Fairy Tail
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 Forschungslabor

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Len Kagamine
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BeitragThema: Forschungslabor    Di Mai 22, 2018 3:51 am

Ein Forschungslabor für Lacrima in welchem Experimente an unschuldigen Kindern durchgeführt werden. Mitten in der Wüste, wurde es nach seinem Abbrennen vor einigen Jahren nun wieder neu errichtet.

____________________________________________

Len hatte sich umgehört, wie so oft war er mit den Schatten der Nebengassen verschmolzen, hatte Gerüchte aufgeschnappt und sich mit der ein oder anderen seltsamen Gestalt unterhalten. Eigentlich war es nur ein einfacher Zufall gewesen, dass Len davon gehört hatte, nicht sein eigener Erfolg, der eine lange Suche krönte. Trotzdem hatte er nicht lange überlegen müssen ob er die Erzählungen überprüfen wollte, welche ihm über das neu aufgebaute Labor in der Wüste zu Ohren gekommen waren. 
Nun stand er hier vor dem Labor aus dem er einst geflohen war, in dem er viele Jahre hatte verbringen müssen und in dem er einst fast gestorben und nur dank Rinto überlebt hatte. Gut, vielleicht war es nicht genau dasselbe Labor, aber welchen Unterschied machte das schon? Die Grundmauern waren noch immer die selben. Genauso wie die Leute darin. Ob es vielleicht besser gewesen wäre, wenn er damals gestorben wäre? Vielleicht hätte es so sein sollen, ein Willen der Natur sozusagen. Dann könnte er allerdings auch nicht mehr hier stehen und diese elenden Menschen jagen die ihm das Leben versaut hatten, seine Schwester getötet und Rinto dieses Lacrima eingesetzt hatten. Und diese Sache war ihm doch irgendwo.. beinahe eine Freude. Zumindest hatte er es sich so vorgestellt als er sich auf den Weg gemacht hatte. Allerdings reichte allein der Anblick dieser Gegend um schmerzliche Erinnerungen wieder hervor zu bringen.
Davon wollte sich der Dragonslayer des Todes allerdings nicht aufhalten lassen. Mit einem Schwert ausgerüstet, dessen Griff leicht rötlich war und dessen Klinge zumindest von der Farbe her an Obsidian erinnerte, ging er auf den Eingang zu. Die Waffe hatte er sich einmal zugelegt als er gemerkt hatte, dass Magie alleine nicht immer ausreichte. Breit Klinge, aber nicht allzu lang. Seinen Umgang damit konnte man nicht gerade als perfektioniert bezeichnen, aber zumindest schindete die Waffe Eindruck und er konnte sich damit einigermaßen zu Wehr setzen, falls ihm jemand zu sehr auf die Pelle rückte.
Als Len sich vorsichtig umsah, fielen ihm gleich einige Unterschiede zu früher auf. Man bemerkte deutlich, dass das Gebäude noch im Aufbau war, war es ihm früher doch wie eine undurchdringliche Festung vorgekommen. Zumindest von einem hohen Stacheldrahtzaun umgeben, die Mauern dick, aber nicht undurchdringlich, waren sie letztendlich doch bis auf die Grundmauern abgebrannt gewesen. Nun, zumindest bis jetzt. Bei Eindringlingen war direkt ein schriller Alarmton ertönt, aber im Moment bemerkte Len davon noch nichts. Fast eine gespenstische Ruhe lastete auf dem Ort. Nur ein einziges Geräusch brachte Len dazu noch etwas aufmerksamer zu werden. 
Das leise Weinen eines Kindes drang an sein Ohr. "Halt still verdammt noch mal!" ertönte eine andere Stimme und darauf ein dumpfer Aufschlag. Len folgte dem darauffolgenden Wimmern und lief einmal an der Wand entlang um ein Stück des Gebäudes herum, blieb aber hinter der Wand verborgen um das Geschehen zu überblicken als er merkte, dass die Stimmen lauter wurden. Ein älterer Mann hatte seine Hand wie einen schraubstockartigen Griff um den dünnen Arm eines kleinen Jungen gelegt, zerrte ihn in Richtung des Laboreingangs. ´´Scheinbar ein Hintereingang. Oder ein Nebeneingang. Was auch immer.´´ Len zögerte nicht lange, immerhin wusste er genau was er da sah, kam ihm die Szene doch nur allzu bekannt vor. Er hatte sowieso keinen dringlichen Grund sich weiter verborgen zu halten und hier nicht einzugreifen also wartete er bis der Mann mit dem Kind genau auf seiner Höhe war und nutzte den Überraschungseffekt. 
Ein kurzer Moment und schon hielt er ihm das Schwert an die Kehle. "Lass ihn los. Sofort", befahl er ruhig. Es widerstrebte dem Mann ganz offensichtlich aber schließlich lies er die Hand des Jungen los, der völlig verwirrt ein paar Schritte zurück wich und sein schmerzendes Handgelenk umklammerte. Seine braunen Augen trafen Lens kühlen Blick, der sich nun sogar ein kleines Lächeln aufsetzte. "Renn weg, die Wüste ist nicht so groß, geh nach Hause und komm nicht wieder her." Eigentlich schickte er den Jungen ungern buchstäblich in die Wüste, aber wenn er hier blieb würde er wohl nur sterben. 
Damit die Gewissensbisse nicht zu groß wurden, drehte sich Len einfach um und zwang den Labormitarbeiter dazu ihm die Tür aufzuschließen, was überraschend einfach war. Kaum war die Tür hinter ihnen zugefallen, übte Len mehr Druck auf seine Waffe aus. "Wie viele von euch Drecksäcken sind da drin, huh?" fragte er grollend. Schon alleine diese Begegnung hatte vollkommen ausgereicht um zu sehen, dass sich hier nichts geändert hatte, was seinen Hass nur mehr schürte. "Z-zu viele für einen Angriff", antwortete der Mann. Len schnaubte belustigt. Vermutlich stimmte das sogar, aber das würde ihn trotzdem nicht aufhalten. "Achja? Lass es und doch einfach austesten." Kaum hatte er das gesagt, schnitt sein Schwert schnitt die Kehle des Mannes wie durch Butter. Blut spritzte aus seinem Hals und Len entwich ein leises Seufzen als er den ausblutenden Mann auf den Boden fallen lies. Ob es Rinto ihm wohl als Ausrede abkaufen würde, dass er töten musste um zu überleben. Nun gut, eigentlich könnte er es ganz vermeiden, würde er einfach gar nicht kämpfen, aber wie sollte das gehen in einer Welt voller Monster in Menschengestalt? Len konnte sich das nicht vorstellen. Er fragte sich ob es wohl besser war, dass er den meist so freundlichen Naivling aus den Augen verloren hatte. Immerhin würde er Len nun vermutlich hassen, verabscheuen für das, was er tat, bestand sein Leben doch momentan sehr aus einem schwammigen Kreislauf von Gewalt, Mord und Tod. Len schüttelte den Kopf. So durfte er jetzt nicht denken. Rinto würde doch sicher auch wollen, dass diese Monster zur Strecke gebracht würden. Sie einzusperren brachte ja offensichtlich nichts, soweit er die Gerüchte erfolgt hatte. 
Len entschied den Gedanken an Rinto vollkommen auszuschalten hierfür. Er atmete noch einmal tief durch und lief den Gang weiter. Schnell traf er auf weitere Mitarbeiter. In diesem Fall wohl eher Wachen, die, nachdem sie ihn erst ziemlich erstaunt angestarrt hatten, nun wütend auf ihn los stürmten. Len schaffte es sie mit seinem Schwert aus dem Weg zu räumen und lief nun etwas weiter. Zuerst traf er nur immer wieder auf weitere Wachen und Menschen, die er in ihrer Bekleidung nicht zuordnen konnte. Schließlich kamen die bösen Männer in den Kitteln hinzu. Einzeln konnte er die Personen momentan noch mit Leichtigkeit zur Strecke bringen. So unglaublich belebt war dieses Labor ja auch nicht. Doch bald ertönte ein laut surrender Alarmton und nun wusste man hier auch Bescheid über das, was vor sich ging. Es entstand ein unglaubliches Chaos und Len war beinahe überrascht so viel Leben hier drin zu sehen obwohl es von außen so still gewirkt hatte. Sie stürmten in Gruppen auf ihn zu, kamen plötzlich aus dem Hinterhalt oder versuchten gar zu flüchten. Einige erschienen ihm stärkerer als andere. Ob sie ebenfalls die Kraft von Lacrima benutzten? Wie seltsam..
Len musste bei so vielen Leuten schließlich zu seiner Magie greifen, deren Verwendung zwar auch an seinem leben zehrte bis sein Gegner dem Tod gegenüber trat, aber immerhin kam ihm sein Training nun zu gute, welches er während Rintos Abwesenheit geführt hatte. Len wartete bis die teils panische, teils wütende  Menschenmenge sich einigermaßen auf einem Punkt befand und konzentrierte dann seine ganze Magie darauf. "So viel Hass, so viel Leid.. Shi no bakuhatsu..", flüsterte er ehe die Menge vor ihm in die Luft flog, weil er eine Explosion herbei geführt hatte. Len wusste, dass die Zellen immer weit hinten unten gewesen waren. Die Explosion sollte diese Gegend dort unten nicht treffen. Er beachtete die herumliegenden Leichenteile nicht weiter, stieg über sie hinweg und ließ sie, genau wie seine roten Fußspuren, hinter sich zurück. Er stieß auf weitere Personen. Personen in Kitteln, Personen die mit Lacrimakristallen in der Hand durch die Gegend rannten, weil sie scheinbar noch nicht wussten, dass sie besser um ihr Leben rennen sollten, und Personen die einfach nur völlig abgestumpft wirkten. Len ließ erneut sein Schwert schwingen, lies hier und da auch seine Magie für ihn sprechen. Er bemerkte kaum wie viele Leichen, Verletzte und Bewusstlose er bereits auf seinem Weg aufgetürmt hatte. Und dabei hatte er sich noch nicht einmal ganz durchgekämpft. Aber bei jedem Schritt, den er durch das Labor ging, durch die Flure und vor allem die Zimmer, bemerkte er erneut, dass es dieselben miesen Bastarde waren wie schon damals. Nichts hatte sich geändert. Es waren nur noch mehr Experimente hinzugekommen. 
In einem Raum stieß Len auf eine Szenarie, die sein pulsierendes Blut für einen kurzen Moment in den Adern gefrieren ließ. Zwei Professoren waren hektisch dabei noch eines ihrer Experimente beenden zu wollen, scheinbar naiv genug zu glauben, dass ihnen noch genug Zeit blieb und der Angreifer bald vernichtet sein würde. Das blasse Mädchen, dass auf dem Labortisch lag wirkte mehr tot als lebendig. 
Oh, sie sollten leiden. Len wandelte einen Teil seiner Magie oder besser gesagt seiner Lebenszeit um und ließ einen der Professoren Todesschmerzen erleiden. Der andere schrie entsetzt auf und wollte flüchten aber Lens Hand verformte sich seltsam und griff nicht nur nach dem Doktor, sondern griff fast mühelos in sein Inneres um dessen Gedärme nach außen hervorzuholen. "Leide..", hauchte er fast tonlos, tobende Wut in seinen Augen. Erst als die Schreie der Männer verstummt waren bemerkte Len, dass das Mädchen auf dem Tisch längst nicht mehr atmete.
Schwer atmend lehnte er sich gegen die mit Blut besprenkelte Wand, Sein Blick auf das Mädchen gerichtet, dessen Augen noch immer weit aufgerissen zur Decke starrten. Len spürte etwas Nasses auf seinen Wangen. War das nun Blut oder Tränen? Er wandte den Blick nur kurz ab. Überall war Blut. Um ihn herum, auf ihm. Es klebte in seinen Haaren, an seiner Kleidung, in seinem Gesicht und an seinem Schwert sowieso. Len hustete und wich sich den Schweiß aus der Stirn. Das ganze hier war ziemlich anstrengend. Er registrierte die Ausmaße erst jetzt wirklich. Der kurze Gedanke an Rinto stach in sein Herz und er schaffte es irgendwie ihn schnell wieder abzuschütteln. 
Plötzlich vernahm er schweres Atmen, welches gerade definitiv nicht von ihm selbst kam. Er hob den Kopf und sah eine Frau mit kurzen blonden Haaren aus einer Ecke stürzen, offenbar nur eine einfache Assistentin, die wirkte wie ein verlorenes Reh. Durch das entfachte Chaos war ein teil der Deckenleuchten zerstört und die Beleuchtung war stellenweise nur noch spärlich. Trotzdem sah Len die Bewegung und als die Frau ihn und die Leichen bemerkte und sah, dass sie den falschen Weg gewählt hatte, brach sie in ersticktes Keuchen aus. "Bitte bitte hör auf, töte mich nicht, ich weiß doch gar nicht was hier vor sich geht, das ist mein erster Tag hier, ich weiß nicht was hier gemacht wird, aber.." Die Frau hielt inne und sah den Angreifer flehend an. 
Len schüttelte den Kopf. Vielleicht hätte er die Frau angehört, vielleicht hätte er sie sogar davon kommen lassen damit, wenn er noch ganz bei Sinnen gewesen wäre. Aber irgendetwas hatte einen solchen Schatten über sein Herz gelegt, vermischt mit der Erinnerung an diesen Ort, dass er nur noch rot sah und Tod und Verderben über alles in diesem Labor bringen wollte. Wütend stieß er sich von der Wand ab und begann ein weiteres mal seine Magie zu wirken.

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BeitragThema: Re: Forschungslabor    Di Mai 22, 2018 12:28 pm

cf: Hügel im Ostteil des Waldes zu Magnolia

Der Weg war weit und lang. Ungefähr zwei Tage verbrachte das Ratsmitglied damit von Magnolia wieder zurück in diese Wüste zu finden. Wegweiser wären wirklich angebracht. Irgendwas wie von wegen "Hier geht es zum Forschungslabor des Todes" oder so ähnlich. Nun gut für Verbrecher eignete sich genau ein solcher Ort hervorragend für ein solches Unternehmen. Letzten Endes machten diese grausamen Menschen doch alles richtig in ihrem Beruf. Es wunderte Rinto schon fast, dass er noch derartige gute Laune hatte während er mit einer kleinen Truppe von Ratsmitglieder durch diese schier endlose Wüste tapsten. Der Rat ließ ihn nicht alleine gehen, da die Sicherheitsmaßnahmen wohl angeblich verstärkt worden waren und er selbst sich eher als Supporter eignet. Dennoch wurde ihm die Führung anvertraut. Immerhin wusste er worum es hier ging. 
Insgesamt waren sie zu viert unterwegs und nur von einem einzigen Kerl kannte er den Namen. Manchmal wandelten fragwürdige Gestalten beim Rat. Nachdem er sie erneut gemustert hatte, war der Blonde sich beinahe sicher, dass er der Jüngste von allen war. Vielleicht war die Laune deswegen derartig schlecht. Wer ließ sich denn schon gerne von einem jüngeren Menschen Befehle erteilen. 
Rinto schreckte zusammen als er eine schwammige Gestalt in Mitten dieser Wüste erblickte. Sonderlich groß wirkte die Person nicht. Ein Kind? Sofort setze Rinto zum Laufschritt an. Ihm war wohl bewusst, dass dies eine Falle sein könnte, aber er konnte nicht anders. Per Fingerzeichen befehligte er seine Kollegen heran. 
Eine Sandböe fegte ihm ins Gesicht und zog sofort den Umhang hoch. Fast den Weg verfolgen erblickten seine Augen das Kind wieder, welches nun auf Knien saß und ein lautes Schlurzen zu hören war. Schnell eilte Rinto heran. Dort angekommen nahm er ihn unter seinen Umhang. 
"Hey jetzt ist alles gut, Kleiner.", grinste Rinto breit. Große Kinderaugen starrten Rinto irritiert an und das Weinen verstummte. Sanft drückte er ihn an sich. Seine blaue Augen verfärbten sich in ein stechendes Grün. "Siehst sogar ziemlich gut aus.", sprach der Blonde nachdem er keine größeren Verletzungen feststellen konnte. Die kleineren Schrammen heilte er indem er die Hände aufeinander legte und seine Lebensmagie freisetze. "Woher kommst du?", fragte er nun. Doch das Kind blieb stumm. "Schon in Ordnung, Kleiner. Ich weiß ganz genau wie du dich fühlst - ich war auch einmal an diesem Ort und weiß wie verstörend es für ein Kind sein kann."
Wenn er Len nicht gehabt hätte, würde er vermutlich immer noch schweigen. Ohne Mut und Hoffnung einfach verstört bis zu seinem Lebensende. Fast hätten diese Dreckssäcke ihn gebrochen, aber Len gab ihm den Mut und die Hoffnung weiterzumachen. Weitermachen zu müssen und nicht an diesem Ort zu sterben. Soviel hatte er ihm zu verdanken. 
"Einer muss das Kind wieder zurück durch die Wüste nach Hause begleiten. Keine Widerreden!", befahl Rinto und sah die anderen drei Ratsmitglieder an, welche nicht sonderlich begeistert wirkten, "In erster Linie ist wohl jeder von euch beim Rat, weil er anderen Menschen helfen will oder nicht? Dies ist nichts anderes also ziert euch nicht..." Stumm nickte dann der Größte aus der Runde und nahm das Kind an sich. Lächelnd winkte Rinto ihnen hinterher. 
"Verdammt! Ich habe ganz vergessen ihn zu fragen wie er entkommen ist und wie dicht wir dran sind.", lachte der Blonde schief. Seine Begleiter schüttelten nur den Kopf. Macht wohl auch nichts, denn wenige Schritte vor ihnen erblickten sie es dann. Den Ort, der sein gesamtes Leben auf den Kopf gestellt hatte. Ohne Zweifel freiwillig wollte er niemals hierhin zurückkehren, aber nun war alles wieder da. Es wirkte zwar verändert, aber es ließ dennoch Rinto kurz zum Stillstand kommen. 
Je näher sie kamen desto lauter war ein schriller Alarmton zu vernehmen. Übungszwecke? Denn Rinto vernahm kein Leben außerhalb dieser Mauern. "Es geht los...", murmelte Rinto und begann leicht zu zittern. 
Wie jämmerlich. Ihn holte die Vergangenheit ein. Angst schlich sich leise an und umarmte ihn. Die Angst wieder hier blieben zu müssen, da er immerhin bestimmt noch als Experiment galt. Noch einmal würde er dieses Leben als Gefangener nicht führen können. Er schüttelte den Kopf. Vor seinen Leuten dürfte er nicht einen solchen jämmerlichen Anblick abgeben. 
Tief einatmen und dann auf in dieses Geb-. Rinto stieß unabsichtlich gegen einen auf dem Boden liegenden Kopf. Vorsichtig blickte er nach unten. Ein abgetrennter Kopf und seine Stiefel badeten in Blut. Beinahe erstarrte er. Selbst diese Wissenschaftler hatten solch ein Ende nicht verdient. Hatte dieses Kind etwa ihn getötet? Sollte dies stimmen, dann hätte er seinen Kollegen in Gefahr gebracht. Leicht biss die Zähne zusammen. "Ich habe den Körper gefunden.", kam es unbeeindruckt von einem der Soldaten. Keiner der Beiden wirkte sonderlich entgeistert. Wie konnte man nur so abstumpfen? Rinto presste seine Hand an den Bauch. "Waffen ziehen. Wir wissen nicht was uns erwartet.", kam es von Rinto, welcher seine eigene Waffe noch in der Schwertscheide ließ. 
Der Geruch von Blut, der immer stärker wurde je mehr sie in das Gebäude eindrangen, drehte seinen Magen um. Ein grauenhafter Geruch. Unabsichtlich trat der Blonde auf einen abgetrennten Arm. Sein morgendliches Frühstück fand den Weg den in die Außenwelt. 
Welch ein Monstrum war hierzu nur in der Lage? Genau so sähe für ihn die Hölle aus. Überall das Blut an den Wänden, tote Menschen wohin das Auge sah und dieser abscheuliche Geruch. Rinto zog den Mantel dicht vor die Nase. In der Hoffnung diesen Geruch aus der Nase zu bekommen. "Wir teilen uns auf. Scheinbar ist hier irgendjemand Amok gelaufen.. also passt auf euch auf, ja?", schlug Rinto vor. Er konnte nicht länger den Starken spielen. Tränen stiegen in seinen Augen auf. Es war so grausam. Egal wie schlimm diese Menschen waren... so etwas hatten selbst sie nicht verdient. Niemals! Wer auch immer der Täter sein mag, schreckt wohl vor nichts zurück. Ein Monster. Ein grausames Monster ohne jegliche Menschlichkeit. Stumm schrie der Blonde in mitten der Blutlache auf und wischte sich anschließend die Tränen weg. 
Ihm wurde schwindelig. Alles drehte sich. Kurzerhand gab das Ratsmitglied sich selbst eine Ohrfeige, um bei Verstand zu bleiben. Überall lagen Leichenteile. Zögerlich traute er sich die Umgebung nach Lebenszeichen abzusuchen. Seine Augen erstrahlten wieder in diesem stechenden Grün. Zwei lebende Menschen entdeckte er, als er näher an sich heranging, erkannte er das angefetzte Gesicht vor ihm. Es war der Mann, der ihn damals von seinem Dorf mitnahm und in diese Anstalt gebracht hatte. "Rette mich..", flehte er und streckte den einen Arm, den er noch hatte nach ihm aus. Zögerlich schritt der Blonde einige Schritte zurück. Er konnte nicht. Weder helfen noch endgültig töten. In den nächsten Minuten würde er an Blutverlust sterben. Rintos Augen wurden wieder blau. Er schloss die Augen und setzte sich zu ihm. "Was ist eigentlich mit meinem Dorf geschehen?", fragte der Blonde interessiert. "Welches Dorf?", erwiderte dieser. Rinto lachte auf: "Sehen Sie mir noch bitte einmal ins Gesicht. Erinnern Sie sich etwa nicht an mich?"
Der Wissenschaftler schreckte zusammen und versuchte mit seinem halben Körper zu flüchten, kam allerdings nicht weiter. "Oh mein Gott!! E-Es tut mir so L-Leid.. i-"
Der Körper sackte leblos zusammen und fiel in den Dreck. Seiner Leiche würdigte er nicht einmal einen Blick. Elender Heuchler! 
Das Blut auf dem Boden vermehrte sich. Sprich er kam diesem gestörten Bastard ein Stückchen näher. Mittlerweile befand er sich in dem Labor in welchen ihm damals der Lacrima eingesetzt wurde. Wirklich böse konnte er deswegen nicht sein. Mit diesem Lacrima wurden seine Asthma deutlich weniger. Auch hier war Blut an den Wänden. Ihm wurde wieder schwindlig. 
Der Blonde riss die Augen auf als er die Stimme einer Frau vernahm. Erst erblickte er ein lebloses Mädchen auf ein Labortisch - tot. Zu allem Überfluss lagen dort die Gedärme von einem der Wissenschaftler. Erneut übergab sich das Ratsmitglied. Wie gut, dass er nichts mehr an Mageninhalt übrig hatte. 
Schrie nicht eine Frau?! Schnell eilte er zu Stimme. Gerade als er ankam, sah er nur noch wie das Blut an die Wände spritze. Der Blonde schrie auf. Dieser Anblick würde ihm wahrscheinlich noch Jahrzehnte Alpträume verursachen. Er war zu spät. Zu spät, weil sich der feine Herr ja noch vorher übergeben musste. Wieso?! Wieso lief er nicht sofort hin?! Tränen sammelten sich in seinen Augen an. Das erste Mal fühlte es sich richtig an Jemanden töten zu wollen. Die Person in Blut getränkt, die mit dem Rücken zu ihm stand. Schnell zog er sein Schwert. Ohne groß darüber nachzudenken gab er seinem Schwert seine Lebenszeit als Opfer hin. Ranken umschlagen seinen Arm und zerrte an seiner Lebenskraft. Die Klinge färbte sich in ein Blutrot und verlieh dem Ratsmitglied ein bisschen mehr Kraft sowie Geschwindigkeit. 
Rinto stürmte los und versuchte ihn von hinten mit dem Schwert zu treffen, machte sich allerdings darauf gefasst, dass sich der Wahnsinnige bereits seines Hinterhalts bewusst war. Wie konnte man nur derartig den Wert des Lebens missachten?! Ja - er war schlimmer als diese ekelhaften Wissenschaftler! Niemals wollte er so etwas in seinem Leben sehen. Sehen zu welchen Schandtaten die Menschheit fähig waren. Denn dieser Anblick stellte sein Weltbild doch irgendwo auf den Kopf - vielleicht gab es ja doch einfach nur schlechte Menschen. Sollte er seinem Gegenüber doch die Chance geben sich zu erklären? Verdient hatte er dies zwar eigentlich nicht, aber er musste seinen Idealen doch treu bleiben. "Wieso?! Wieso hast du das getan?!", schrie er lautstark seinen Feind an.

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Sie zu benennen ist doch bloßer Schein...


... denn


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BeitragThema: Re: Forschungslabor    Di Mai 22, 2018 11:22 pm

Gerade noch bemerkte Len, dass sich ihm jemand von hinten näherte. Gut, vermutlich lag es auch an dem unverständlichen Geschrei so voller Wut, dass er den Angriff überhaupt so gut bemerkte. Sein Angreifer hielt wohl nichts von leisem An schleichen. War das etwa ein besonders mutiger Labormensch, der sich nach dem Tod sehnte? 
Schnell wirbelte er herum und schaffte es gerade so den Schwerthieb seines Angreifers mit seiner eigenen Waffe zu parieren. In dem Schlag steckte eine gewaltige Kraft, was Len etwas irritierte. Hatte sein Angreifer Magie in seinem Schwert gewirkt? Diese Person war nicht aus diesem Labor. Alleine die Kleidung, aber auch die Stärke verriet dies. Oder doch? Len wusste es nicht. Er sprang schnell einige Schritte zurück um sich etwas Luft zu verschaffen. Wenn es sein musste, würde er eben auch diesen Gegner noch besiegen, völlig egal wo der Typ nun her kam. Allerdings müsste er sich hier vermutlich mehr anstrengen, zumal er nach alldem hier sowieso nicht mehr seine ganze Kraft hatte. ´´Völlig egal, ich hatte vor dieses ganze verdammte Labor mitsamt ihren Leuten zu vernichten, also mache ich das auch!´´ 
Len gab sich erst gar nicht die Mühe zu reden. Er stürmte auf seinen Gegner zu, lies sich allerdings kurz vor ihm auf die Knie fallen um an ihm vorbei zu rutschen. Es war zwar etwas schwierig in all dem Blut wieder die Balance zu finden, aber zumindest schaffte er es so hinter seinen Angreifer zu kommen und aufzuspringen. Schnell versuchte er sein Schwert in die Schulter des Angreifers zu rammen, der war allerdings flinker als erwartet und Lens Klinge schnitt ihn gerade mal oberhalb der Schulter ehe er zu einem Gegenschlag ausholte. Len duckte sich um dem Schlag auszuweichen, wich etwas zurück und parierte einen weiteren Schlag um danach wieder selbst auszuholen. So tauschten sie einige Schwerthiebe aus ohne sich wirklich ernsthaft gegenseitig zu treffen. Und ohne sich wirklich anzusehen. Len versuchte schließlich gegen die Beine seines Gegners zu treten um ihn im besten Fall auf den Boden zu schicken und wieder etwas nach hinten zu springen.
Wenn Len diesen Kampf gewinnen wollte, musste er auf seine Magie zurückgreifen. Im Schwertkampf war er noch nicht gut genug, erst recht nicht gegen ein womöglich magisches Schwert und gegen jemanden, der ihm geschickter im Umgang mit dieser Waffe zu sein schien. Len begann Magie in seiner Handfläche zu wirken, gab seinem Gegner damit Zeit ihn wieder anzugreifen. Er sah auf und blickte dem Gegner für einen Moment direkt in die Augen als er einen Schritt auf ihn zu ging. Aber in seiner Bewegung erkannte er etwas, was er lieber nicht erkannt hätte. Diese Augen. Er kannte diese Augen.. 
Len traf die Erkenntnis wie ein Schlag. ´´Nein nein nein! Nicht er! Bitte nicht er!´´ Von all den Menschen auf dieser Welt.. ihn konnte er nicht verletzen. Nicht ihn! ´´Rinto.. verdammt was tust du hier?!´´, dachte Len verzweifelt. Der Blondhaarige hielt inne und lies seine Magie sein Ziel nicht treffen, aber weiter in seiner Hand pulsieren. Stattdessen senkte er seinen Blick schnell wieder, jegliches Kampfesfeuer war für den Moment erloschen. Er wollte nicht, dass Rinto bemerkte was hier vor sich ging, er wollte nicht, dass er ihn erkannte.
Der Hass in Rintos Augen war so groß. Es war derselbe Hass, den Len gegenüber den Leuten im Labor mit ihren Experimenten entgegen gebracht hatte. Aber Rintos Hass richtete sich gegen die Person, die all diese Leute verletzt und ermordet hatte. Sein Hass richtete sich gegen ihn. 
Len konnte und wollte Rinto nicht verletzen. Warum musste er ausgerechnet jetzt hier sein? Warum ausgerechnet er? Warum?? Wie es schien hatte Rinto ihn noch nicht erkannt, oder? Oder hatte er es doch getan und es war ihm einfach egal, weil er ihn so sehr für seine Tat verabscheute? Len wäre es lieber, wenn Ersteres stimmte und auch so bleiben würde. Lieber wäre es ihm Rinto würde ihn hier und jetzt einfach töten als ihn weiterhin mit diesem Hass entgegen zu treten, den Len von Rinto so nicht kannte. Er wollte Rinto diese Erkenntnis nicht antun, dass ausgerechnet er es war, der in ihm diesen Hass geschürt hatte. Er wollte ihm nicht erklären müssen, warum er das hier getan hatte. So sehr hatte er sich gewünscht ihn wiederzusehen, aber doch nicht jetzt, nicht hier, nicht so!

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BeitragThema: Re: Forschungslabor    Mi Mai 23, 2018 12:44 am

Vielleicht hätte er doch in Schweigen üben sollen, denn sein Gegner parierte seinen Angriff und verschaffte sich anschließend ein wenig Luft zwischen ihnen. Wütend starrte Rinto allerdings nur den Boden an und bereitete sich innerlich auf den nächsten Angriff vor. Dies war wohl der stärkste Gegner, dem er gegenüberstand. Stärkste und wohl grausamste Gegner.
Bevor Rinto dezent Hirnlos losstürmte, biss sich der Blonde auf die Unterlippe. Keinesfalls dürfte er nun unaufmerksam werden. Unaufmerksamkeit würde ihn hier sein Leben kosten. Sein Gegner rutschte elegant an ihm vorbei. Ohne sein Schwert wäre er nun dem nächsten Schwerthieb hilflos ausgeliefert jedoch gelang es ihm ihn soweit schnell zu reagieren, dass ihn die Klinge des Feindes an der Schulter nur streifte. "Aua...", brummte Rinto und plusterte die Backen auf. Der Schmerz musste warten, schnell holte der Dragon Slayer des Lebens zum nächsten Schlag aus doch sein Gegner schaffe es erneut den eigenen Schlag zu parieren.
Was konnte Rinto eigentlich? Im Kampf war er wohl wirklich nicht zu gebrauchen, dennoch schaffte er es die folgende Angriffe zu überleben ohne jeglichen weiteren Schaden davon zu tragen. Einmal schaffte er sogar sein Gegenüber am Arm zu streifen, allerdings verzeichnete er dies nicht unbedingt als großartigen Erfolg. Plötzlich verlor er den Halt unter den Fußen und knallte elegant zu Boden.
Nun schien der Eindringling die Strategie zu ändern. Magie. Kurz blieb Rinto irritiert stehen. Langsam wurde ihm klar wie diese Leichenfetzen wohl entstanden sein mussten. Er schüttelte den Kopf. Überflüssige Gedanken behinderten seine Aufmerksamkeitsspanne.
Das Ratsmitglied sollte aufstehen bevor dieser Typ seinen Zauber vollendet hätte, sonst befanden sich seine Einzelteile wahrscheinlich auch hier auf dem Boden. Dies war keine Übung sondern bitterer Ernst. Rinto richtete sich wieder auf und machte sich darauf gefasst sogar getroffen zu werden. Allerdings traf dies nicht zu. Nichts passierte.
"Wieso?", fragte Rinto erneut und hoffe auf eine Antwort, "Selbst Abschaum wie diese Menschen hier haben es nicht verdient derartig abgeschlachtet zu werden!" Kein Angriff folgte von seinem Feind. Konnte er etwa schon nicht mehr?
Vollkommen egal. Der Blonde nahm erneut Kampfstellung ein und preschte los. Er wollte seinen Gegenüber nicht töten sondern ihn einfach nur in einen kampfunfähigen versetzen. Direkt vor der Nase des anderen Blonden sprang er kurz zur Seite und holte zum Schlag aus, um ihm einen Schnitt von der linken Schulter bis hin zur rechten Hüpfte zu verpassen.
Verzweifelt umklammerte er den Griff seines Schwertes fester und die Ranken gruben sich tiefer in sein Fleisch. Es schmerzte ihn. Als er seinem siegreichen Moment einen weiteren hinzufügen wollte, rutschte er glorreich im Blut, welches den Boden zierte aus und flog auf den Boden.
Direkt vor ihm lag ein Mann in einem gesamten Stück. Kurz scannte Rinto ihn mit seinen grünen Augen und erkannte, dass der Kerl vor ihm noch lebte. Dennoch rührte er sich nicht. "H-Hallo! H-Hey leben Sie noch?!", brüllte Rinto den Typen vor ihm an.
Plötzlich fing dieser an wie wild zuschreien. Irritiert legte der Blonde den Kopf schief. Er litt an keinen großartigen Schäden, dennoch schien er Schmerzen zu haben. "Sie haben es besser getroffen als ihr Kollege...", murmelte Rinto und blickte auf die Gedärme, "Aus ihm wurde wortwörtliches Geschnetzeltes gemacht. Bitte beruhigen Sie sich, ja?"
Langsam wurde ihm wieder bewusst, dass er sich in Mitten eines Kampfes befand und eigentlich keine Zeit für diesen Wissenschaftler hatte. Bevor er aufstehen konnte, meldete sich sein Magen und übergab sich. Sein Hals brannte mittlerweile ziemlich.
Der Mann beruhigte sich sogar und starrte verstört einfach gerade aus. Verständlich. Doch er musste weitermachen und kämpfen. Wütend starrte Rinto sein Gegenüber an. Direkt ins Gesicht zu blicken schaffte er nicht. Das Gesicht eines Mörders.
Er musste bei Verstand bleiben und nicht einfach ausschalten, obwohl ihm nichts lieber wäre. Zu gern würde er diesen Anblick einfach wieder vergessen können. Blut klebte an seinen Händen und Mantel. Es schien überall.
Wieso griff dieser Mörder ihn nicht an? Er hatte ihm alle Zeit der Welt gegeben. Weshalb hielt er sich bei ihm zurück?! Nahm er ihn etwa nicht ernst?! Nun gut - er rutsche auf Blut aus. Wirklich ernst zunehmend war dies nicht. Wieder startete Rinto einfach einen frontalen Angriff mit dem Schwert eher unbeholfen als wirklich gekonnt. Er verstand es einfach nicht weshalb ihm dieser Kerl eine solche nette Auszeit gab und dies brachte ihn raus. Ein weiterer Schwerthieb folgte.
Der Gedanke an diese Szenerie, welche er hier vorgefunden hatte, trieb ihm Tränen in die Augen und fing bitterlich an zu heulen, dennoch griff er ihn weiterhin an. Vier unbeholfene Schwerthiebe, die wohl allesamt ins Leere gingen.
Rinto holte mit der linken Hand aus und schlug seinem Gegenüber einfach ins Gesicht. Er war einfach verzweifelt. Mit seinen Nerven am Ende. Wie sollte er einen solchen Gegner nur bezwingen?! Vermutlich würde er sterben. Genauso wie die Wissenschaftler überall im Raum verteilt und entstellt.
Plötzlich dachte er an Len. Nein! Er durfte nicht aufgeben! Er musste dieses Elend und Leid aushalten und weitermachen bis er wieder bei Len sein würde. Endlich bei Len.
Alleine für ihn seinen besten Freund müsste er nun stark sein. Er wollte doch nicht, dass Len auf ihn böse ist, weil er zu früh den Löffel abgegeben hatte.
Sein vorher so gebrochener Blick wirkte langsam wieder lebendig. Seine Augen strahlten Hass, aber zeitgleich Entschlossenheit aus. Kurz ging Rinto auf Abstand, stürmte los, armte Lens ersten Angriff nach und duckte sich und griff ihn von hinten mit dem Schwert an.

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Sie zu benennen ist doch bloßer Schein...


... denn


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Len Kagamine
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BeitragThema: Re: Forschungslabor    Mi Mai 23, 2018 7:00 pm

Verzweifelt biss Len sich auf die Unterlippe. Er wusste einfach nicht was er tun sollte um diese Situation noch zu retten, um ihr zu entkommen, um Rinto und sich dieses Elend zu ersparen. Er konnte ja schließlich nicht einfach wegrennen. Bisher hatten sie beide nur leichte Verletzungen, aber Len war sich nicht sicher ob dies so bleiben würde. Er lauschte Rintos Worten und hätte beinahe bitter aufgelacht. "Ach nein?", antwortete er leise, kaum hörbar. "Für mich reicht ein Blick auf das tote Mädchen, dass jede Menge schreckliche Experimente hinter sich hat und schon bin ich mir sicher, dass dieser Abschaum es verdient hat." Verdammt, warum antwortete er Rinto überhaupt? Er wollte doch vermeiden, dass er ihn erkannte!
Aber womöglich hörte Rinto seine Antwort nicht mal, denn auf einmal bemerkte Len, dass der Junge wieder auf ihn zu stürmte. Er hatte es wirklich noch nicht bemerkt.. ´´Gut so, Rinto´´, dachte der Blondhaarige. Rinto machte sich gar nicht schlecht, täuschte einen direkten Angriff vor um dann einen Schritt zur Seite zu gehen und von dort aus anzugreifen. Len lies es geschehen. Für eine Abwehr war es ohnehin zu spät und so spürte er kurz darauf den brennen Schmerz der sich von der linken Schulter bis zur rechten Hüfte bahnte. Erschrocken keuchte er auf, musste sich aber trotz der Schmerzen ein Lächeln verkneifen als er Rintos nächsten Versuch eines erfolgreichen Angriffs auf sich zukommen sah. Typisch für seinen naiven Freund, schaffte er es bei seinem weiteren Versuch tatsächlich im Blut auszurutschen und der Länge nach hinzufallen. Wäre die Situation nicht so schrecklich, hätte Len wohl laut losgelacht über diese ungeschickte Art. Und redete Rinto gerade tatsächlich mitten in einem Kampf mit dem Professor, den Len vor einigen Minuten noch unter den Einfluss seiner nicht unbedingt zwingend tödlichen, aber äußerst schmerzhaften Magie gesetzt hatte? Dieser Kerl war wirklich unglaublich! Len trat wieder einmal einen Schritt zurück, rieb sich mit seiner freien Hand über den Arm. Obwohl das alles hier unglaublich anstrengend war, fühlte sich seine Haut eiskalt an. Fröstelnd beobachtete er die Szene vor sich, machte aber keine Anstalten etwas zu sagen oder Rinto noch einmal anzugreifen. Ein trauriges Lächeln umspielte seine Lippen als er Rinto Worte hörte. Das war so typisch. Rinto wollte immer allen helfen, selbst wenn er sich gerade selbst in Gefahr befand. Es war das, wofür er ihn früher immer ausgelacht hatte, aber in Wahrheit bewunderte er ihn nun für diese Güte. 
Als Rinto sich allerdings dann plötzlich übergeben musste, drehte sich Lens Inneres beinahe komplett mit um. Nicht, dass ihn der Anblick der Gedärme so sehr störte, die hatte er immerhin selbst dorthin gelegt, aber den Heilmagier so zu sehen schmerzte einfach. Und dann war da wieder dieser wütende, hasserfüllte Blick, der ihn streifte. Rinto konnte ihn wohl noch nicht einmal direkt ansehen, was in diesem Moment aber wohl wirklich besser für sie beide war. 
Erneut griff Rinto ihn an, traf ihn aber nicht. Innerlich kämpfte Len seinen ganz eigenen Kampf. Was sollte er bloß tun? Er überlegte noch immer fieberhaft ob es einen Ausweg gab, fand aber keinen. Er fühlte sich wie in einem Labyrinth gefangen. Ein Labyrinth, aus dem es kein Entkommen gab. Er wollte das hier nicht mehr. Hätte er gewusst, dass er auf Rinto treffen würde, wäre er doch niemals hergekommen und hätte Rinto den Anblick all dieser Toten erspart! So langsam verlor Len wirklich den Verstand. Rinto würde ihn hassen. Ganz bestimmt. Es war schon schlimm gewesen ihn nicht mehr bei sich zu haben, in Ungewissheit ob Rinto vielleicht mit Absicht verloren gegangen war, in Ungewissheit, ob er überhaupt klar kam alleine, ob er überhaupt noch lebte und ob es ihm gut ging, aber der Gedanke, dass Rinto ihn wahrscheinlich bewusst hassen würde, war wirklich unerträglich. 
Rinto schlug weiter verzweifelt mit seinem Schwert zu, aber die paar Schläge, die ihn getroffen hätten, wehrte Len halbherzig ab. ´´Los streng dich mehr an! Du willst den Mörder dieser Menschen doch tot sehen!´´ schrie er ihm in Gedanken entgegen. Rinto schien allerdings der Verzweiflung näher zu sein als dem Triumph, denn plötzlich rollten Tränen über seine Wangen. In seiner Verzweiflung griff er Len weiter an, brachte es aber nicht wirklich fertig ihn zu treffen. Dabei musste sich der Blonde nicht einmal groß anstrengen um sich weniger Mühe zu geben beim Blocken der Angriffe, er fühlte sich sowieso völlig am Ende. Alles in ihm schrie danach das hier zu beenden und Rinto zu trösten, aber er wusste, dass das so nicht funktionieren würde. Es war auch bei weitem nicht das erste mal, aber trotzdem war es schlimm seinen alten Freund weinen zu sehen. Erst recht weil er Schuld an diesen Tränen war. Der gebrochene Ausdruck in Rintos Augen, gemischt mit Wut und Verzweiflung, inmitten von Blut, Leichenteilen und Gedärmen. Es war einfach schrecklich Rinto so fertig zu sehen. Len spürte wie ihm der Kloß in seinem Hals die Kehle zuschnürte und die Luft zum Atmen nahm. 
Plötzlich spürte er einen Schmerz in seiner linken Gesichtshälfte explodieren und sein Kopf wurde leicht zur Seite gedrückt. Rintos Schlag kam ziemlich unerwartet. Scheinbar hatte er einfach in einem Akt der Verzweiflung zur Hand gewechselt. Auch gut. Len schloss kurz die Augen, fasste sich an die brennende Wange und strich sich eine der mit Blut benetzten Haarsträhnen aus dem Gesicht, die sich aus seinem Zopf gelöst hatten. 
Als der Blondhaarige seine Augen wieder öffnete, sah er überraschenderweise so etwas wie Entschlossenheit bei seinem Gegenüber. Als hätte er neue Kraft und neuen Mut geschöpft, woher auch immer diese kam. Es war immerhin Rinto. Bei diesem Optimisten wunderte Len gar nichts mehr. Der Gute würde wohl nicht so schnell aufgeben und weiter kämpfen. Er hoffte nur, dass nicht dasselbe mit ihm passieren würde, wie damals in seinem alten Dorf. Damals war er nicht der Junge gewesen, den Len so gut kannte. Irgendwas hatte sich damals bei Rintos verändert, wenn auch nur für einen kurzen Zeitraum. Len wusste nicht wirklich warum und was genau geschehen war, aber irgendwie hatte es ihm tatsächlich fast.. Angst gemacht und ihn in Sorge versetzt. Und Angst war doch etwas, was er eher selten verspürte. 
Als Rinto etwas Abstand nahm und scheinbar einen weiteren Angriff starten wollte, blieb Len einfach stehen, hob unmotiviert sein Schwert hoch um zumindest so auszusehen als würde er sich auf den nächsten Angriff vorbereiten. Rinto stürmte auf ihn los, ließ sich dann aber fallen um ihn vermutlich von hinten anzugreifen. Scheinbar hatte er sich diese Taktik gut gemerkt. Len atmete ruhig aus, dann lies er sich unauffällig, aber bereitwillig nach hinten fallen, spürte wie sich das Schwert dadurch tiefer in sein Fleisch bohrte und schließlich vorne wieder austrat. Len versuchte den schmerzerfüllten Schrei, der es irgendwie schaffte sich in seiner Kehle einen Weg hinauf zu bahnen, zu ersticken. Nun, zumindest spürte er jetzt wie sich seine Opfer gefühlt haben mussten. Das nannte man dann wohl ausgleichende Gerechtigkeit. Die Waffe, welche noch in ihm steckte, lies ihn bedenklich schwanken. Seltsamerweise ging gerade aber auch ein Hoffnungsschimmer durch den Blauäugigen. Vielleicht würde Rinto jetzt ernst machen und das hier beenden? Vielleicht würde er nicht einmal bemerken gegen wen er da gerade bekämpfte und alles war gut? Mühsam machte er ein paar Schritte nach vorne um der Schwertklinge zu entkommen. Innerlich konnte er nur fluchen über diese Schmerzen, die ihm diese Bewegung einbrachte. Was für eine blöde Idee! Der Schmerz, welcher sich von seinem unteren Rücken immer weiter nach vorne ausbreitete zwang ihn auf die Knie. Erst jetzt fiel Len der penetrante Geruch von Blut, der hier überall haftete, so richtig auf. Mittlerweile hatte sich sein eigenes Blut mit dem seiner Opfer gemischt. Welch Ironie. Er presste seine linke Hand auf die Wunde und warf abwartend einen Blick über die Schulter um zu sehen, was Rinto nun machte. 
Irgendwie dauerte ihm das alles zu lange. Er wollte Rintos verzweifelten Anblick nicht mehr ertragen müssen. Rinto war immer sein bester Freund gewesen. Sein einziger Freund. Lieber wollte er hier und jetzt durch seine Hand sterben als ihn als Freund zu verlieren. Zwar verstand er nicht viel von Freundschaft, Mitgefühl oder Rintos Sicht von Gerechtigkeit, aber er wusste, dass es ihn verletzen würde, wenn Rinto ihn hassen würde. Und wenn es sein musste, zwang er Rinto eben dazu weiter zu machen, denn so wie er seinen früheren Begleiter kannte, würde er versuchen zu reden, einen Grund finden und seine eigene Art von Gerechtigkeit walten lassen, die eher weniger mit roher Gewalt zu tun hatte. Einer der Gründe, weshalb er ihn so sehr mochte, aber gerade war diese Art von Gutherzigkeit fehl am Platz. Vielleicht hatte Rinto aber ja auch an Härte gewonnen? Len wusste nicht ob ihm das gefallen würde, denn er mochte den friedlichen Jungen, so wie er war, aber zumindest würde es Rinto eine Art Schutz sein. Immerhin konnte es gut sein, dass sich Rinto in der Zeit in der sie sich nicht gesehen hatten, auch ein wenig verändert hatte. Irrsinnigerweise fragte sich Len ausgerechnet jetzt ob er sich selbst wohl auch verändert hatte, kam aber schnell auf das Ergebnis, dass er wohl lediglich ein noch größeres Arschloch geworden war. 
Schwankend stand er wieder auf, drehte sich halb zu Rinto um und täuschte unter angestrengtem Keuchen einen weiteren Angriff seinerseits vor, indem er begann seine übrige Magie in seiner rechten Hand zu bündeln. Um ihn unter Druck zu setzen, lies der Dragon Slayer des Todes wieder von seiner Wunde ab und fuchtelte mit seiner nun freien Hand stattdessen vor Rintos Gesicht herum, ging langsam schwankend auf ihn zu, versuchte ihn an den Haaren zu packen, bekam ihn aber vorerst nicht zu fassen. Ein trauriges Lächeln lag auf seinen Lippen, dass er nur mit Mühe zu einem diabolischen Grinsen änderte. "So erbärmlich sind deine Angriffe ja gar nicht. Doch kein solcher Schwächling? Komm schon, jetzt töte mich, du willst doch so etwas wie Gerechtigkeit für diese Leute, oder nicht!?", versuchte er es mit Provokation. ´´Bitte hab jetzt nicht wieder ein zu weiches Herz! Bitte, Rinto, bitte!´´, flehte er in Gedanken. 

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BeitragThema: Re: Forschungslabor    Mi Mai 23, 2018 9:13 pm

Der Moment, wenn Rinto spürte wie das Fleisch nachgab und jemanden ernsthaft verletze. Nicht irgendjemanden sondern einen grausamen Mörder, allerdings tat dies ihm diesem Moment nichts zur Sache, denn eigentlich würde er am Liebsten nur noch sein Schwert zu Boden fallen lassen. Sein Schwert durchbohrte den Leib seines Gegenübers. Ein erstickter Schrei von Rinto. Er konnte es nicht! Es sollte aufhören! Wieder machte sein Magen sich bemerkbar. Nach diesem Auftrag müsste er sich erstmal in eine magische Klapse einweisen lassen oder ähnliches. Ihm wurde immer übler. Beinahe verlor er sein Bewusstsein, aber riss sich wieder am Riemen. 
Sein Gegenüber war verletzt und dies konnte er trotz seiner Taten nicht einfach so ignorieren. Der Griff um sein Schwert lockerte sich. Es gab nun gerade im Moment wirklich wichtigeres als seinem Feind den Rest zu geben. Ja - der Blonde war wirklich beruhigt, dass sein Gerechtigkeitsdenken nicht das Zeitliche gesegnet hatte. Wieder aktivierte Rinto seine grünen Augen. Erstarrt blieb er stehen. "Nein.. nein.. nein... nein.. NEIN!", gab er leise immer wieder noch sich. Wie konnte er nur?! Die Lebenszeit seines Gegenübers.. warum wieso?! Seine Hände zitterten wie verrückt. Jetzt klebte auch Blut an seinen Händen, die er nur zum Wohle aller einsetzen wollte. 
Plötzlich kam ihm Luft wie Mangelware vor. Egal wie sehr er versuchte Luft zu holen, fühlte es sich so an als könnte nicht atmen. Panik breitete sich in ihm aus. Für einen so dämlichen Anfall war ihm seine Zeit zu Schade. Immer schneller begann Rinto nach Luft zu japsen. Er konnte nicht.. doch musste er. Warum setzte Rinto nur die Kraft des Schwertes frei, wenn er doch genau wusste, dass dieses seiner Gesundheit schadete. Bitterlich wurde ihm bewusst, dass er immer noch zu emotional reagierte. 
Obwohl sein Gegner scheinbar einen Angriff startete, ging Rinto unbewaffnet auf sein Gegenüber zu und lächelte sogar irgendwie. Zwar versuchte der Blonde ihn zu fassen, aber schaffte es schlichtweg nicht. 
Mit seinen grünen Augen erkannte Rinto auch warum. Die Wunde war schlimmer als erwartet, dass dieser Typ überhaupt noch gehen konnte. Wie vollbrachte er dieses unglaubliche Wunder, als er ihm in die Augen sah war es ihm klar. Wieder sammelten sich Tränen in seinen Augen an. 
Die Worte, die er sprach verstand er nicht. Überhaupt nicht, denn er war selbst zu sehr damit beschäftigt sich von diesem Anfall in die Knie zwingen zu lassen. 
Rinto breitete seine Arme aus und umschloss ihn fest. "Alles wird gut, Len.", brachte er eher gehaucht raus, denn wirklich viel Luft blieb ihm nicht, "Entweder lass mich zurück.. oder nimm mich mit.. aber .. pass auf.. hier sind noch .. zwei meiner .. Leute"
Immer fester krallte sich Rinto an Len fest. Er konnte es nicht zu lassen, dass Len sich von ihm befreite bevor er ihn komplett geheilt hatte. Rinto durfte Len hier nicht sterben lassen! Alleine die Tatsache, dass er für diese fürchterlichen Wunden verantwortlich war. Alles schmerzte ihn. 
Der Körper des Ratsmitglieds erstrahlte in einem sanften gelbgrün und schloss Len in diese Aura ein. Die Wunden auf Lens Körper sollten sich nun alle nach und nach schließen. Ein vor schmerzerfülltes Seufzen entwich ihm. Len war wirklich unglaublich. Wie er nur all diesen Schmerz aushalten konnte. Langsam wurde ihm schummrig vor Augen. "Ich werde es ganz sicher überleben... schön dich wieder zu haben, Len. Lass uns später reden, in..Ordu-" 
Ein tiefes Schwarz umgab ihn. Um ihm herum war alles in ein angenehmes Licht getaucht. Die Wärme, die er seit zwei Jahren gemisst hatte ohne Len. Doch nun hatte er ihn wohl endlich wieder. Just diesen Moment waren ihm die Umstände vollkommen egal. Hauptsache Len war wieder bei ihm und ihm würde es gut gehen.
Trotz seiner Bewusstlosigkeit krallte Rinto sich an Len fest und murmelte leise: "Keine Sorge... ich vergebe dir.. Len". Ein friedliches und glückliches Lächeln war auf seinen Lippen zu sehen.

tbc: Krankenhaus (vermutlich Magnolia)

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BeitragThema: Re: Forschungslabor    Mi Mai 23, 2018 9:55 pm

Len stolperte weiter auf Rinto zu, aber bald blieb er wie angewurzelt stehen. Wenn er noch einen Schritt ging, würde r umkippen. Er konnte einfach nicht mehr. Die Schmerzen waren zu groß geworden. Len sah wie Rinto ihn anstarrte mit seinen grünlich verfärbten Augen. Nein, verdammt, nein! Und nun begann Rinto vor ihm auch noch nach Luft zu schnappen. Er hatte doch nicht.. das war wirklich der ungünstigste Moment für einen Asthmaanfall, den er hätte haben können. Len wollte ihm so gerne helfen, aber er konnte nicht, er konnte Rinto nur verzweifelt anstarren. Mit schmerzverzerrtem Gesichtsausdruck sah er wie Rinto die Erkenntnis kam wer da vor ihm saß. ´´Nein, bitte nicht. Warum konntest du mich nicht einfach umbringen!´´, dachte er verzweifelt. Len öffnete den Mund, aber nichts kam heraus. 
Plötzlich umarmte Rinto ihn. Len riss geschockt die Augen auf. Warum beendete Rinto es jetzt nicht?! Warum umarmte er ihn? Er sollte ihn hassen, das würde Sinn machen.. aber das.. Len verstand gar nichts mehr. Verwirrt hielt er den Atem an. Rinto hatte sich wohl wirklich nicht geändert.. 
"Rinto.. es tut mir so Leid", war alles was er ihm antworten konnte. Als er seine Worte und damit seine Absicht richtig verstand, war es schon zu spät. Er wollte Rinto von sich weg schubsen, aber er hatte keine Kraft mehr dafür. "Nein.. hör auf damit.. bitte nicht", flüsterte er als er spürte wie sich ein warmes Gefühl über seine Wunden legte, Das hier war das letzte was er gewollt hatte. Die Tatsache, dass Rinto seine Wunden heilte, machte alles nur noch unerträglicher für Len. Und dieser Volltrottel dachte auch noch er würde ihn zurücklassen?! Wie zum Teufel kam er auf so einen Mist? 
Als Rinto in seinen Armen zusammenbrach und Len spürte wie seine eigene Kraft zurück kehrte, schüttelte Len entschieden den Kopf und drückte den Blonden fest an sich. "Nein! Hör sofort auf damit! Rinto!", schrie er ihn verzweifelt an. Die letzten Worte, die Rinto an ihn richtete bevor er bewusstlos wurde, ließen Len erstarren und gruben sich in sein Herz wie ein giftgetränkter Dolch. Er.. verzieh ihm? Das hatte er nicht verdient. Er hatte Rinto das hier angetan, wie zur Hölle konnte der Heilmagier ihm nur verzeihen? Oder war Rinto einfach schon zu benebelt als er das gesagt hatte? Len spürte wie ihn die Schuldgefühle, aber auch so etwas wie Erleichterung und Hoffnung übermannten. Leise begann zu schluchzen. Er konnte nicht mehr. Verzweifelt klammerte er sich an Rintos bewusstlosen Körper und heulte. Die Erinnerungen an ihre gemeinsame Zeit kam wieder hoch. Nein, er durfte hier jetzt nicht einfach herum sitzen und heulen! Er musste Rinto in Sicherheit bringen, weg von diesem fürchterlichen Ort, den er noch so viel schrecklicher gemacht hatte. Hektisch wischte er sich über seine Augen und richtete sich vorsichtig auf. Er war unglaublich müde, aber durch Rintos Heilung schaffte er es den schlaffen Körper seines Freundes hochzuheben. Auch Rintos Schwert blieb nicht unbeachtet auf dem Boden liegen. Egal was nun geschehen würde, zumindest Rinto musste er noch in Sicherheit bringen, selbst wenn er ihm am Ende doch hassen würde. Zumindest wusste Len, dass er sich selbst niemals verzeihen konnte für das hier. Er bereute es so sehr. Wieso hatte er Rinto nicht aufhalten können! Wieso war er zu schwach gewesen? Ein einfacher Schubs hätte doch bestimmt ausgereicht. Ein dunkler Schatten legte sich über seine finstere Seele. Len biss sich verzweifelt auf die Unterlippe. Verdammt, er durfte hier jetzt nicht in Verzweiflung versinken. Dafür war später immer noch Zeit. "Ich bringe dich nach Hause ,Rinto. Wenigstens das bin ich dir schuldig", flüsterte er traurig. Er schmiegte sich noch einmal kurz an Rintos vertrauten Körper, dann machte er sich mit seinem Freund in den Armen vorsichtig zurück in Richtung Ausgang. Er wusste, dass es nicht angenehm werden würde die ganze Wüste so zu durchqueren, aber er würde Rinto ins Krankenhaus bringen, koste es was es wolle! Und dann mussten sie reden. Viel reden..


tbc Krankenhaus

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