im Familienunternehmen. Zum einen professionalisierte er den Betrieb, der zuvor von einem verschwenderischen, alten Mann geleitet wurde. Zum anderen motivierte er die Angestellten des Hauses durch eine bessere Bezahlung und ein gewisses Maß an Respekt, das seiner Meinung nach jedem Menschen, egal welchen Standes zustand. Alles in allem wuchs die Familie gewissermaßen, da jeder der für die Familie arbeitete, sich in so mancher Hinsicht auch  der Familie anschloss.

Akane selbst wurde von ihrem Vater in Sachen Betriebsführung unterrichtet und auch schulisch in diese Richtung gedrückt, na sanft geschoben. Sie sollte es eines Tages ebenfalls verstehen, sich um das Geschäftliche zu kümmern und in die Fußstapfen ihres Vaters treten, so wie er es zuvor bei seinem Vater getan hatte.

Die Firma nahm mit der Zeit dann auch in der Öffentlichkeit eine größere Rolle ein. Das neue Familienoberhaupt rückte sie in ein besseres Licht, beteiligte sich an immer mehr sozialen Projekten für die Stadt. Er erarbeitete sich und seinesgleichen einen guten Ruf in Crocus.
Obwohl man vieles dafür tat, nach außen hin ein gutes Bild abzugeben, sollte sich das Schicksal der Fukutakte zum negativen wenden. Betrieblich gesehen blieb alles super, die Bilanzen waren ausgezeichnet, die Firma befand sich sogar noch auf dem steigenden Ast, doch bei dem Ereignis, welches in Akanes Leben für Finsternis sorgen sollte, handelte es sich nicht um geldliche Sorgen.
Alles ereignete sich auf einem Chairity Ball, der von der Familie Fukutake veranstaltet wurde und in dessen Anwesen stattfand. Es waren lauter wohlhabende Geschäftsmänner und –Frauen anwesend, leider aber auch Menschen, die nicht eingeladen und auch nicht erwünscht waren. Dabei handelte es sich leider Gottes um Kriminelle, die die große Chance witterten, sich, wie sollte es anders sein, zu bereichern. Das traurige an der Geschichte, bisher jedenfalls, war, dass es einer der Bediensteten war, welcher den Verbrechern Zutritt verschaffte und sich so an der „Aktion“ beteiligte. Natürlich sollte er sich nach diesem Tage nie wieder um sein leibliches Wohl sorgen sollen, versprach man ihm. So wirklich genau wird auf diesen Tag jetzt nicht eingegangen, doch die Zusammenfassung ist detailliert genug um sagen zu können, dass sich Akanes Leben von da an schlagartig ändern sollte. Sie selbst war gar nicht anwesend, zum Glück oder auch nicht, je nachdem wie man das auslegen möchte.
Besagte Ganoven jedenfalls, ihres Zeichens Magier, hatten eine Geiselnahme geplant, welche sie natürlich auch durchzogen. Da man Akanes Vater als fürsorglichen Mann kannte, als guten Menschen, erwählte man ihn und seine Frau als primäre Ziele. Er sollte blechen und neben den großzügigen Barzahlungen der Anwesenden, für genug Geld sorgen, damit keiner der Verbrecher je wieder einen Finger krumm machen musste. Natürlich wurde die Öffentlichkeit eingeschaltet, der Rat ERA mischte mit und ging gegen die Geiselnahme vor. An diesem Abend ging leider so einiges schief. Die Situation geriet aus den Fugen, sie eskalierte. Im Endeffekt entbrannte ein offener Kampf zwischen den Befreiern und den Geiselnehmern. Letztere verloren beinahe alle samt ihr Leben. Lediglich der Drahtzieher und Kopf der Bande überlebte. Er verbringt seit je her jede Nacht im Kerker von Crocus, doch neben seinen Mitstreitern ließen noch andere Personen ihr Leben. Es war der Überlebende selbst, der unter anderem auch Akanes Eltern umbrachte, sie so zu einer Waisen machte.

Nach diesem Tage hatte es kaum mehr einer geschafft ein Lächeln des Mädchens zu erhaschen, wer mochte es ihm verdenken.
Da Akane zu jung war um für sich alleine zu stehen und vor allem das Unternehmen ihrer Eltern zu übernehmen, bekam sie einen gesetzlichen Vormund vorgesetzt. Dabei handelte es sich um einen Mann höheren Alters, der schon einige Jahre unter Anstellung der Großeltern gearbeitet hatte und sich als absolut treu und vertrauenswürdig erwiesen hatte.

Vorbei ist die Geschichte der Familie FUkutake damit allerdings noch nicht.
Der Tag X hatte natürlich riesige Auswirkungen auf das Leben des Mädchens, doch nicht nur die offensichtlichen.
In dem einst so fröhlichen Kind keimte seit dem etwas. Rachegelüste wuchsen in ihr heran. Eigentlich war es nicht für ihre Ohren bestimmt, doch bekam sie durch Zufall Gespräche ihres Vormundes und eines ihr fremden Mannes mit. Dadurch erfuhr sie, dass es einen Menschen gab, der nun im Kerker von Crocus saß und der für alles verantwortlich war. Er lebte, wohingegen ihre Eltern sterben mussten…
Akanes Verschlossenheit trug nicht grade dazu bei, diese Gedanken von sich zu streifen. Es war jedoch etwas, bzw. jemand anderes, der das Fass zum Überlaufen brachte. Er erfuhr von dem Vorfall in Crocus, der zwar soweit es ging verschleiert wurde, jedoch keineswegs vollkommen aus den Medien verschwinden konnte. So erfuhr dieser Mann auch von der Waisentochter, von Akane. Er schaffte es das Mädchen, welches seit dem Ereignis nicht mehr ohne Begleitung das Anwesen verließ, zu treffen. Anfangs lief er ihr nur mal über den Weg, natürlich rein zufällig, später freundete er sich etwas mit ihr an. Er schaffte es, bei ihr etwas väterlich herüberzukommen, traf in Gesprächen stets die richtigen Punkte. Akane begann ihm immer mehr zu vertrauen, bis dieser geheimnisvolle Mann sein Verhalten schließlich änderte. Fuhr er anfangs die verständnisvolle Schiene, begann er plötzlich den Frust und den Hass in ihr zu schüren. Er manipulierte die mittlerweile zu einer jungen Frau herangewachsene Tochter der Fukutakefamilie, brachte sie genau dorthin, wo er sie haben wollte. Er bereitete alles vor, alles Bahnen liefen zu diesem einen Ereignis zusammen.
Der Mann motivierte die Grünhaarige, sich ihre Rache zu holen. So weit, bis sie ihm eines Tages zustimmte, jedoch zugab, dass sie wohl möglich nicht die Mittel dazu habe. Die Falle des Mannes schnappte zu. Zunächst teilte er ihr sein Bedauern mit, ließ sie noch etwas zappeln, ehe er einige Zeit später plötzlich mit „DER“ Lösung ankam. Er habe etwas gefunden, dass ihr behilflich sein könne, sagte er. Über Ecken und durch Ausnutzen bester Kontakte, sei er an etwas gelangt, dass ihr wortwörtlich die Kraft geben solle, sich zu holen was ihr zustehe. Dabei handele es sich um ein Buch. Ein Buch, welches sie Kräfte lehrte, die ihr fehlten. Er wisse zwar nicht, ob sie in der Lage war diese Kräfte für sich zu nutzen, doch sei es einen Versuch wert. Natürlich war diese Aussage erstunken und erlogen. Hätte Akane nicht die Voraussetzungen für eine solche Magie erfüllt, hätte der mysteriöse Mann das Projekt nach nur wenigen Treffen abgeblasen. Sie war magisch begabt, das hatte er zuvor in Erfahrung gebracht.
Die Grünhaarige, die mittlerweile gar nicht mehr an der Richtigkeit ihrer Handlungen zweifelte, wusste gar nicht, wie sie dem Mann danken könne, doch es war wohl mehr als offensichtlich, dass er nicht beabsichtigte der Wohltäter vor dem Herrn zu sein. Das würde sich schon mit der Zeit ergeben, versicherte er ihr. Zunächst einmal müsse ja alles glatt laufen und ihre Kräfte müssten, sobald sie sie denn hätte, auch noch geschult werden… Akane stand also in der Schuld dieses Mannes.

Ein paar dunkle Zeremonien und Tage später, nannte sich die Jungreiche also Wirkerin einer brutalen Magie, der Berserkermagie. Mit ihrer Hilfe würde sie, wenn die Zeit gekommen war, Zutritt zu der Zelle des Mannes verschaffen können, der einst ihre Eltern tötete, um ihn endgültig zur Rechenschaft ziehen zu können. Akane hatte ihm all die Jahre nicht verzeihen können, genau so wenig, wie sie ERA verzeihen konnte, dass man den Einsatz damals so aus dem Ruder hatte laufen lassen. ERA war im selben Maße für den Mord an ihren Eltern verantwortlich, wie der Mörder selbst, so ihre Auffassung. Es war auch genau diese Auffassung, die Akane so kostbar für den „gütigen“ Mann, ihren Helfer machte. Selbstverständlich schürte er ihren Hass nur und verhalf ihr nur zu ihren neuen Kräften, um sie für sich zu gewinnen. Eine Magierin voller Wut und Hass, gegen die Gesetzeshüter des Landes, ausgestattet mit einer bestialischen Magie, was konnte eine dunkle Gilde wie Grimoire Heart besser gebrauchen? Das war der Name der Gilde, in die Akane hineingerutscht war.

Was das Familiengeschäft anging, so überließ Akane es auf unbestimmte Zeit ihrem Vormund, selbst mit ihrer Volljährigkeit sorgte er weiterhin dafür, dass es mit der Firma nicht alles den Bach runterging. Auch ließ sich die Grünhaarige kaum noch auf dem Anwesen blicken. Niemand wusste wirklich, was plötzlich in sie gefahren war oder wo sie sich herumtrieb. Mit sich sprechen ließ sie jedenfalls kaum…









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Richtiges Alter?
ü 20 Jahre

Zweitaccounts:
bisher keine

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Zuletzt von Testacc am Mo Nov 02, 2015 2:10 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Akane Fukutake   Mo Nov 02, 2015 1:39 am

So, jetzt heißts beten, dass der Stecki so ins Forum passt :D
Was die Story angeht, so hab ich mit Absicht offen gelassen, wer der mysteriöse Mann nun ist, der sie in die Gilde bewegt. Angedacht war ja der Gildenmeister, aber ich wusste spontan nicht, ob das so einfach durchgewunken wird oder Probleme bereitet, also fühlt euch an dieser Stelle gefragt, ob das so in Ordnung geht.


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BeitragThema: Re: Akane Fukutake   Mo Nov 02, 2015 9:08 pm

sehr schön
interessante geschichte
mit dir zu posten macht bestimmt spass :D

auf jedenfalls

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BeitragThema: Re: Akane Fukutake   Mo Nov 02, 2015 9:20 pm

(Endlich! Eine Echte Böse, nicht nur diese Gildenlosen schwächlinge sondern Griomire Heart! (/._.)/ )

naja, an sich habe ich Ebenfalls nichts einzuwenden - hast überall deine Vorteile aber auch massive nachteile. Gefällt mir.
Freue mich auf Zukünftige Posts von der (ich taufe sie einfach mal so.) Foreneigenen Wutnudel


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