Fairy Tail
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 [Vergangenheit] For the damaged [Len u. Rinto]

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Rinto Higurashi
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BeitragThema: [Vergangenheit] For the damaged [Len u. Rinto]   Fr Mai 25, 2018 8:03 pm

Einige würden die Abhängigkeit von den beiden Dragon Slayern als krankhaft bezeichnen, allerdings wenn man ihre Vergangenheit getränkt voll Leid und Elend kennt, dann und vermutlich auch nur dann erkennt man den Grund ihrer Abhängigkeit zu einander. 
Das gemeinsame Leben in dieser Forschungsanstalt... kalt und einsam, obwohl jeder von ihnen anders zu diesem Ort gelangte, war ihr Schicksal an Tag der Ankunft bereits bestimmt....

____________________________________
Alter: ca. 10(?) Ort: Forschungslabor

Mittlerweile waren bereits knapp über zwei Jahre vergangen oder knapp drei Jahre? Irgendwann hatte der kleine blonde Junge aufgehört Striche in die Wand einzuritzen ähnlich wie im Gefängnis. Er verlor den Sinn darin immerhin hatte er sich selbst zuzuschreiben, dass er hier an einen solch kalten Ort befand. Für Geld verkaufte er sich und fristete sein Leben nun hier in einer kleinen Zelle - alleine. Vollkommen allein. Außerhalb der Experimente bekam er niemanden zu Gesicht.. und während der Experimente konnte man sich glücklich schätzen, wenn man diese überlebte.
Hoffentlich führte seine Familie ein schönes Leben. Alleine dieser Gedanke, dass sie nun einen kleinen Geldpolster hatten, ließ ihn hier nicht verrückt werden. Natürlich bereute Rinto es nicht, da er dies für seine Familie getan hatte, aber dennoch.. irgendwann vermisste selbst er das Sonnenlicht. 
Er setzte sich auf sein Bett, welches eher einem Brett glich und starrte die Decke an. Ob die anderen Versuchsobjekte ebenso alleine in ihren Zellen verrotteten? Höchstwahrscheinlich. Wenn diese Wissenschaftler mehr von ihren Experimenten haben wollten, sollten sie ihnen einen Grund zum Leben geben. In Isolation stumpft die Persönlichkeit Jedermanns für oder später vollkommen ab - was für Idioten.
Sein Blick fiel dabei auf das leere Bett über ihm. Es irritierte ihn seit jeher. Weshalb befand es sich hier, wenn er doch verdammt dazu war alleine hier zu verrotten? Etwa weil es in ihm die Hoffnung erzeugen sollte, dass er irgendwann nicht mehr in dieser Einsamkeit verweilen müsste? Grausam. Wirklich grausam. 
Selbst für einen Optimisten wie Rinto wurde es irgendwann verdammt schwer noch das Gute in all dem zu sehen. Wirklich schwer. Doch noch gab es keinen Grund aufzugeben.. noch gab es Hoffnung. 
Der Blonde schreckte zusammen - Hoffnung worauf eigentlich? Er legte sich hin, schloss die Augen und drehte sich zur Seite. Wenigstens fand er hier etwas Frieden und Ruhe. Etwas zu viel Ruhe wohl. 
Von fernen hörte er Schritte, welche vor seiner Zelle zustehen kamen. Scheinbar existierte so etwas wie Karma wohl wirklich. Rinto rollte mit den Augen - scheinbar stand wieder ein Experiment an ihm an.
Die Zelle wurde aufgeschlossen, zwei Männer traten ans Bett heran und zerrten ihn aus eben diesen. Als Rinto stand, legte die Wachen ihm Handschellen an und befestigen eine Kette an seinem Hals. Dezent grimmig musterte Rinto den Wissenschaftler.
Weshalb legten sie ihm immer Handschellen an und dieses bescheuerte Halsband? Als könnte ein kleines Kind schon irgendetwas ausrichten. Außerdem traute sich hier eh niemand einen Aufstand anzuzetteln.. denn Aufstände wurden immer im Keim erstickt - sprich alle Beteiligten wurden einfach kurzerhand getötet. Immerhin gab es genügend Nachschub. Im Grunde waren sie einfach nur Nutztiere - leicht grinste Rinto. Dafür also die Halsbänder.. natürlich.
Jeder Mensch beherbergt doch etwas Gutes in sich. Selbst diese Wissenschaftler, obwohl dies nur selten bis nie zum Vorschein kam. Wahrscheinlich nur nach Feierabend, wenn sie bei ihren Familien saßen und gemeinsam aßen. 
Unsanft wurde Rinto durch die Stahlkette von einem der Wachen nach vorne gezogen. Scheinbar war er zu langsam. Nicht einmal diesen kurzen Ausgang konnte er wirklich genießen.
In dem Labor angekommen, wurde Rinto von dem Wissenschaftler an einen der Tische festgebunden. Die Wissenschaftler verließen für einen Moment den Raum. Zwei Tische weiter lag noch Jemand. Wirklich erkennen konnte er das Kind nicht, aber entdeckte blondes Haar. 
"Hallo!", versuchte Rinto ein Gespräch zu beginnen. Irgendwie war er schon recht einsam, wenn er ehrlich war. "H-Hallo!", erwiderte eine junge weibliche Stimme. Rinto strahlte über beide Ohren. Er bekam eine Antwort! Oft ignorierten ihn die Mitgefangenen einfach, da sie keinen Ärger bekommen wollten. Vermutlich wohl einer der ersteren Besuche. "Habt einfach keine Angst... irgendwann wird es besser werden.", mehr konnte Rinto nicht sagen, da die Wissenschaftler wieder den Raum betraten. 
Ehe er sich versah, befand sich eine Spritze in seinem Arm und schlief mehr oder minder friedlich ein. Er träumte nichts. Vor sich sah er nichts als schwarz.
Als er wieder aufwachte, lag er in mitten seiner Zelle. Zwar ohne Handschellen und dieser ekelhaften Stahlleine dafür allerdings lieblos auf dem Boden abgelegt. Direkt vor ihm befand sich Essen, welches als bereits zweimal verdaut überzeugte. Trotz des Ekels aß er dieses undefinierbare Essen. 
So erging es ihm eigentlich jeden Tag. Tag ein Tag aus. Irgendwann .. ja irgendwann würde sich bestimmt etwas an verändern. Es musste sich irgendwas ändern bevor Rinto noch den letzen Rest seiner Selbst verlieren würde. Einer seiner größten Ängste, denn wenn er irgendwann nach Hause zurückkehren würde, dann sollte seine Familie ihn auch wiedererkennen und keinen anderen Menschen vor sich stehen haben. Vielleicht starb er auch früher als ihm lieb war an irgendeinem bescheuerten Experiment. 
Unsanft trat er den leeren Essensteller unter dem Gitter in den Flur und schleppte sich benommen in sein Bett. Die Narkose wirkte scheinbar immer noch. Alles fühlte sich so unglaublich schwer an.

•*´¨`*•.¸¸.•*´¨`*•.¸❤•.¸✿¸.•❤•.❀•.Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ.•❀.•❤•.¸✿¸.•❤¸.•*´¨`*•.¸¸.•*´¨`*•

Sie zu benennen ist doch bloßer Schein...


... denn


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Len Kagamine
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit] For the damaged [Len u. Rinto]   Di Jun 05, 2018 6:34 pm

Ort: Forschungslabor
Alter: 11



Lens Blick schweifte trostlos in der düsteren Zelle umher, die er jetzt schon viel zu lange sein Zuhause nennen musste. Len wusste nicht wie viel Zeit mittlerweile schon in vergangen war. Ein Monat? Mehrere Monate? Ein Jahr? Mehrere Jahre? Er wusste es nicht, aber es kam ihm wie eine Ewigkeit vor. Noch immer war da die Wut, aber vor allem die Enttäuschung darüber, dass seine Eltern ihn verkauft hatten. Wie hatten sie ihm das antun können? Sie hatten schon immer eine Art Hass gegen ihn gehegt, aber dass dieser groß genug war um Len zu verkaufen um an Geld zu kommen.. das hatte er wirklich nicht erwartet. Trotzdem war es ihm so immer noch lieber als wenn ihre Eltern dasselbe mit Rin gemacht hätten. Seine ganze Aufmerksamkeit, was seine Familie anging, hatte Len auf seine Schwester gerichtet und er wollte keinesfalls, dass ihr etwas passierte. 
Frustriert knallte Len seinen Kopf gegen die Wand hinter sich. Am liebsten würde er diese Forscher für das was sie ihm antaten umbringen, aber er fühlte sich so machtlos gegenüber diesen Professoren. Genauso manifestierte sich der Hass gegen seine Eltern immer mehr in seinem Herzen. irgendwann würde er hier herauskommen und Rin wiedersehen und zusammen mit ganz weit fortlaufen um ein glückliches Leben ohne Hass zu führen. Diese Vorstellung hielt den Jungen am Leben und brachte ihm Hoffnung. 
In seinen Träumereien vertiefte hörte er plötzlich Schritte, Geklapper und Gerassel an seiner Zellentür. Er seufzte leise, denn dieses Geräusch kannte er zur Genüge. Schon standen zwei Männer vor seiner Tür und blickten ihn beinahe auffordernd an. „Aufstehen!“, war alles was der kalte Ton des Mannes zuließ, der nun näher an ihn heran trat. Len dachte gar nicht daran auf ihn zu hören. Er blieb an Ort und Stelle sitzen und starrte an ihm vorbei. Noch einmal brüllte der Kerl ihm den Befehl um die Ohren bis er wohl kapierte, dass Len sich wie immer ungern herum scheuchen ließ. Grob packte er den Arm des Jungen und zerrte ihn hoch. Len warf dem Mann einen bitterbösen, trotzigen Blick zu und versuchte sich loszureißen, was den Griff jedoch nur verstärkte. Len hasste es mal wieder, dass er letztendlich doch bloß ein kleiner Junge war, der gegen einen Erwachsenen kaum etwas ausrichten konnte. Eine weitere Hand griff nach seinem anderen Arm und ein paar Sekunden später wurden ihm wie üblich Handschellen angelegt. Scheinbar hatten die Professoren hier sogar vor Kindern Angst, legten sie ihren Versuchsobjekten doch stets Fesseln an. Auch das bekannte Halsband folgte, trotzdem blieb Len stur stehen. Seit er hier war gab er sich alle Mühe diesen Idioten Steine in den Weg zu legen und er würde bestimmt nicht müde werden zumindest zu versuchen sich gegen all das zu widersetzen. Einer der Männer trat hinter ihn und gab ihm einen harten Stoß nach vorne um ihn voranzutreiben. Len blickte über die Schulter und warf dem Typen einen weiteren, für einen Elfjährigen beängstigend kalten Blick zu. Irgendwann.. irgendwann würden sie alle dafür bezahlen, dass sie die Kinder hier so behandelten. Widerwillig ließ Len sich schließlich hinter herziehen. Eigentlich wunderte es ihn, dass diese Typen ihn nicht schon längst umgebracht hatten. Er hatte schon öfters mitbekommen, dass die Arbeiter zu wenig Geduld mit einem widerspenstigeren Kind gehabt hatten und es dann einfach töteten, da es wohl nur Ballast war. Er hatte bisher jedoch nur Tritte und Schläge für sein Fehlverhalten kassiert, nicht jedoch den Tod.
Len wurde weiter den Gang hinauf gezogen als sie auf ein nur allzu bekanntes und sehr verhasstes Gesicht stießen. Es war der Leiter dieser Hölle, der Professor, der Keim alles Bösen. Eigentlich sah Len ihn selten. Meist nur, wenn der Typ sogar selbst ein neues Gesicht hier hinein brachte um es für immer zu zerstören. Oder auch, wenn er höchstpersönlich einer seiner neuen tollen Ideen für Experimente beiwohnen wollte.
Was Lens Herz in diesem Moment aber wirklich stehen bleiben ließ, war das Mädchen, welches der Leiter gerade am Halsband neben sich her zog. ´´Nein nein nein, nicht sie, bitte nicht, bitte lass das bloß ein böser Traum sein! Das kann einfach nicht sein!´´
Len bemerkte erst, dass er wie angewurzelt stehen geblieben war als er grob nach vorne gerissen wurde. So vertieft in seiner Verzweiflung stolperte er und fiel auf die Knie. „Len?“ Der Blonde riss erschrocken die Augen auf. Sie war es wirklich. Kein Zweifel. Diese Stimme hätte er überall erkannt. Sie sah eigentlich noch immer so aus wie in seiner Erinnerung, abgesehen von der zerrupften Kleidung, den blauen Flecken am Körper und dem müden, hoffnungslosen Ausdruck in ihren Augen, der in diesem Moment von Überraschung und aufkeimender Hoffnung überschattet wurde. Fixiert auf ihre ängstlichen, traurigen Augen schüttelte Len den Kopf. Sie durfte nicht hier sein. Das konnte er einfach nicht zulassen! Er war ihr großer Bruder, er war hier um sie zu beschützen! 
Als er spürte wie er wieder nach oben gezogen würde holte er aus und rammte der Wache neben sich den Ellbogen so fest in den Magen wie er nur konnte. Er riss ihn zu Boden und stürzte sich mit dem Mut der Verzweiflung auf ihn. Er versuchte ihm die Kehle zuzuschnüren, was mit Handschellen gar nicht so einfach war, wie er es sich in diesem Moment gewünscht hätte. Trotzdem drückte er so fest zu wie er konnte bis der Typ röchelnd blau anlief. Len war so wütend, am liebsten hätte er dieses ganze Labor in Schutt und Asche gelegt. Wie konnten sie es nur wagen seine kleine Schwester hierher zu bringen!? Len sah im Augenwinkel wie der andere Mann ihn von hinten von seinem Kollegen wegzerren wollte, sprang aber noch rechtzeitig zur Seite. "Ich bring euch alle um", war alles was der kleine Len voller Wut herausbrachte als er sich nun wiederum auf den anderen Typen stürzte und so gut es eben ging auf ihn einschlug. "Verdammt noch mal, seid ihr zu blöd um ein kleines Kind in den Griff zu bekommen, haltet ihn fest!", hörte Len im Hintergrund die Stimme des Direktors. Aber Len schlug so gekonnt um sich und verteilte gezielte Treffer in seiner Bewegungsfreiheit, dass sie es nicht schafften ihn fest genug zu packen, bevor er nicht wieder wie ein flinkes Wiesel unter ihren Fingern zur Seite gesprungen war. Der Flur vor ihm war frei und die Wache hinter ihm rappelte sich gerade wieder auf um sich auf ihn zu stürzen, aber Len hatte ein neues Ziel. Er überbrückte stolpernd die paar Meter und versuchte den Direktor zu Boden zu reißen, der schon zuvor lauthals nach weiteren Wachen geschrien hatte. Len schaffte es gerade mal ein paar schwache Fäuste und Tritte auf seinem Ziel zu verteilen ehe er von allen Seiten gepackt und gewaltsam zu Boden gedrückt wurde. Ein riesiges Chaos war im Flur ausgebrochen. Verzweifelt versuchte der Blondschopf wieder aufzustehen und sich zu wehren, aber es waren zu viele Schläge und Tritte, die auf ihn einprasselten. "Nein! Bruderherz!", hörte er die helle, verzweifelte Stimme seiner Schwester im Hintergrund. "Bitte, hört auf!" Sein von Blut verschleierter Blick versuchte seine Schwester auszumachen, doch er konnte sie nicht mehr entdecken. Der Versuch nach ihr zu rufen ging ins Leere als er vollends das Bewusstsein verlor.


Als Len wieder aufwachte, dachte er erst er hätte mal wieder einen Schlaf hinter sich, von denen einem hier so viele aufgezwungen wurden durch die Drogen, denen die Leute hier ihren Versuchsobjekten verabreichten um in Ruhe mit ihnen arbeiten zu können. Doch er fühlte sich viel benebelter als sonst. Jeder einzelne Muskel seines Körpers tat ihm weh und er spürte das getrocknete Blut, dass unangenehm an seiner Haut klebte. 
Der Blonde schaffte es nur mühsam seine Augen wieder zu öffnen, aber seine Sicht war noch immer leicht verschwommen. Mühsam rang er nach Luft und versuchte etwas zu erkennen. Viel umsehen konnte er sich nicht, aber es war nicht schwer zu erkennen, dass er sich in einem Versuchslabor befand. Len wandte den Kopf zur Seite und sein Magen verdrehte sich als er seine Schwester neben sich liegen sah. Er wollte aufstehen, war aber an den Versuchstisch gebunden, genau wie sie. Noch dazu tat ihm jede Bewegung einzeln weh. "Len, geht es dir gut?! Len? Es tut mir so Leid.. es tut so gut dich wiederzusehen und ich hab dich so vermisst, aber ich will hier nicht mehr sein.. bitte", hörte er nun die verzweifelte Stimme seiner kleinen Schwester als sie bemerkte, dass er aufgewacht war. Len lächelte ihr sanft entgegen. "Das ist nicht deine Schuld. Mir tut es Leid, dass du hier bist. Ich.. ich hole dich hier irgendwie raus, das verspreche ich dir, ich werde nicht zulassen, dass diese Monster dir weiter weh tun. Ich -", Weiter kam Len nicht mehr, denn in diesem Moment betrat der Professor den Raum und fing schallend an zu lachen als er Lens Worte hörte. "Oh nein, man soll doch seine kleine Schwester nicht belügen", meinte er amüsiert und kam auf Len zu. Zwei eisige, hasserfüllte Blicke trafen aufeinander. Plötzlich griff der ältere Mann unsanft nach Lens Haaren und zog ihn so nach oben. Er beugte sich so weit zu ihm herunter, dass Len seinen unangenehm warmen Atem vernehmen konnte. "Weißt du eigentlich was du für Probleme bereitet hast? Wegen dir ist totales Chaos entstanden. Du hast beinahe einen meiner Wachen getötet, ich meine vielleicht wird er wirklich sterben, er befindet sich immerhin auf der Notfallstation. Und was am schlimmsten ist: Wegen dir habe ich geblutet. Weißt du wie lange ich schon nicht mehr geblutet habe? Das ist sehr lange her, Kleiner. Du siehst also -  dein Benehmen ist untragbar. Absolut unverzeihlich könnte man fast sagen, also muss ich natürlich Maßnahmen ergreifen." Der Direktor schüttelte den Kopf und schnalzte abwertend mit der Zunge. Seine Stimme war fast Besorgnis erregend ruhig. "Macht doch was ihr wollt, aber bitte.. ich bitte Sie, lassen sie meine Schwester gehen, sie kann doch nichts dafür.. bitte tut ihr nichts" , flehte Len verzweifelt. Die andere Hand des Direktors umfasste sein Kinn und er sah ihm direkt in die Augen. Len keuchte schmerzerfüllt auf und hatte Mühe den Blick zu halten, trotzdem setzte er so viel Abscheu in seinen Ausdruck, dass es ihm vorkam als würde der Direktor einen Moment verwirrt inne halten. Der Moment verflog jedoch schneller als er gekommen war. "Das was jetzt passiert, solltest du dir sehr gut in Erinnerung behalten. Du solltest dich immer daran erinnern, welches Leid du verursacht hast durch deine Unvernunft. Du solltest dir das Folgende ganz genau ansehen und dir darüber im Klaren sein, dass es deine Schuld ist. All dieser Schmerz. So viel Hass, so viel Leid.." Der Direktor lachte leise, dann lies er Lens Haarschopf abrupt wieder los. Lens Kopf prallte unangenehm zurück. Ein kalter Schauer beschlich seinen Körper und er spürte die Gänsehaut auf seiner Haut. Angst. Lähmende Angst, die es ihm verbot sich überhaupt zu bewegen. 
Ein paar Minuten vergingen und er hörte bloß dumpfes Klappern, leise Stimmen, Teile die im Raum von links nach rechts geschoben wurden. Erst als er das leise Wimmern seiner Schwester hörte, klärte sich sein Verstand wieder ein wenig. Noch bevor er den Kopf drehen konnte, drückte ihn eine Hand nach links und zwang ihn seine Augen zu ihr zu richten. Der Direktor warf ihm einen letzten verachteten Blick zu ehe er einen Schritt zurück trat und die restlichen Labormitarbeiter seine Drecksarbeit erledigen ließ. 
Die Professoren machten sich an dem Mädchen zu schaffen, verabreichten ihr aber nicht einmal ein Mittel um den Schmerz u lindern oder sie einzuschläfern. Rins Schrei war unheimlich und eindringlich als ihr Bauch, etwas seitlich links ihres Bauchnabels mit einem Skalpell aufgeschnitten wurde. Lens Augen waren panisch aufgerissen, er versuchte ihr etwas zuzurufen, wollte sie irgendwie ablenken, aber eine weitere Hand legte sich auf seinen Mund. In seinen ozeanblauen Augen sammelten sich Tränen. Der Schnitt in der zarten Haut wurde vergrößert und einer der anderen Professoren trug eine bläulich schimmernde Substanz herein. Lacrima. Wieder machten sich die Männer an Lens kleiner Schwester zu schaffen und ein ohrenbetäubender Schrei erfüllte den Raum als sie ihr das Lacrima einsetzten. Rins zierlicher Körper begann hektisch zu zucken, während sich ihre Augen verdrehten und die letzte verbliebene Kraft in ihrem kleinen Körper dafür aufkam sich mit aller Kraft an den Rand ihres Labortisches zu krallen und schauderhaft quietschende Geräusche hervor brachten. Alles in Len schrie danach ihr zu helfen, aber es war ihm unmöglich. Nie hatte er solche Verzweiflung und Angst verspürt, nie solchen Qualen gesehen. Was geschah gerade mit seiner Schwester? Warum standen diese Monster nur da und sahen zu, warum tat denn keiner etwas? Tränen rannen ihm über die Wangen als Rins Körper auf einmal in der Bewegung verharrte, sich ein letztes Mal aufbäumte und leblos zusammensackte nachdem ihr ein letzter, erstickter Schrei entwich. Die bläuliche Substanz, welche aus ihrem Körper ragte, färbte sich blutrot. Ihr Körper wurde von roten Adern zerfressen. Ihr Gesicht war zu einer seltsam grotesken Miene verzogen, die Augen leblos zur Decke gerichtet, die Haut leichenblass. 
Len entwich ein herzzerreißender Schrei, welcher den Namen seiner jüngeren Schwester zeichnete, der allerdings von der fremden Hand ab gedämpft wurde. Endlich regten sich auch die Labormitarbeiter wieder, untersuchten das Mädchen hektisch, hoben ihren Körper hoch und ließen ihn dumpf wieder auf den kalten Tisch fallen als sie zu dem Schluss kamen, dass sie wohl etwas falsch gemacht haben. "Oh.. so war das nicht unbedingt geplant", hörte Len die Stimme des Direktors der sich nun wieder in sein Blickfeld schob. "Naja, nicht unsere Schuld. Nun ist deine Schwester viel zu früh von uns gegangen. Traurig, nicht wahr? Und das alles nur wegen dir. Hättest du dich nicht so aufgespielt hätten wir dieses Experiment doch niemals an ihr durchgeführt." Lens ersticktes Wimmern wurde durch das Lachen des Direktors übertönt, der sich nun zu ihm herunter beugte. "Mir wurde eben mitgeteilt, dass auch die Wache ihren Verletzungen erlegen ist. Deine Schwester ist also nicht der einzige Mensch, der wegen dir gestorben ist. So jung und schon so ein Monster.. du bringst wirklich nur den Tod." In seinem Gehirn schien es einen Moment zu rattern ehe er Len gegen die nasse Wange tätschelte und sagte: "Weißt du, mir fällt da ein, dass ich etwas habe was wirklich absolut passend für dich wäre." 
Eine halbe Stunde verging, eine halbe Stunde in der Len noch immer den Leichnam seiner Schwester vor sich hatte, eine halbe Stunde in der sein stetiges Schluchzen das einzige Geräusch war, dass den Raum erfüllte. Eine halbe Stunde bis der Direktor und seine Mitarbeiter stattdessen begannen sich an ihm zu schaffen zu machen. 
"Wir sollten es diesmal auf die altbewährte Methode in den Körper transferieren", hörte er eine der Stimmen sagen ehe der Direktor einen der Mitarbeiter heran winkte und Len kurz darauf spürte wie eine Nadel sich in seinen Arm drückte. Es fühlte sich an als würde ein fremde Substanz sich rasend schnell in seinem Körper ausbreiten und alles darin in Flammen setzen. Es tat so weh, dass Len schreien musste. Sein ganzer Körper schmerzte und brannte, alles in ihm tat weh und sträubte sich gegen diese fremdartige Substanz, aber im Gegensatz zu Rin fing sein Körper nicht an unkontrolliert zu zucken. Erneut erschien das Gesicht des Direktors vor seinen Augen. "Weißt du was das ist was da so weh tut? Das ist ein Lacrima, dass dich zu einem Dragonslayer des Todes macht. Sehr passender Name für dich, findest du nicht auch? Ein ewig währender Fluch der dich immer an dies hier erinnern wird und deinen Hass voran treibt, vorausgesetzt du lebst noch eine Weile. Ehrlich gesagt bezweifle ich das stark, aber ich wünsche dir trotzdem viel Spaß damit." 
Len verstand die Worte des Direktors an diesem Tag nicht, aber irgendwann würde er sie verstehen, das wusste er. Kurz darauf verlor er vor Schmerzen das Bewusstsein.


Als Len wieder aufwachte befand er sich wieder in seiner Zelle. Er lag auf dem Boden, unter ihm war Blut. Jede Bewegung war so unglaublich schmerzhaft, dass es Len den Atem nahm. Scheinbar hatte sich niemand die Mühe gegeben seine Wunden zu versorgen. Mit Mühe schaffte er es sich soweit aufzurichten, dass er gegen die Wand gelehnt sitzen konnte. Sein gequälter Blick fiel zu dem einsamen, vergitterten Fenster an seiner Zelle, viel zu hoch um es jemals erreichen zu können. Erst recht als kleiner, schwacher Junge. Alles was er gerade fühlte war tiefe Trauer und Schmerz. Er hatte nie gewollt, dass seine Schwester wegen ihm sterben musste. Er hatte nie gewollt, dass sie solchen Schmerz wegen ihm ertragen musste. Alles was er je gewollt hatte, war sie vor allem Übel zu beschützen. Doch letztendlich war er das Übel gewesen, dass ihren Tod herbei gebracht hatte. Len zog die Beine an die Brust und legte seinen Kopf auf den Knien ab. Sein Blick wurde leer, füllte sich aber bald mit unendlichem Hass. Die Zukunft würde kalt und finster sein.


Zweieinhalb Jahre später:


Len lag auf dem Stück Brett, dass sie hier als Bett bezeichneten und hatte die Arme hinter seinem Kopf verschränkt. Seine Augen waren geschlossen, trotzdem war er hellwach. Er hörte Schritte auf dem Flur, die schließlich vor seiner Zelle zum stehen kamen. Stimmen die miteinander sprachen ehe sich die Zellentür öffnete. Len öffnete eines seiner Augen und warf den hereinkommenden Wachen einen gelangweilten Blick zu. "Kommt ihr wieder spielen?", fragte er mit einem kalten Grinsen im Gesicht. Der Ältere der Wachen trat einen Schritt vor und schüttelte selbstsicher den Kopf. "Der Direktor hat höchstpersönlich angeordnet, dass du ein paar sehr unschöne und finstere Wochen haben wirst, wenn du schon wieder einen von uns auf die Krankenstation prügelst." Len öffnete nun auch das andere Auge und lachte bitter auf. "Hat der Alte sich mal umgesehen? Das ganze Leben hier ist unschön und finster!", gab er bloß zurück, machte aber noch immer keine Anstalten sich zu bewegen. "Außerdem haben wir die Erlaubnis zu jeglichen Maßnahmen zu greifen die uns einfallen", fügte die Wache mit einem seltsamen Unterton hinzu. Len hob skeptisch eine Augenbraue und setzte sich schließlich auf. "Ach, das ist aber nett, da scheinst du dich ja ganz schön drüber zu freuen, hm?", säuselte Len unbeeindruckt und setzte ein falsch freundliches Lächeln auf. Nun schob sich der andere Typ nach vorne, der bisher nur stumm der Unterhaltung beigewohnt hatte. "Genug jetzt, mach keine Anstalten und alles ist gut. Wir müssen dich lediglich verlegen", sagte er. "Hey, musst du ihm das verraten? Das nimmt den ganzen Spaß!", beschwerte sich sein Kollege auch gleich. Len lachte auf. "Ihr seid so unglaublich dumm", war sein einziger Kommentar für den er einen unangenehmen Hieb in den Bauch kassierte. 
Kurz darauf wurde er auch schon auf die übliche Art und Weise gesichert und über den Flur gezerrt. ´´Verlegung?´´, dachte Len verwirrt. ´´Was zur Hölle soll das heißen?´´ Seine Frage wurde beantwortet als sie nach einigen Minuten vor einer anderen Zelle stehen blieben. Sie wurde geöffnet und Len konnte einen flüchtigen Blick hinein werfen. Alles was er auf den ersten Blick sah war die absolut unfehlbare Hässlichkeit der Zelle, die sich kaum bis gar nicht von seiner eigenen unterschied und.. einem blonden Haarschopf. Das genügte Len auch schon und er drehte sich stur zu den Wachen um. "Das kann nicht euer Ernst sein? Wollt ihr doch noch mehr Tote? Hey, wie wärs? Zellennachbar geht anderem Zellennachbar durch bloße Existenz auf die Nerven und stirbt deswegen qualvoll?" Die Wache verdrehte genervt die Augen und gab Len einen Schubs in Richtung Zelle. "Jetzt mach kein Theater. Freu dich doch über etwas Gesellschaft." "Ich freue mich nicht über Gesellschaft. Ich würde mich höchstens darüber freuen, wenn ich euch allen die Kehle aufschlitzen dürfte und-" Lens restlicher Satz wollte wohl nicht mehr gehört werden, denn erneut bekam er einen Tritt in die Magengrube. Er stolperte keuchend zurück in die geöffnete Zelle und wurde am Hals gepackt. Erneut wurde an ihm herum gefummelt um das Halsband und die Handschellen wieder zu entfernen. Schon war die Zellentür wieder zu. 
Len fuhr sich über den geschundenen Bauch und klappte kurz den Mund auf und zu, ehe er wütend gegen die Wand neben sich schlug. Das hier war wirklich überraschend. ´´Verlegung.. so ein Scheiß.´´ Die andere Person einfach ignorierend hockte er sich an Ort und Stelle hin und verdrehte genervt die Augen ehe sein Kopf mal wieder entrüstet mit der Zellenwand kollidierte. Ein paar Sekunden vergingen, dann huschte der wütende Ausdruck in seinen Augen zu seinem neuen Zellennachbar, welcher sich bei genauerem Hinsehen als Junge entpuppte. Len musste einen Moment lang ziemlich fassungslos aussehen, denn die Person an die der Junge ihn erinnerte.. er sah aus wie die männliche Version seiner Schwester. Die selben freundlich wirkenden Gesichtszüge, die selben Augen und die exakt gleiche Haarfarbe. ´´Was für ein unglaublich guter Witz vom Direktor´´, dachte Len sarkastisch, schüttelte den Kopf und starrte den Jungen weiter hasserfüllt in Grund und Boden, sich wünschend er könnte ihm ein anderes Gesicht verpassen um nicht permanent an seine Schwester denken zu müssen.

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As long as I can be with you, even my digital heart will start to throb!
Because.. you're the only one who can still fulfill my heart..

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