Fairy Tail
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  [Vergangenheit] I know what you did last summer~ [Izaya u. Kyoya]

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Kyoya Kureijī
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BeitragThema: [Vergangenheit] I know what you did last summer~ [Izaya u. Kyoya]    Fr Sep 25, 2015 3:39 pm

Die Verbindung zwischen Izaya und Kyoya ist mehr als nur kompliziert. Doch wie haben sich die Beiden überhaupt kennen gelernt und aus welchem Grund? 
Sicher ist jedenfalls, dass Izaya damals bestimmt nicht geahnt hatte, was für einen Menschen er sich da selbst aufgeschoben hatte, als er eigentlich nur eine neue Schachfigur in seiner Macht haben wollte.
___________________________________________________
Ort: Waldgebiet etwas abseits von Magnolia
Alter: 19

Prachtvolles Grün strahlte von den Blättern der Bäume hinab, welche dicht aneinander standen und vielen Tieren eine Heimat boten. Zwischen den großen Blättern schafften es immer wieder einige Sonnenstrahlen hindurch zu brechen und Kyoyas Gesicht zu wärmen, welcher mitten auf dem weichen, moosbewachsenen Waldboden hockte und in Richtung Himmel blinzelte. Weitab vom eigentlichen, vom Menschen erschaffenen Trampelpfad, hatte er sich vorsichtig einen Weg durch das Dickicht gebahnt um hier her zu kommen. Seiner Meinung nach war genau das hier das wärmste Plätzchen in ganz Magnolia! ´´Immer! Ganz bestimmt!´´ Bei diesem Gedanken, schlich sich ein amüsiertes Grinsen auf sein Gesicht, während er sich ein paar Blätter und Grashalme aus dem Haar zupfte. Kletterpflanzen schlängelten sich um den Baum, an den der Junge sich gelehnt hatte und um ihm herum war fröhliches Vogelgezwitscher zu hören. Auf seinem Schoß hatte er einen Zeichenblock liegen. Vor einer Sunde hatte sich hier ein Eichhörnchen vorbei geschlichen, welches er nun versuchte auf Papier zu bringen. Die Verwandlung zwischen weißer Leere und Eichhörnchen war bisher auch recht gut gelungen.
Momentan konnte Kyoya wirklich mal behaupten, dass er sich recht wohl fühlte. Er saß hier inmitten von Dingen die er gerne mochte und natürlich war das auch der Grund warum er überhaupt hier war. Er hatte heute keine Lust auf irgendwelche Anfälle, die sein Gehirn ihm brachten und wenn er hier war und sich mit etwas Schönem beschäftigte und ablenkte, war er meistens sicher davor. Eigentlich wäre es intelligenter gewesen, wenn er in der Stadt auf Jobsuche gegangen wäre anstatt hier zu faulenzen, aber daran hatte er noch nicht einmal eine Sekunde lang gedacht. Seine Wohnung war eine einzige Bruchbude, aber selbst diese konnte er sich geradeso leisten, was vermutlich auch nicht mehr lange der Fall sein würde, denn er stand mal wieder Nahe dem Ruin. Eigentlich war das ein einziger Witz, wenn man bedachte, dass seine Familie sogar wohlhabend war. Im Moment machte Kyoya sich aber nun einmal keine Gedanken darum, was wohl auch besser für ihn war. 
Noch immer ließ er sich die Sonne ins Gesicht scheinen, blickte schließlich wieder herunter zu seiner Zeichnung und legte mit fachmännischem Blick den Kopf schief, während er das Bild eine halbe Ewigkeit lang mit seinen Blicken durchbohrte. Beobachter hätten vermutlich so langsam damit gerechnet, dass er sich schon in eine Statur verwandelt hatte und sich nie wieder bewegen würde. Doch manchmal brauchte Gutes eben etwas mehr Zeit, fand der Blutmagier. Endlich schnappte er sich schließlich seinen Bleistift und begann weiter an dem Bild zu arbeiten. Seine linke Hand strich dabei fortwährend über das samtige Moos unter ihm.

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Zuletzt von Kyoya Kureijī am Sa Sep 26, 2015 9:54 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Izaya Orihara
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit] I know what you did last summer~ [Izaya u. Kyoya]    Sa Sep 26, 2015 2:35 pm

Ort: Waldgebiet etwas abseits von Magnolia
Alter: 22

Auch am heutigen Tag ging Izaya gewöhnlich seinen Beschäftigungen hinterher. Solange Menschen lebten gab es auch Beschäftigung für den Informanten. Menschen zu beobachten würde wohl nie langweilig werden. Niemals. Nicht wenn sie ihn weiterhin so gut unterhielten wie in den letzten Jahren. Hier und dort eine Information und schon schlugen die Menschen sich gegenseitig in kleine Stücke. Durch sein Hobby waren wohl bereits über Umwege viele Menschen verletzt, aber dies kümmerte ihn kaum. Ein toten Menschen liebte er genauso wie einen gesunden und lebendigen Menschen. Dieser Unterschied interessierte ihn nicht. Ein Mensch bleibt ein Mensch, egal ob mit oder ohne Kopf. Außerdem konnte Izaya doch nichts dafür was mit den Informationen angefangen werden, die er weitergab. Immerhin sagte er nicht sowas wie "bring den und den um".
Zufällig begegnete der Informant einer interessanten Person. Einer Person, der er wohl ihr Leben etwas zerstört hatte. Aber woher hätte der Dunkelhaarige wissen können, dass es um Verbrecher handelte, die bei ihm nach Informationen gefragt hatten. Nun gut - er wusste es, aber es war verlockend zu zusehen, was passieren würde. Schlussendlich endete es ungefähr wie bei einer anderen Familie. Neid und Hass verdrehten Mensch nur all zu gern.
Eine Zeit lang verfolgt Izaya einen braunhaarigen jungen Mann. Außerhalb des Walds war es noch ziemlich einfach, doch dann bog der Kerl einfach in den Wald ab. Ein Wald, der definitiv NICHT dafür geeignet war jemanden zu beobachten. Wenn sich der Informant richtig daran erinnerte hieß er Kyoya Kureiji und müsste nun 19 Jahre alt sein. Die Magie von Kyoya stufte Izaya als eher Grenzwertig ein - jedenfalls, wenn er nach der Meinung des Rates von ERA ging. Blutmagie gehörte in den meisten Fällen zu verbotene Magie, die man unterdrücken möchte, da man mit ihr ziemlich viel Unheil anstellen könnte, wenn man die Magie perfekt beherrschte. Aufgrund einer kleinen Lücke im Gesetz war es erlaubt Blutmagie zu verwenden solange man nur das eigene Blut benutzte.
Doch dies war bei diesem Kerl sowieso vollkommen egal. Selbst ohne diese Blutmagie wurde er vom Rat verfolgt. Immerhin hatte dieser Kyoya seine eigene Schwester getötet, nachdem beide Brüder im Kampf fielen. Leise lachte Izaya auf, als er erkannte, dass dies nach einem schlechten Drama klang.
Teilweise stellte sich der Dunkelhaarige zur seiner Schande etwas ungeschickt an und trat auf den einen oder anderen Ast. Doch scheinbar bemerkte der Psychopat nichts davon. Unauffällig schlich sich Izaya hinter ihn, bedacht darauf nicht aufzufallen, weshalb er sich hinter den nächst besten Baum versteckte. Eine Weile beobachte der Informant ihn und kam sogar kurzzeitig zu dem Schluss, das er entweder "der Denker" oder währenddem zeichnen plötzlich verstorben war. Als sich Kyoya dann doch noch einer gefühlten Ewigkeit bewegte, holt Izaya leise Luft. Alles andere wäre ziemlich Unglücklich.
Stumm starrte Izaya Kyoya an. Vielleicht könnte dieser Kerl ihm noch irgendwie nützlich in seinem Plan sein. Blutmagie wäre definitiv hilfreich, wenn man damit einen Menschen kontrollieren könnte. Zwar unterhielten ihn die Menschen gut, aber die Zeit an sich war mittlerweile wieder so unglaublich langweilig geworden. Irgendjemand müsste doch für Unterhaltung sorgen.
Izaya lehnte sich mit dem Rücken an dem Baum an und konnte Kyoya nun nicht mehr direkt beobachten, da er auf der anderen Seite stand. Vielleicht war es ein Versuch wert. Zu Not kann er ihn immer noch entsorgen. "Ein schöner Tag nicht, Kyoya Kureiji?", fragte Izaya schließlich. Ein schwaches Grinsen zeichnete sich auf seinen Lippen ab. "Versteckst du dich hier vor dem Rat?"
Beide Hände hielt er in der Jackentasche versteckt. Er selbst würde wohl nicht gerne in solch eine Lage geraten. Alleine als Vorsichtsmaßnahme spielte Izaya in der Jackentasche versteckt mit dem Klappmesser. Von dem was er über diesen jungen Mann wusste, war es ziemlich wichtig schnell reagieren zu können. Besonders dann, wenn seine Laune umschlug.

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Kyoya Kureijī
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit] I know what you did last summer~ [Izaya u. Kyoya]    Sa Sep 26, 2015 11:37 pm

Kyoya schreckte auf, als eine plötzliche Stimme die friedliche Stille durchbrach. Er zuckte heftig zusammen, sodass seine rechte Hand hatte sich vor Schreck selbstständig gemacht hatte und nach unten abrutschte, was dazu führte, dass sich nun ein langer Strich vom Auge des Eichhörnchens bis zum unteren Ende des Blattes schlängelte. Einen Moment lang starrte Kyo nur noch fassungslos auf das Blatt, schüttelte schließlich heftig protestierend den Kopf. "Ahhh nein... nein.. nein.. wegen dir habe ich das Eichhörnchen getötet!", beschwerte er sich fassungslos bei der Stimme, welche ihn so schlimm erschrocken hatte. ´´Moment mal. Stimme? Welche Stimme?´´ Kyo verrenkte den Kopf, konnte aber zuerst niemanden in der Umgebung entdecken. ´´Einbildung?´´, fragte er sich und kaute nervös auf seiner Unterlippe herum. Doch dann meldete sich die ominöse Stimme erneut und Kyo blickte sofort in die Richtung aus der sie zu kommen schien. Er sah hinter sich oder besser gesagt hinter den Baum an dem er lehnte. Er sah, wie hinter dem Baumstamm der Stoff einer Jacke hervor schaute. Zu wem gehörte diese Jacke? Doch viel mehr als diese Frage, interessierten Kyo die Worte des Sprechenden, dem Klang der Stimme zufolge ganz offensichtlich männlichen Geschlechts. "W-was?", stotterte Kyo verstört und riss die Augen auf. Es hatte einen Augenblick gebraucht bis die Worte des Fremden richtig zu ihm durchgedrungen waren und er den Sinn dahinter erkannte, jedoch nicht richtig verstand. Woher wusste der Typ, dass der Rat ihn suchte? War er etwa einer von denen aus dem Rat? Aber dann hätte er wohl kaum diese Frage so formuliert. Suchte vielleicht Kyoyas Vater jetzt schon mit irgendwelchen Leuten nach ihm? Der Blutmagier wusste es wirklich nicht und das machte ihn nervös. Wie benebelt stand er ganz langsam auf. Sein Zeichenblock rutschte von seinen Beinen und landete auf dem weichen, moosbedeckten Waldboden zwischen ein paar Blumen. Kyoyas rechte Hand spielte weiterhin beunruhigt mit dem Stift in seiner Hand, während er einen Schritt zur Seite machte um endlich die Person zu sehen, die hinter der mysteriösen Stimme steckte, den es war ganz offensichtlich weder der Wald, der Baum, noch sein Kopf selbst, der da zu ihm sprach. Nein, vor dem Braunhaarigen stand nun ein schlanker, junger Mann mit dunklem Haar. Er war vielleicht etwas älter als Kyo und grinste ganz leicht. War er amüsiert? Was oder wer auch immer er war, Kyoya wollte ihn nicht hier haben. Der Typ hatte erst zwei Sätze gesagt und Kyo hielt ihn schon jetzt für eine unschöne Begegnung. "Ich verstecke mich nicht", antwortete er mit fester, aber sichtlich irritierter Stimme. Schnell wandte er den Blick wieder ab, starrte stattdessen auf das missgebildete Eichhörnchen am Boden. Abermals schüttelte der verwirrte Junge den Kopf, zerzauste sich mit der linken Hand seine Haare, fuhr sich übers Gesicht und vergrößerte den Abstand zu dem Fremden ein kleines Stück. "Aber du, du solltest nicht hier sein, du verdirbst meinen schönen Tag..", murmelte er, sprach seine Gedanken damit laut aus, aber es klang mehr so als würde er mit sich selbst reden als mit dem dunkelhaarigen Mann vor sich. Noch ein kleiner Schritt zurück und Kyo hob plötzlich wieder ruckartig seinen Kopf, sah dem Fremden nun direkt in die rotbräunlichen Augen. "A-also wer bist du?",fragte er leise. Seine Stimme klang aber schon etwas sicherer als zuvor. "Und woher kennst du meinen Namen? Kennen wir uns? Ich schätze nicht. Ich kann mich nicht an dich erinnern. Ich erinnere mich aber immer an die Menschen. Glaube ich jedenfalls..", plapperte Kyo unruhig, legte seinen Kopf schief, als er seinen seltsamen Redefluss endlich beendet hatte. Mit großen, durchdringenden Augen unter denen leichte Schatten lagen, starrte er den anderen Mann an, erwartete offensichtlich Antworten. Bevor er diese bekam, würde er sich vermutlich auch nicht rühren. Nur seine Hand spielte noch immer mit dem Stift in seiner Hand.

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Izaya Orihara
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit] I know what you did last summer~ [Izaya u. Kyoya]    So Sep 27, 2015 2:47 am

Ein Eichhörnchen getötet? Dies ließ der Informant einfach unkommentiert. Bestimmt bezog sich Kyoya auf seine Zeichnung. Alles andere wäre etwas bedenklich.
Wie es sich für einen Menschen gehörte, gab er der Neugierde nach und suchte ihn. Woraus diese Neugier resultierte war schlussendlich vollkommen egal. Er suchte nach ihm und dies reichte Izaya. Absichtlich ließ der Dunkelhaarige seinen Mantel hervorragen.
Zwar irritierte Izaya es kurz, dass Kyoya es verneinte sich zu verstecken. Vielleicht war sein Gegenüber noch wesentlich dümmer als überhaupt angedacht. Erwartete der Braue nun eine Entschuldigung, das er ihn bis in den Wald hinein verfolgt hatte?
Ebenfalls typisch für einen Mensch die ständige Fragerei. Er selbst war natürlich kein Deut besser, aber offen gesagt nervte es ihn an, wenn andere Menschen ihn mit Fragen löcherten. Mittlerweile stand der Blutmagier soweit vor ihm, dass er förmlich zerstarrt wurde. Bestimmt wartete dieser arme Idiot auf Antworten.
Wenn dies der Fall war sollte er sich doch großzügig zeigen, nicht? "Du versteckst dich nicht?", griff der Informant zuvor aber wieder auf, "Unklug. Sehr unklug. Muss ich dich auf deine Verbrechen inklusive deiner Blutmagie aufmerksam machen?"
Sein Grinsen wurde bei jedem Wort, das er sprach ein Stückchen breiter. Die Tatsache, das die Blutmagie, die er momentan laut seiner Untersuchungen verwendete, noch legal war, sollte Izaya nicht unbedingt erwähnen. Der Informant zuckte mit den Schultern und starrte den jungen Mann noch mehrere Sekunden an. "Anstatt über das "woher" solltest du dich um darum kümmern, dass ich es weiß. Aber keine Sorge - persönlich kennen wir beiden uns nicht.", erwiderte Izaya und bewegte den rechten Zeigefinger belehrend in der Luft, aber stets auf den Braunen gerichtet.
Sein Gegenüber war wohl wirklich nicht gerade der Hellste im Vergleich zur einer normalen Glühbirne. Mittlerweile war sich Izaya nicht sicher, ob er Kyoya wirklich als seine Schachfigur brauchte. Irgendwas sagte ihm, dass er nur alles durcheinander bringen würde. "Und nun? Was wirst du tun? Jetzt wo du weißt, dass ich über dein kleines Geheimnis Bescheid weiß?", fragte der Informant. Das Grinsen nahm eine merkwürdige Form an, fast schon wahnsinnig, aber wenn man bedachte, dass vor ihm ein Psychopat saß, wirkte es wieder normal. "Vielleicht bin ich ja auch vom Rat und begleite dich nun zur deiner Hinrichtung, vielleicht bin ich aber auch nur eine verdächtige Person, die nebenbei zuviel Wissen aufgeschnappt hat oder ich bin eine Person, die es liebt Menschen zu sehen, die in die Ecke gedrängt worden sind. Allerdings könnte ich davon auch gar nichts sein. Unwissenheit ist etwas mieses, nicht?", lachte der Informant und ließ den Braunen keine Sekunde lang aus den Augen. Zu sehr war er an der Reaktion des Jungen/Mannes interessiert.

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Kyoya Kureijī
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit] I know what you did last summer~ [Izaya u. Kyoya]    So Sep 27, 2015 4:37 pm

Wie ein zurechtgewiesener Hund, zuckte Kyoya bei den Worten des Fremden zusammen. Natürlich versteckte er sich, aber er hatte gehofft, dass es vielleicht nur ein Bluff von dem Kerl gewesen war. Aber natürlich wusste er scheinbar wirklich über ihn Bescheid. Er wusste nicht nur, dass Kyo gesucht wurde, er wusste scheinbar auch ganz gut warum er gesucht wurde. "Nein! Hör auf damit!", verlangte er lautstark, als der Unbekannte ihn fragte, ob er seine Erinnerung vielleicht noch auffrischen musste. Das hatte er bereits. Bilder der Erinnerung schossen durch Kyos Kopf und er konnte nichts dagegen tun. Sein Gehirn machten aus der sowieso schon schlimmen Reise in die Vergangenheit ein grausames Gemetzel. Zu viel Blut. Zu viele lose Körperteile und zu viele Innereien. Kyoya sank auf die Knie. Verzweifelt vergrub er den Kopf in seinen Händen, schüttelte wie so oft den Kopf, versuchend die Gedanken los zu werden. Sein Stift fiel lautlos zu Boden. "I-ich habe nichts getan. Es war nicht meine Schuld..", wimmerte er leise, auch wenn er wusste, dass seine Worte Lügen waren. Selbst wenn er die Kontrolle über sich selbst verloren hatte, es war trotzdem er gewesen, der es getan hatte. Wer tötete schon seine eigene, kleine Schwester? "Ich wollte das nicht, ich wollte so etwas nicht tun!", jammerte er. Murmelnd, zitternd und unehrlich kamen die Wörter über seine Lippen. "Ich bin kein Mörder." Mit diesem knappen Satz versuchte er sich zu beruhigen, aber es funktionierte nicht. Viel zu schnell konnte er gebrochen werden und Izaya wusste das. Da war Kyoya sich sicher. Noch dazu wusste der Kerl auch über seine Blutmagie Bescheid, die Kyo schon immer geheim gehalten hatte. Er hatte sich nie ernsthaft damit befasst, ob sie nun wirklich verboten war oder nicht. Er hatte zu viel Angst davor und wusste nur, dass sie nicht gerade alltäglich und gern gesehen war. Noch dazu hasste er sie noch viel mehr seitdem, was er getan hatte mit ihrer Hilfe.
Langsam ließ er die Hände wieder sinken, starrte aus großen, verrückten Augen auf den belehrenden Zeigefinger der vor ihm herum schwebte, als Izaya ihm erklärte, dass sie sich nicht kannten. "Aber warum und woher..? Ich verstehe das nicht", sagte der Braunhaarige. Natürlich war die Tatsache, dass der Typ über ihn Bescheid wusste hier wichtiger als das warum, aber Kyo fragte sich trotzdem woher dieser Typ wissen konnte wer Kyoya war. Wer war der Kerl bloß? Und nun, fragte er ihn auch noch, was der Braunhaarige zu tun gedachte. "Ich weiß nicht", antwortete er sofort wahrheitsgemäß. Ja, was würde er tun? Was nur? Das war eine wirklich gute Frage. Warum war dieser Tag hier plötzlich so schwierig geworden? 
Ungeniert redete sein Gegenüber weiter. Die Worte des Fremden machten Kyoya langsam völlig verrückt. Er nervte ihn. "Was willst du? Wieso kannst du nicht einfach verschwinden..?", fragte er bissig und völlig überfordert mit der Situation, ehe der Dunkelhaarige auch schon weiter plapperte. "Vier mal ein ´Vielleicht´. Das ist zuviel. Viel zu viele ´Vielleicht´s´. Zu viele Möglichkeiten. Zu viel Unwissenheit. Dir gefällt das. Mir nicht.", stellte er fest und starrte den fies grinsenden Mann an. ´´Merkst du denn nicht? Er wird gemeiner und gemeiner. Du solltest besser auch gemein werden!´´, schlich sich eine böse Stimme in seinem Kopf ein. "Nein! Ich will nicht noch Jemanden töten", meinte Kyo leise und sein Blick fiel kurz auf den Stift neben sich. Er griff schnell danach und blickte wieder zu dem Fremden hoch. Seine Augen strahlten noch immer Verzweiflung und Kummer aus, aber langsam schlich sich ein seltsames Lächeln auf Kyos Gesicht. "Du weißt Dinge über mich die Niemand wissen sollte. Also, was willst du?, fragte er ihn erneut. "Du bist sicher nicht umsonst hier." Langsam hatte der Blutmagier große Mühe sich unter Kontrolle zu halten, denn ein Teil seines Inneren schrie förmlich danach den Typen einfach einen Kopf kürzer zu machen und sich somit seines Problemes zu entledigen. Wieso wagte der Typ es auch ihm zu drohen, ihn damit zu konfrontieren? Vielleicht sollte er besser einfach verschwinden, aber das würde er nicht tun. Kyoya konnte es sich denken. Trotz allem wollte ein anderer Teil seines Gehirnes wiederum ganz und gar nicht, dass er den Fremden verletzte. Wieder einmal fühlte sich Kyoya sich in die Ecke gedrängt von dem ungewöhnlichen Kerl und gefangen in seinem eigenen, inneren Zwiespalt.

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Izaya Orihara
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit] I know what you did last summer~ [Izaya u. Kyoya]    Sa Okt 03, 2015 6:50 pm

Blöd, aber wenigstens etwas scharfsinnig. Vielleicht taugte der Braune doch zu etwas. Was ihn allerdings kurzzeitig wunderte war die Tatsache, dass er keine direkten Anzeichen von Hass oder Mordlust zeigte. "Dir gefällt das nicht?", wiederholte Izaya mit einem spöttischen Grinsen, "Tut mir aber wirklich Leid." Der Informant hüpfte um Kyoya herum. "Ich bin kein Mörder, aber möchtest niemanden mehr umbringen. Widerspricht sich das ganze nicht ein wenig, Kyoya.", kicherte er amüsiert.
Es viel Izaya schwer zu sagen, ob er zu den interessanten Menschen gehörte. Aber bald würde er dies sicherlich herausfinden. Immerhin spielte der Braune ihn schon gut zu. Weshalb sollte der Informant dieses Angebot nicht annehmen.
Der Ältere zuckte mit den Schultern, legte den Kopf ein Stück nach hinten und grinste. "Wie scharfsinnig!", lachte er, "Menschen können lästig sein, nicht? Immer wollen sie etwas von einem. Nie kommen die Menschen ohne einen Hintergedanken zu einem." Er selbst war nicht anders. Wahrscheinlich war dies kaum einer. Izaya blieb hinter dem Größeren stehen und beugte sich leicht nach vorne. "Du willst also direkt zum Thema kommen, mh?", hauchte der Dunkelhaarige und kicherte. Jedesmal aufs Neue machte es ihm unwahrscheinlich viel Spaß mit Menschen zu spielen. Andere gehorchten ihm sofort, andere zögernden eine Weile, bis sie es einsahen, dass es keinen Sinn hatte sich zu widersetzen. "Ein Deal.", sagte Izaya knapp. Einen Deal könnte man dies wohl nun nicht wirklich nennen, aber es klang wesentlich verlockender als "Werde zur meiner willenlosen Marionette" oder "Werde zur meine Schachfigur"
"Wie wäre es?", grinste der Informant hauchend. Aus reiner Vorsichtsmaßnahme setzte der Dunkelbraune den linken Fuß einen Stück zurück. Von dem was er beobachtet hatte und den Erzählungen, war er teilweise ziemlich unberechenbar. Ein reiner Psychopat.

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Kyoya Kureijī
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit] I know what you did last summer~ [Izaya u. Kyoya]    So Okt 04, 2015 11:49 am

"Gar nichts tut dir Leid", stellte der Braunhaarige beleidigt fest. Der Fremde schien sich lediglich über Kyoyas Zustand zu amüsieren. Er tänzelte um ihn herum und kicherte, sagte Dinge, die Kyoya nur noch mehr Durcheinander brachten. Es widersprach sich.. tatsächlich. Kyoya biss sich auf die Unterlippen und drehte unruhig den Stift in seinen Händen. "Verschwinde doch einfach..", murmelte er abermals und raufte sich die braunen Haare. Leider wusste sogar er, dass das nicht passieren würde ehe der Typ nicht gesagt hatte, was er zu sagen hatte. Was auch immer dies genau sein mochte. Auch über Kyoyas ´Scharfsinnigkeit´ konnte der Unbekannte nur lachen. ´´Menschen kommen nie ohne Hintergedanken?´´ "So wie du gerade?", fragte Kyoya genervt. ´´Klingt plausibel.´´ Der Dunkelhaarige schien nun tatsächlich endlich mal zur Sache zu kommen. Kyos Nackenhaare stellten sich auf, als er das leise Kichern direkt hinter sich hören konnte. Ein leichtes Zittern ging durch seinen Körper. ´´Dieser verdammte Typ.. Nicht aufregen!´´, sagte er zu sich selbst. Seine Augen waren wieder auf den Stift in seiner Hand gerichtet. Sollte er..? Würde er..? Kyoya konnte selbst nie genau sagen wie er wann reagieren würde, aber er wusste auch nicht welche Reaktion in dieser Situation von Vorteil gewesen wäre. "Ein Deal?", wiederholte er ungläubig und warf den Kopf in den Nacken, sodass er den Anderen von unten leicht ansehen konnte, stand der doch noch immer direkt hinter ihm und hatte sich etwas zu ihm gebeugt. "Wovon sprichst du? Was für ein Deal?", hakte er neugierig nach. Sein Gegenüber ging überraschenderweise einen Schritt zurück und Kyo konnte ein leichtes Auflachen nicht unterdrücken. Kichernd legte er den Kopf in seine Hände, ehe er sich ruckartig auf dem Boden umdrehte und den Älteren wieder von Unten ansah. "Hast du etwa.. Angst?", fragte er lächelnd. Erneut hatte sich dieses seltsame Grinsen auf sein Gesicht gelegt. "Vorausgesetzt dieser Deal wird mir nicht gefallen, solltest du die vielleicht auch haben", meinte er leise. Diesmal war es an ihm amüsiert zu sein. Das war es doch! Wenn dieser Typ ihm lange genug auf die Nerven ging, würde er ihn doch sowieso töten. Ob er wollte oder nicht, er konnte ja nicht einmal etwas dagegen tun.. Der Dunkelhaarige legte es doch dazu geradezu darauf an! ´´Es wäre nicht meine Schuld, oder?´´, fragte er sich in Gedanken und legte den Kopf schief, blickte noch immer aus großen Augen zu dem Anderen hinauf. ´´Wenn ich ihn nicht direkt umbringe, ist es nicht einmal Mord..´´, flüsterte es abermals in seinem Kopf.

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Izaya Orihara
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit] I know what you did last summer~ [Izaya u. Kyoya]    So Okt 04, 2015 3:38 pm

Vielleicht wäre es besser jetzt tatsächlich zu gehen. Izaya war sich verdammt sicher, dass dies alles auf ein Kampf hinauslaufen würde. Eigentlich hätte der Dunkelhaarige nichts dagegen, aber es war verdammt lange her, dass er selbst einen Kampf bestritten hatte. Momentan nutzte er seine Position und "Macht" aus, indem er andere Menschen gegeneinander aufhetzte. 
"Angst? Du eine unberechenbare Person, Kyoya.", erwiderte Izaya unbeeindruckt. Mit dem Braunen könnte er gar keinen Spaß haben, ohne jedes Mal bildlich gesprochen ein Messer am Hals zu haben. Alle das heutige Treffen gab ihm einen tiefen Einblick in seiner Psyche. Aber dies brachte ihn auf eine Idee. Das fiese Grinsen wandelte sich ein etwas freundliches Grinsen. "Ich hege keine Absichten dir zu Schaden. Allerdings besteht in dieser Welt das Gesetz nur der Stärkere überlebt..", begann Izaya und ließ sich kurz von dem Grinsen des Anderen aus dem Konzept bringen.
Sah er etwa genauso bescheuert aus, wenn er sein unfreundliches Grinsen aufsetzte?! "Es wäre Schade, wenn dir der Deal nicht gefällt, aber dagegen könnte ich nichts machen. Es bleibt sogar dir überlassen, ob du darauf eingehst oder nicht.", beendete der Informant den Satz. 
Der Dunkelhaarige drehte Kyoya den Rücken zu und ging an ihm vorbei. "Ich gebe dir 1 Monat, um darüber nachzudenken." Izaya war sich bewusst darüber, dass er gerade eben offen für einen Angriff wäre. 
Eigentlich hasste er solchen Menschen wie ihn. Unberechenbare Menschen konnte Izaya nie richtig einschätzen und dies hasste er zu tiefst, aber irgendetwas interessantes hatte Kyoya doch an sich. Wahrscheinlich reizte er ihn deswegen so, obwohl er sich der Gefahr bewusst war. "Ich verlange nichts unmögliches von dir und grenze deinen Freiraum auch nur ein wenig ein. Bleib an meiner Seite, komm wenn ich dich rufe und lass dich nicht schlagen.", formulierte es Izaya etwas freier, ".. mit bleib an meiner Seite meinte ich .., dass du in Reichweite bleibst."
Izaya wollte nicht wissen wie bescheuert und besonders kitschig es sich angehört haben muss. Wenn er auch nur daran dachte, musste er würgen. Aber eine andere Formulierung für einen Psychopathen  war ihm auf die schnelle nicht eingefallen. "Bevor ich es vergesse. Izaya Orihara, Informant.", stellte er sich noch vor, "Du musst dich nicht jetzt Entscheiden. Wie gesagt: 1 Monat bleibt dir bevor ich den Rat informiere und diesem auf dich und deinen Vater als Mittäter hetze. Ich weiß, dass dein Vater keine Schuld daran trägt und dich hasst, aber ich muss den Deal doch erst richtig Schmackhaft machen, nicht? Ah. Du findest mich in der Einkaufsstraße."
Dies waren seine letzten Worte, wenn Kyoya ihn nicht aufhielt, würde er den Braunen alleine zurücklassen und zurück in sein Büro gehen.

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BeitragThema: Re: [Vergangenheit] I know what you did last summer~ [Izaya u. Kyoya]    So Okt 04, 2015 5:05 pm

Unberechenbar? Das war er wohl wirklich, da musste er dem Fremden recht geben. Das dieser dann auch noch anfing ansatzweise ´freundlich´ zu lächeln, brachte Kyoya umso mehr aus dem Konzept. War es tatsächlich an ihm zu entscheiden, ob er sich auf den Dunkelhaarigen einließ oder nicht? Der Kerl wirkte eher wie ein Erpresser als wie irgendein Anzugträger, der einem fromm und fröhlich humane Angebote unterbreitete. "Einen Monat also", wiederholte der Braunhaarige verwirrt und bohrte mit seinem Blick Löcher in den Rücken des Anderen. Stumm hörte er seiner Erklärung zu. Das klang ja mehr als würde der Kerl sich ein Haustier kaufen, mit dem er mal ab und zu etwas machte, wenn ihm langweilig war. Trotzdem musste Kyo anfangen zu kichern, als wäre er ein Fünfjähriger, welcher zum ersten Mal ein böses Wort hörte. "Ich soll an deiner Seite bleiben? In Reichweite? Also, wenn du einsam bist und Gesellschaft suchst, hättest du es auch einfacher haben können heute", meinte er frech grinsend und tippte sich mit seinem Stift gegen die Stirn als wäre er Sherlock Holmes persönlich. Es überraschte ihn, dass sich seine neue Bekanntschaft sich dann sogar vorstellte. Das wurde ja immer besser! Kyoya tat es ihm aber nicht gleich, schließlich kannte Izaya ihn scheinbar schon besser als die meisten anderen Menschen. Oder zumindest dachte er das. 
Langsam hatte Kyo sich wieder etwas entspannt, hatte Izaya ihn doch eben noch so ´freundlich´ angelächelt. ´´Vielleicht ist der Typ tatsächlich nur einsam und kann es nicht richtig zum Ausdruck bringen. Vielleicht wollte er nur etwas-´´ Kyo stoppte mitten in seinem seltsamen Gedankengang, als der Informant mit seiner Erklärung fortfuhr. Beinahe klappte dem Blutmagier die Kinnlade herunter. ´´Also doch ein Erpresser´´ Der Jüngere versuchte sich schnell zu erheben, war Izaya doch schon im Inbegriff zu gehen, doch stattdessen blieb Kyo an seinem Overall hängen und stolperte über seine eigenen Füße, was dazu führte, dass er gleich wieder seinem Nebenhobby als freiberuflicher und staatlich nicht geprüfter Bodenwischer nachging. "Hey, du verdammter.. du..du..du Informant! Kennst du überhaupt den Unterschied zwischen Deal und Erpressung?", fauchte er dem Dunkelhaarigen nach. "Lass gefälligst meinen Vater da raus! Du hast kein Recht dazu mich so auszunutzen!" Die aufgeregten Rufe Kyoyas waren durch den halben Wald zu hören..

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BeitragThema: Re: [Vergangenheit] I know what you did last summer~ [Izaya u. Kyoya]    So Okt 04, 2015 7:28 pm

Langsam kam Izaya dahinter was er so amüsant und interessant an dem Braunen fand. Es fiel dem Informanten schwer nicht über dieses Angebot zu Lachen. Doch er musste dies unkommentiert lassen. Er könnte schlecht irgendjemanden seine Idee erzählen. Seinen Plan, um diese langweilige Zeit etwas zu verkürzen. 
Aber trotzdem wusste er nicht so Recht was er darüber denken sollte. Irritiert schüttelte der Informant den Kopf. "Natürlich kenne ich den Unterschied.. aber die meisten anderen Menschen nicht.", erwiderte der Dunkelhaarige, "Ich nehme mir das Recht einfach."
Wen sollte er großartig um Erlaubnis fragen außer sich selbst. Am liebsten hätte Izaya Kyoya noch an den Kopf geworfen, dass er nicht einsam war, aber vielleicht zog dies ja bei dem Brauen....
_______________________
Ungefähr 4 Wochen nachdem Treffen
Ort: Izayas Büro ~ 

Müde rieb sich Izaya die Augen und gähne ausgiebig, als er sich gerade hinsetze. Einzelne Papiere fielen verstreut auf den Boden. "Wieder während der Arbeit eingeschlafen, mh?", murmelte er müde und sammelte die Blätter lieblos ein, die er von der Couch aus erreichen konnte. Kurz überflog er die Dokumente. Langweilige Aufträge irgendwelche Mörder oder vermisste Personen zu finden. Nichts besonderes. Es war so verdammt langweilig momentan. 
Izaya legte sich zurück auf die Couch und schielte zu seinem Schachbrett. In der letzten Zeit kamen nur weniger Schachfiguren dazu. Er gab es nur ungern zu, aber die Worte seines Vaters saßen gut. Außerdem war es noch nicht allzu lang her. Dabei sollten ihn diese Worte nicht zu sehr mitnehmen, aber Izaya fühlte sich betrogen und verraten. Wollte er seinem Vater damals nicht nur helfen?! 
Aber dadurch konnte der Informant eine wundervolle Seite der Menschen kennenlernen. 
"Deine Frist ist abgelaufen..", murmelte Izaya, griff nach dem roten Stift, der sich auf dem Holztisch gemütlich gemacht hatte und markierte den Zettel mit einem großen "X". Ein großer Verlust war dieser Typ nicht - höchstens ein Bauer auf dem Spielfeld. Unwichtig.
"Kyoya Kureiji ... ah der Typ .. hätte ihn schon fast wieder vergessen.", sprach der Informant und grinste kurz, als ihm sein "Angebot" wieder in den Sinn kam. Seine Unterlagen legte er neben die Akte des Typen, den er ans Messer lieferte. 
Als Izaya mit sortieren fertig war, stand er auf und legte diese auf den Schreibtisch. Der Informant hatte etwas länger geschlafen als gewollt, aber dies war kein Problem. Viel Besuch bekam er immerhin eh nicht. Lachend warf er sich in den Drehstuhl und machte eine kleine Runde.
Mit dem Blick zum Fenster stoppte er. "Menschen sind einfach herrlich.", grinste er, "Wie ich sie liebe .. die Menschen." Diesen Anfall hatte er beinahe jedes Mal, sobald er in aller Ruhe in seinem Büro die Menschen in der Einkaufsstraße beobachtete. "Ich liebe sie so sehr ..."
Grinsend griff er nach der Akte zu Kyoya und betrachtete diese genauer. "Sieh an - sieh an. Der eine Monat läuft in ein paar Stunden ab." Wirklich Schade war es nicht. Wie er wohl reagieren würde, wenn der Rat plötzlich bei ihm auftauchte? Bestimmt verfluchte er Izaya und würde ihm Rache schwören. "Wirst du meine Erwartungen erfüllen oder tust du etwas blödes? Was wird es wohl sein... ich werde es bald wissen."

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BeitragThema: Re: [Vergangenheit] I know what you did last summer~ [Izaya u. Kyoya]    So Okt 04, 2015 9:07 pm

Kyoya kam sich etwas vor wie ein Geheimagent, der zu einem wichtigen Meeting ging. Das er stattdessen nebenbei noch das Gefühl hatte zu seinem eigenen Henker zum Nachmittagstee zu gehen, machte es nicht gerade besser. Einen ganzen Monat hatte er verstreichen lassen seit dem unschönen, merkwürdigen Treffen mit Izaya Orihara. Der Jüngere hatte wohl irgendwie bis zum letzten Moment noch gehofft, dass ein Wunder geschehen würde, welches ihn aus dieser misslichen Lage befreite. Es hätte doch sein können, dass sein Vater eine plötzliche Erkenntnis erlangen und seinem Sohn verzeihen, ihn wieder nach Hause holen würde! Aber wenn Kyoya genauer darüber nachdachte, würde ihm selbst dieses Ereignis nicht bei seiner Zwickmühle mit Izaya helfen. Leise seufzte der Braunhaarige und blickte sich um. Irgendwo hier musste doch dieses verdammte Büro sein! Er fühlte sich wirklich unwohl, wenn er solange hier in der Einkaufsstraße herumturnen musste, war das doch ausgerechnet auch noch die Straße in denen das familieneigene Waffengeschäft seinen Sitz hatte. Der letzte Monat war sowieso schon der reinste Horror für ihn gewesen. Er glaubte den Drohungen des Informanten und er konnte sich nicht vorstellen, dass der Kerl sie nicht wahr machen und die Sache auf sich beruhen lassen würde, wenn Kyoya seinem ´Angebot´ nicht nachkam. Schon diese Gedanken hatten gereicht ihn vom Schlaf abzuhalten, weshalb seine Augen nun von dunklen Schatten begleitet wurden. Es machte dem Braunhaarigen Angst, dass er für irgendjemanden die Schachfigur spielen sollte. Was bedeutete das überhaupt, was dieser Izaya da gelabert hatte? Wieder fielen dem Jungen die Worte des Informanten ein. Was, wenn dieser Typ irgendwelche komischen Pläne mit ihm hatte, eben weil er so ´einsam´ war? Kyoya gab mitten in der Menschenmenge ein quietschendes, negatives Geräusch von sich bei dem Gedanken. "Hoffentlich nicht..", führte er mal wieder Selbstgespräche und ließ den Kopf hängen. 
Plötzlich hörte er eine Stimme die ihn von der Seite ansprach und der Braunhaarige drehte seinen Kopf. Vor ihm stand ein älterer Mann, welcher ihm skeptisch entgegen blickte. "He du! Bleib mal stehen! Du siehst aus wie er... Ja! Ich bin mir sicher! Bist du nicht der gesuchte Junge von der Kureijī Familie?", fragte der Kerl grinsend und trat noch einen Schritt auf ihn zu. ´´Nicht schon wieder´´, dachte Kyo verzweifelt und seufzte. Er trat einem Schritt zurück, war ihm diese Nähe von dem Kerl doch deutlich zuwider. "Was? Nie gehört! Ich muss dann auch mal ganz schnell weg, Nudeln kaufen und sowas, sie wissen schon! Also, man sieht sich.. nicht!", plapperte Kyo unruhig ehe er die Beine in die Hand nahm und machte, dass er schnellstmöglich davon kam. Hinter sich hörte er laute Rufe und ein Blick über die Schulter verriet ihm, dass gleich mehrere Leute sich entschlossen hatten ihn hier und heute einzufangen. So wie es auch die letzten Menschen bei den letzten 35 Versuchen getan hatten. ´´Hört das denn jemals auf?´´, dachte Kyo ermüdet, als er gerade so noch knapp einem Obsthändler ausweichen konnte, der ihm hinterherfluchte. Kyoya bog um mehrere Ecken und Kanten, aber die Typen hinter ihm gaben nicht auf. ´´Ganz schön hartnäckig. Irgendwo hier muss doch dieses verdammte Büro sein! Wo ist-´´ Der Maler gab einen unterdrückten Schrei von sich, als er auf einmal von einer übergroßen, starken Hand am Kragen gepackt und gegen die nächstbeste Tür, Hauswand oder was auch immer es eben war, gedrückt wurde. "Ich hab ihn!", brüllte der Riese vor ihm siegessicher und winkte wie ein Bekloppter in die Menschenmasse hinter ihnen hinein. "Los lassen!", verlangte Kyoya panisch, doch der Typ dachte ja gar nicht daran. ´´Verdammt! Verdammt! Verdammt!´´ Er wusste sich nicht mehr anders zu helfen. Seine Finger schafften es irgendwie in die Tasche seines Overalls zu greifen und den erstbesten Pinsel mit Müh und Not heraus zu ziehen, welcher ihm zwischen die Finger kam. "Was treibst du da?", giftete der Grobian vor ihm und blickte nach unten, da er Kyos Gezappel natürlich bemerkt hatte. Doch es war bereits zu spät und der rammte dem Muskelpaket das spitze Ende seines Malpinsels mit aller Kraft in den Arm. "Sorry!" , meinte er hastig, denn er wollte den Typ natürlich nicht töten, aber das Ganze war doch erstaunlich effektiv. Der Mann jaulte auf wie ein geschändeter Schlosshund und ließ seinen schraubstockartigen Griff für einen Moment locker, auch wenn er direkt wieder nach Kyoyas braunem Haarschopf schnappte. Doch dieser Moment reichte für den Psychopathen auch schon aus um sich mit einem schnellen Wegducken in Sicherheit zu bringen und hastig in die nächstbeste Seitengasse zu flüchten. 
Dummerweise knallte der Maler nur erneut gegen die nächstbeste Tür, welche sich aber zu seinem großen Glück wie von Zauberhand öffnete. 
Rückwärts fiel, oder besser gesagt, rollte Kyoya in das Innere des Hauses und knallte mit dem Hinterkopf erstmal gegen das erstbeste Hindernis in Form eines Schreibtisches, während er dabei irgendeine herumstehende Pflanze mit sich riss. "Auuuu...", entkam es ihm leise. Gequält hielt er sich den Hinterkopf. "Verdammter Mist!", fluchte er lautstark. Erst als der Schmerz ein klein wenig nachgelassen hatte, öffnete er blinzelnd die Augen. Sein Blick war nach oben gerichtet und überraschenderweise war das oder besser gesagt der Erste, den er sah, nicht nur recht ansehnlich, sondern auch derjenige, den er sowieso gesucht hatte. Kyoya fing makaber an zu kichern. "Wie ironisch, dass ich ausgerechnet hier lande..", murmelte er leise nachdem er sich von seinem kleinen Lachanfall wieder beruhigt hatte und blickte zu dem Dunkelhaarigen hinauf. "Izaya Orihara war der Name, nicht wahr? Perfekt, dich habe ich gesucht! Oder besser: Dich war ich gezwungen zu suchen!", meinte er abschätzig und hob zum Gruß kurz die Hand, als hätten sich die Zwei für ein Kaffeekränzchen verabredet. Kyoya machte sich erst gar nicht die Mühe vom Boden aufzustehen, sondern ruhte sich erst einmal von der kleinen Verfolgungsjagd eben aus. Nachdem er eine Weile nur hektisch atmend am Boden gelegen und unbewusst die mitgerissene Pflanze nebenbei leicht zerpflückt hatte, wurde sein Blick auf einmal recht ernst. "Der Monat ist abgelaufen", stellte er müde fest. ´´Wenigstens werden die Albträume jetzt vielleicht wieder besser´´, hoffte der Jüngere. "Und du wusstest das ich praktisch keine andere Wahl hatte als zu dir zu kommen. Also bin ich da." Er stützte sich mit den Händen vom Boden ab, setzte sich auf und drehte sich in der Hocke sitzend zu dem Informanten um. "Ich hab immer noch keine Ahnung was du eigentlich von mir willst.. aber solange du meiner Familie nichts tust, werde ich für dich arbeiten und tun.. was immer du eben verlangst", sagte er ehrlich, auch wenn er innerlich wusste, dass er vermutlich einen recht eigenwilligen Arbeitsstil an den Tag legen würde. Das war aber nebensächlich. Er wollte nur seine Familie in Sicherheit wissen und dafür würde er eben tun, was der Informant wollte.

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BeitragThema: Re: [Vergangenheit] I know what you did last summer~ [Izaya u. Kyoya]    So Okt 04, 2015 9:50 pm

Amüsiert verfolgte der Informant die kleine Verfolgungsjagd. Immerhin hatte er die beste Aussicht direkt an seinem Schreibtisch. Als Kyoya hinter einer Ecke verschwand, stand es fest, dass er ihn gesucht haben müsste.
Wie langweilig. Der Blutmagier platzte lautstark hinein und stieß sich zu allem Überfluss noch den den Kopf, während er die Pflanze seiner beiden Schwestern mit nach unten riss. Ein wirklich passender Auftritt für einen solchen Idioten. "Es war doch eine gute Idee, die Leute auf dich aufmerksam zu machen.", hauchte Izaya leise, als er den Kopf mit der Hand abstützte. 
Auf einmal fing der Braune an zu kichern. "100 Punkte für den Blutmagier.", lachte der Informant, "Es wird schwer mit der Zeit sich bedeckt zu halten. Menschen tratschen viel und besonders gerne. Aber es war nicht schwer.. immerhin kennen dich ein paar Menschen hier. Eine einzige Person hat ausgereicht, damit die Leute draußen in Alarmbereitschaft waren. Was glaubst du würde passieren, wenn der Rat auch noch auf dich aufmerksam werden würde."
Izaya war in der Zwischenzeit in der sich Kyoya nicht gemeldet hatte natürlich nicht untätig gewesen. Der Dunkelhaarige hatte einen seiner Bauern den Auftrag gegeben hier und dort ein paar Gerüchte über Kyoya zu verbreiten. Doch dies brauchte er nicht weiter großartig erwähnen. Immerhin hatte er nichts getan, was dem "Deal" widersprechen würde. "In 3 Stunden und 12 Minuten. Ja. Stimmt du hattest keine andere Wahl.", meinte er und blickte auf ihn herab. 
Kurz kehrte Stille ein, ehe Izaya anfing aus dem Nichts herauszulachen. "Du hast mich enttäuscht, Kyoya. Ich wäre schon beinahe stolz auf dich gewesen, aber du hattest keine andere Möglichkeit!", lachte Izaya und sprang auf. Der Informant hockte sich direkt neben Kyo und grinste ihn an. "Du hast wieder volle Punktzahl. Du arbeitest für mich.. im übertragenden Sinne. Mal mehr mal weniger. Lass die Pflanze in Ruhe... später bekomme ich noch Probleme ...", meinte der Dunkelhaarige. Seine zwei Schwestern würde ihm die Hölle heiß machen, wenn sie dies mitbekommen würden. Bestimmt endete dies wieder in einem misslungenen Attentat. Rachsüchtige kleine Biester. 
Grinsen spielte Izaya mit den Haaren des Brauen, die wild in alle Richtungen abstanden. "Ist der Boden bequem?", fragte er. Vielleicht könnte er Kyoya heute schon seine "Macht" demontieren, wenn er ihn mitnehmen würde, wenn er diesen anderen Typen dem Rat ausliefert. "Im Gegenzug werde ich deine Familie in Ruhe lassen, aber auch nur so lange wie du hörig bist."
Eine Woche für ihn Arbeiten würde nicht einmal ansatzweise ausreichen. Wahrscheinlich hatte Kyoya nun sein gesamtes Leben in die Hände des Informanten gelegt. "Bauer oder Läufer...", überlegte Izaya laut. Für den Moment vollkommen egal.

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BeitragThema: Re: [Vergangenheit] I know what you did last summer~ [Izaya u. Kyoya]    So Okt 04, 2015 10:32 pm

Verwirrt blickte Kyoya zu dem Informanten hinauf. "W-warte! Was?!" Der Junge riss ungläubig die Augen auf. "Du warst dafür verantwortlich", bemerkte er knurrend. Also hatte der Typ tatsächlich so viel Macht, wie er behauptet hatte. Kyoyas Ängste vor ihm waren berechtigt gewesen. Für so Jemanden sollte er arbeiten? Was passieren würde, wenn der Rat so auf ihn aufmerksam werden würde, wollte der Blutmagier sich erst gar nicht ausmalen. Dann würden seine ´Spaziergänge´ durch die sowieso schon gemiedene Einkaufsstraße sein geringstes Problem sein. "Dafür, dass du mir extra diesen bescheuerten Möchtegerndeal gemacht hast, hast du dir aber auch viel Mühe gegeben, dass ich es gar nicht zu dir schaffe. Stehst du irgendwie auf Aufnahmetests, oder so?", beschwerte Kyo sich und blickte trotzig zu dem Älteren hoch, während er weiter an der Pflanze herum riss. "Herzlichen Glückwunsch, du kannst die Uhr lesen!", maulte er weiter herum. ´´Nun immerhin etwas, was du nicht immer kannst´´, meldete sich seine Kopfstimme auch schon zu Wort, was ihn genervt schnauben lies. "Klappe!", warf er in den Raum hinein, auch wenn es im Zusammenhang mit der Realität doch recht wenig Sinn ergab, redete doch gerade nicht einmal Jemand.
Kyoya zuckte heftig zusammen, als der Informant auf einmal anfing wie ein Irrer zu lachen und aufsprang. "Was?", war das Einzige, was der Braunhaarige heraus brachte und blickte zu dem Anderen hinauf. "Enttäuscht? Aber.." Kyoya sprach seinen Satz erst gar nicht zu Ende. Er verstand absolut gar nichts mehr. Was wollte dieser Bekloppte eigentlich von ihm? 
Zu allem Überfluss hockte der sich jetzt auch noch neben Kyoya und grinste ihn dämlich an. Der Braunhaarige schluckte. So langsam wurde ihm der Kerl unheimlich. Es war nicht nur die Macht, welche Izaya tatsächlich hatte, die den Braunhaarigen verängstigte. Irgendwie war dieser Typ.. komisch, auch wenn Kyo sich nicht sicher war, ob er selbst so etwas überhaupt beurteilen konnte. 
"Das habe ich mittlerweile begriffen", antwortete er nervös und erwiderte den Blick des Informanten. "Und was genau bedeutet dieses ´Arbeiten´ für mich?" Ohne es zu bemerken, hatte er die Pflanze mittlerweile fast in einem Würgegriff, was wohl auch Izaya störte, wie dieser nebenbei anmerkte. Sofort ließ Kyoya die Pflanze los, was dazu führte, dass der Topf mit einem lauten Poltern auf den Boden knallte und davon rollte. Im Augenwinkel blickte Kyo dem rollenden Grünzeug nach, als er auf einmal bemerkte, dass der Informant an seinen Haaren herum fummelte, was Kyoya nur noch unruhiger werden ließ. Nervös blinzelnd rutschte Kyo unruhig auf der Stelle hin und her und blickte zu dem Älteren, der noch immer vor sich hingrinste. "Oh, ich lag scheinbar doch richtig mit meiner Vermutung, wenn du schon anfängst mich zu befummeln", meinte er trotzdem leise. "Und ja, ist er! Aber ich hab mich wohler gefühlt, als du noch nicht direkt neben mir gehockt hast", antwortete der Maler und wand seinen Blick ab, als der Informant weiter plapperte. "Dieses Machtspiel scheint dir ja wirklich zu gefallen, was?", kicherte er und legte den Kopf schief um den Dunkelhaarigen nun doch wieder anzusehen. "Du bist wie mein persönlicher Albtraum, reizend!", bemerkte Kyoya auf einmal, ehrlich überrascht von seiner eigenen Erkenntnis. Diesmal war er es, der sich etwas zu Izaya beugte um ihn zu mustern. "Besitzt du wirklich so viel Macht, wie du vorgibst?", fragte er und grinste breit.

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BeitragThema: Re: [Vergangenheit] I know what you did last summer~ [Izaya u. Kyoya]    So Okt 04, 2015 11:39 pm

Nach wenigen Minuten ging ihm der Blutmagier bereits auf die Nerven. Dafür gesorgt, dass er es erst gar nicht zu ihm schaffen würde? So einfach war die Geschichte nun wieder auch nicht. "Müll braucht niemand.", meinte er daraufhin nur mit einem lässigen Schulter zucken. Hätte der Braune es nicht geschafft, wäre er sowieso nutzlos gewesen. Wenn der Informant es aus diesem Winkel betrachtete, wirkte es tatsächlich wie ein Aufnahmetest. "Aber eigentlich hatte ich nur Langeweile. Mehr nicht."
Die nächsten Kommentare überhörte Izaya weitergehend, obwohl ihn dieses "Klappe" von Kyoya etwas deplatziert vorkam. Allerdings wenn er bedachte wer vor ihm lag, wurde ihm wieder einiges klar.
"Unterschiedliche Dinge. Ich vertraue dir noch nicht - also wirst du deine Aufgabe immer erst dann erfahren. Aber ich hoffe du läufst bzw. reist gerne. Einen Laufburschen zu haben ist immer eine schöne Sache.", erklärte der Informant knapp. Viel mehr wollte Izaya noch nicht verraten. Erst musste in der Lage sein ihn noch besser einschätzen zu können.
"Zu befummeln? Hahaha. Du bist echt lustig - deine Haare sind fettig... wann warst du das letzte Mal duschen?", lachte er. Eigentlich wäre es ihm danach Kyoya zusammen zu prügeln, aber dies würde wohl ein schlechtes Licht auf ihn werfen. Notgeil war er nun wirklich nicht. Trotzdem verschwand langsam sein Grinsen. Es erinnerte ihn an etwas.
"Was stellst du dir unter einem Machtspiel vor? Bei deiner merkwürdigen Denkweise...", fragte Izaya, während er aufstand und auf ihn herabblickte. In seinem Blick lag ein kalter Ausdruck. Wortlos wand sich der Informant von ihm ab und ging zum Schreibtisch. "Willst du wissen was passiert wäre, wenn du heute nicht gekommen wärst?"
Es war nicht wirklich einmal eine Frage gewesen. Egal, ob Kyoya wollte oder nicht. Der Braune müsste sowieso mitkommen. Eine kleine Demonstration könnte nie Schaden. "Ich bluffe nicht und mache jede meiner Drohungen wahr."
Bisher war es noch nicht einmal vorkommen, dass er seine Drohung nicht erfüllt hätte. Konsequent hieß auch Holzwege zu Ende zu gehen.

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BeitragThema: Re: [Vergangenheit] I know what you did last summer~ [Izaya u. Kyoya]    Mo Okt 05, 2015 12:45 am

"Natürlich. Du tust seltsame Dinge, wenn du Langeweile hast. Vielleicht solltest du dir mehr Freunde suchen", schlug der Freundeslose vor. "Oder selber Laufen, statt es auf Andere abzuwälzen. Du vertraust mir nicht und dann darf ich auch noch die niedersten Arbeiten erledigen? Fängt ja super an. Ich wusste von Anfang an, dass ich deinen Deal nicht mag."
Dieser blöde Informant ging ihm langsam auf die Nerven und dann machte der sich auch noch über ihn lustig. "Meine Haare sind.. was? Ich.. das.. das ist nicht witzig!", druckste er aufgebracht herum und versuchte vergebens einen guten Konter zu finden.´´Sieh nur, er macht sich bloß lustig über dich! Willst du dir das immerzu gefallen lassen?´´, kicherte die Stimme in seinem Kopf, die er aber erfolgreich zu ignorieren vermochte. ´´Nerv mich nicht! Ich werde ihn nicht töten! Niemanden werde ich mehr töten!´´,dachte Kyoya genervt. ´´Immer diese Selbstgespräche..´´, mahnte er sich selbst zu besserer Aufmerksamkeit was die Realität und vor allem seine derzeitige Umgebung und Gesellschaft betraf. 
Offensichtlich beleidigt, drehte der Psychopath sich von Izaya weg, welcher nun auch wieder aufstand. "Meine Denkweise ist, wie sie ist", murmelte Kyoya fachmännisch, entschied sich aber nicht noch weiter darauf einzugehen. Das würde ihn selbst nur durcheinander bringen und den Informanten vermutlich verstören. "Das was du treibst, würde ich zum Beispiel als Machtspiel bezeichnen", fügte er schließlich doch noch hinzu. Er machte sich auch weiterhin nicht die Mühe den Älteren anzusehen, war er doch noch immer verstimmt. Trotzdem konnte er den herablassenden, kalten Blick, welcher auf ihm lag, nur zu gut spüren. Kyoya schauderte. "Wie meinst du das?", fragte der Braunhaarige verwirrt und zog die Beine näher an seinen Körper heran um sich etwas Wärme zu spenden. "Nein, ich will es nicht wissen!", entschied er sofort, auch wenn er sich fast sicher war, dass seine Meinung völlig egal war. Wollte Izaya ihm jetzt wieder seine Macht demonstrieren? Kyoya war sich sicher, dass er heute keine weitere Vorstellung mehr brauchte. Vor allem machte es den Braunäugigen fürchterlich nervös, dass er nicht wusste, was Izaya vorhatte und was er generell noch für Pläne mit Kyoya hatte. "Habe ich überhaupt eine Wahl?", fügte Kyo noch flüsternd, kaum hörbar, hinzu und starrte weiter Löcher in den Boden.

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BeitragThema: Re: [Vergangenheit] I know what you did last summer~ [Izaya u. Kyoya]    Mo Okt 05, 2015 7:12 pm

Izaya knallte leise die Handfläche auf den Schreibtisch, dabei entwich ihm ein eben so leises Zischen. So etwas wie Freunde waren vollkommen überbewertet. Am Ende benutzen sich Freunde nur gegenseitig. Da hielt er es viel lieber Geschäftlich. Izaya zurückblickend ziemlich froh darum, den alten Zeiten entronnen zu sein und endlich seine Stellung als Informant behaupten zu können. "Freunde werden überbewertet.", meinte der Informant, während der einige Dokumente zusammen kramte. Die Jagt könnte in wenigen Augenblicken beginnen. 
Dies würde eine Lektion sein, die der Braune wohl nicht so schnell vergessen wird. "Sehr richtig erkannt. Wenn du magst kannst du noch dusche. Ansonsten würden wir direkt losgehen...", lobte Izaya Kyoya, aber blickte ihn keine einzige Sekunde dabei an. Viel zu sehr war er darauf konzentriert die richtigen Unterlagen zu sortieren. Zur Sicherheit nahm er Kyoyas Unterlagen heimlich auch noch mit. "Verhalte dich bitte Unauffällig wie möglich - du wirst noch immer gesucht. Alleine mit meiner Anwesenheit ist dir nicht zu helfen. Außerdem - überlasse mir das Reden.", stellte der Dunkelhaarige noch einmal klar bevor beide die Reise antraten. Dabei vergaßen sie vollkommen die arme Pflanze.
_________________________________
Ort: Rat von ERA

Der Informant hatte das Ziel ihrer Reise absichtlich nicht verraten. Vor dem Ratgebäude angekommen, wurden beide genauer unter die Lupe genommen. "Der Informant - auf was bist du dieses Mal aus?", lachte die Wache. Izaya nickte zu ihm. Der Dunkelhaarige zuckte mit den Schultern und ließ seine Hände in die Jackentasche wandern. "Nichts besonderes. Nur wollte ich mich eines Auftrages annehmen.", erklärte Izaya. Sein Blick fiel zu dem Maler und seufzte leise. Hoffentlich machte er nun nichts dummes - ansonsten wanderte er wohl direkt bei seiner Mutter. Aber wenigstens hätten beide ein gemeinsames Thema.  "Irgendwoher kommt mir sein Gesicht bekannt vor.", meinte die Wache irgendwann nach genaueren Betrachtungen von Kyoya. Izaya zog einen kleinen Bündel Geld aus der Jackentasche hervor. "Du hast ihn niemals gesehen.", grinste er, "Und nun bring uns in den Rat." 
Die muskulöse Wache nickte zu dem Informanten und deutete auf eine vielfarbige Kachel, die im Boden eingelassen wurde. Vielleicht war es doch nicht eine so gute Idee Kyoya mitzunehmen, aber .. es gab keine andere Möglichkeit. Hier konnte er zeitgleich seine Macht demontieren und Kyoya in die Schrankenweisen. Zwei Fliegen mit einer Klappe, wenn der Maler sich nicht freiwillig einbuchten würde.
Zutrauen würde Izaya ihm wohl wirklich alles, aber vor allem könnte er ihn nicht schützen. Dies würde wohl ein wirklich harter Kampf werfen. Es wäre ziemlich traurig, wenn sich seine neue Schachfigur sich im Nachhinein als nutzlos erweisen würde. "Hör zu Kyoya: Im Gebäude keine Fasken noch sonstiges. Benimm dich normal - außer du möchtest tatsächlich hier bleiben."
Vielleicht klappte die gefühlte zehntausende Mahnung bei diesem Psychopathen wobei sich der Informant sich selbst dort nicht ganz sicher war. Aber oft genug gewarnt hatte er ihn nun - jetzt lag es ganz alleine an ihm selbst.

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BeitragThema: Re: [Vergangenheit] I know what you did last summer~ [Izaya u. Kyoya]    Mo Okt 05, 2015 11:41 pm

Izayas Geheimniskrämerei um den Zielort nervte Kyoya tierisch. Der Ältere hatte ihn vorher noch einmal extra gewarnt. ´´Als ob ich vergessen würde, dass ich gesucht werde´´, regte sich der Braunhaarige gedanklich auf. Trotzdem machten ihn die Worte des Informanten sichtlich nervös. Auch mit der Anwesenheit von Izaya war Kyoya nicht geschützt, was den Dunkelhaarigen vermutlich nicht einmal interessierte. Das waren keine besonders beruhigenden Aussichten. Noch dazu hatte Izaya ihn gebeten sich ´unauffällig´ zu verhalten, scheinbar nicht wissend, dass dies ein Wort war, welches in Kyoyas Wortschatz nicht einmal existierte. Schon wenige Meter nachdem sie das Büro verlassen hatten, tänzelte der Braunhaarige so unruhig um Izaya herum, dass die Menschen um ihn herum den Beiden seltsame Blicke zuwarfen. Vielleicht dachten sie auch, sie wären die neu eingereisten Straßenkünstler von Magnolia. Nun, zumindest wurde Kyoya diesmal nicht wieder erkannt und quer durch die Einkaufsstraße gejagt. Er fragte sich einen Augenblick lang, ob es vielleicht auch an Izayas Anwesenheit lag, aber dessen vorherigen Worten zufolge, dürfte dies wohl nicht der Fall sein. Der Jüngere starrte den Informanten andauernd an, hoffend, dass er von Izayas Gesicht vielleicht irgendwann ablesen konnte wohin die Reise gehen würde. Natürlich war dies nicht der Fall, stattdessen aber musste Kyoya irgendwann feststellen, dass sie direkt vor dem Ratgebäude landeten. Unwillkürlich trat Kyoya einen Schritt an Izaya heran, auch wenn er diesen im selben Moment gedanklich am liebsten erwürgen würde. Auf Kyoya wirkte das Gebäude aber wie ein großes, böses, von Dunkelheit befallenes Monster, welches seine gierigen Krallen nach ihm ausstreckte. Aus diesem Blickwinkel heraus gesehen, war ihm die Anwesenheit von Izaya mehr als Recht, auch wenn dieser ihn höchstpersönlich in die Höhle des Löwen gebracht hatte. 
Während die Wache die beiden Ankömmlinge musterte, starrte Kyoya Löcher in den Boden und versuchte mit nervösen Handgriffen seine Haare als neue Gesichtsmaske zu benutzen um so vielleicht weniger leicht erkannt zu werden. Irgendwie hoffte er wohl, dass das Izayas Auffassung von unauffällig war. Halbherzig hörte er dem Gespräch der beiden Männer zu und fragte sich von was für einem Auftrag der Informant wohl redete. "Heißt der Auftrag zufällig: Veräppeln wir Kyoya mal total und bringen ihn zu seinem absoluten Lieblingsort?", mischte sich der Maler unbedacht mit ein und schnaubte leise, was zu Folge hatte, dass die Wache ihn nur noch genauer unter die Lupe nahm. "Das Reden Izaya überlassen, alles klar", erinnerte sich der Braunhaarige schnell und nickte mehrmals um sich die Worte einzuschärfen, bemerkte er doch gerade was passierte, wenn er doch redete. 
Sichtlich erschrocken zuckte Kyo zusammen, als der Kerl dann auch noch meinte ihm bekannt vorzukommen. ´´Nein!Nein!Nein! Du kennst mich nicht, du kennst mich nicht, du -´´ Glücklicherweise kannte Izaya da wohl ein paar ganz besondere Tricks, reichte dem Typen ein kleines Bündel und die Sache war erledigt. ´´Hä, was war das denn? Ist Izaya der örtliche Drogendealer, oder was?´´, dachte Kyoya verwirrt, kannte er sich mit Bestechungen doch nicht gerade gut aus. Noch konfuser wurde es für ihn, als die Wache auch noch auf eine Kachel am Boden zeigte. "Sollen wir etwa da rauf?", flüsterte er Izaya nicht gerade leise zu und begann endlich damit seinen Haarvorhang wieder aus seinem Gesicht zu entfernen. Das Duschen hätte sich wohl sowieso nicht gelohnt. Unsicher folgte er Izaya in Richtung Teleporter und atmete erst einmal erleichtert aus, als die Beiden etwas Abstand von der Wache genommen hatten. Doch kaum hatten sie sich die paar Schritte vorwärts bewegt, drehte sich Izaya auch schon wieder zu ihm um und ermahnte ihn zum wiederholten Male sich normal zu verhalten. "Danke, ich hab´s verstanden! Ich hab sicher keine Lust hier zu bleiben", maulte der Braunhaarige mit einem Nicken, auch wenn es mehr als fraglich war, ob er es tatsächlich schaffen würde ein normales Verhalten an den Tag zu legen. Sie betraten die Kachel und standen wenige Sekunden später auch schon direkt beim Gebäude. 
"Was soll das hier überhaupt? Warum hast du mich hier her gebracht? Hätten wir nicht einfach im Büro bleiben, uns eine Pizza bestellen und den Tag ruhig angehen lassen können?", jammerte Kyoya frustriert, wobei er trotz der neuen Umgebung nicht im Geringsten auf seine Lautstärke achtete, aber das interessierte vermutlich sowieso Niemanden. "Ich hasse diesen Job ja jetzt schon..", plapperte er weiter und sah den Dunkelhaarigen trotzig an. Unruhig zappelte er auf der Stelle bis sie ihren Weg schließlich fortsetzten, wo immer dieser auch hinführen sollte. Das war aber auch nebensächlich. Klar war nur, dass dieser Ort dem Jungen Angst einjagte. Warum zur Hölle war er hier? Wollte Izaya ihn letzten Endes doch an den Rat abliefern? Aber das wäre nach dem ganzen Theater doch völlig sinnlos! Das leuchtete sogar Kyoya ein. "Was tun wir hier? Warum sind wir hier? Wohin gehen wir genau und was machen wir dort? Wie lange bleiben wir hier? Wann gehen wir wieder? Und was ist das hier überhaupt für ein komischer Durchgang?", fragte er seinem Begleiter Löcher in den Bauch und deckte damit nebenbei die wichtigsten W-Fragen ab. Immer wieder blickte der Psychopath von einer Ecke in die Nächste, als würde nach jedem Meter eine neue, schreckliche Gefahr auf ihn lauern. Vermutlich würden ihnen von nun an auch immer wieder Leute begegnen, befanden sie sich nun doch voll im Geschehen, wie man so schön sagt. "Ich will nicht mehr hier sein", murmelte Kyoya leise vor sich hin und folgte dem Informanten mittlerweile nur noch im Zeitlupentempo, während er sich mit großen Augen umsah.

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BeitragThema: Re: [Vergangenheit] I know what you did last summer~ [Izaya u. Kyoya]    Mi Okt 07, 2015 8:09 pm

Es gäbe zwar unauffälligeres, aber dies war definitiv mehr als Izaya sich von dem Maler hätte erträumen lassen. Eigentlich hatte er mit einer Brot hohlen Aktion gerechnet, doch dies hielt sich glücklicherweise ziemlich in Grenzen. 
Beide ließen sich hoch zum Ratsgebäude telepotieren. Izaya richtete den Mantel und grinste leicht. Wahrscheinlich würde er wohl relativ zeitnahe zusammengeschlagen werden, wenn es so lief, wie er es sich vorgestellt hatte. Nicht, dass er unbedingt scharf darauf gewesen wäre, aber der Informant konnte Kyoya nicht in seinen Plan einweihen, da die Glaubwürdigkeit schnell dahin wäre. 
"Du hattest mich gefragt, ob ich tatsächlich soviel Macht besitze - ich werde es dir zeigen.", erwiderte der Dunkelhaarige und legte die Hand gegen die schon fast riesig wirkende Tür. Bevor beide hineingingen drehte sich Izaya um und grinste ein Stückchen breiter. "Wenn du dich benimmst, können wir gerne noch eine Pizza essen gehen. Da ich weiß, dass du nicht unbedingt viel Geld besitzt und du dir teilweise nicht einmal die Miete bezahlen kannst, lade ich dich auch ein.", schlug der Informant vor. 
Natürlich nicht ganz ohne Hintergedanken. Er müsste sowieso zu diesem Ort, wenn alles so laufen würde wie er es geplant hatte. Beide gingen in das Gebäude hinein. An der Rezeption wurden beide aufgehalten. "Entschuldigung - welches Anliegen haben Sie?", fragte die Dame an Izaya gerichtet. Scheinbar ignorierte sie den Braunen eiskalt. Izaya zog einen weißen Umschlag aus der Innentasche seines Mantels. "Dem Rat einen Gefallen erweisen. Ich habe ein paar nette Informationen.", sprach der Informant und verstaute den Umschlag wieder. Die Dame winkte beide weiter in das Gebäude hinein. "Leutnant Ayato Kazuma wird Euch in Kürze erwarten.", rief die Frau ihnen hinterher. 
Perfekt! Es fiel schwer ein Lachen zurückzuhalten. Hätte er jemand anderen bekommen, würde es definitiv schwerer für Izaya werden seinen Plan auch zu verwirklichen. 
Der Dunkelhaarige hielt das Schweigen bei. Hier unnötige Worte zu verlieren, könnte ihn irgendwann in Schwierigkeiten bringen. Er bog in den rechten Gang ein. Ein junger Mann mit braunen, kurzen Haaren und Brille stand vor einer Tür und sah überfordert damit aus in einen der Räume zukommen. "Leutnant Kazuma?"
Vor Schreck ließ der Brillenträger, den Kaffee sowie das Pausenbrot zu Boden fallen. "Izaya...", murrte der Brillenträger und schob die Brille hoch. Dabei warf er ihm einen eher abfälligen Blick zu, ehe er Kyoya unter die Lupe nahm. Kazuma griff in die Tasche und holte einen kleinen Stein hervor. "Kazuma hier. Ich habe meinen Kaffee verschüttet vor meinem Büro. Wäre nett, wenn man hier sauber machen könnte.", sprach Ayato und behielt beide genau unter Beobachtung. 
"Also was möchtest du?", fragte der Leutnant. Grinsend zog der Dunkelhaarige den Brief aus der Jackentasche und überreichte ihm diesen. "Satomi Kagami. Ein Magier der S-Klasse, der seine Schwester sowie seinen Vater umgebracht hat. Er streitet den Fall zwar ab, aber die Fakten zeigen etwas anderes auf. Vor knapp drei Wochen bekam ich den Auftrag Informationen über ihn zu sammeln. Das hier sind die Ergebnisse, ebenso beinhaltet dieser Umschlag eine Taktik um ihn festzunehmen oder hinzurichten.", erklärte der Informant und schielte kurz zu Kyoya. Innerlich hoffte er, dass er ruhig bleiben würde. Der Fall war ziemlich ähnlich. Vielleicht hätte er den letzten Teil mit der Hinrichtung auslassen sollen, aber genauso lagen die Fakten bei ihm. 
Kazuma zog die Unterlagen heraus und starrte diese an. "Warum nur so wenig Leute?", fragte der Leutnant und schob die Brille mit einem zweifelnden Blick hoch. "Byakura Edogawa, Yuen Yuuki und Edo Bason. Mehr an Leute bräuchte nicht, wenn ich mithelfen soll.", erläuterte Izaya und grinste schwach. Eigentlich bräuchte er niemanden, aber dies behielt er für sich. 
Nachdenklich verschränkte Ayato die Arme. "Wenn ich mich nicht yrre gehören Byakura und Edo zu einem relativ neuen Ratsmitglied - Saruhiko Fushimi.", murmelte der Brillenträger und drückte die Türklinge nach unten. Mit einer einladenden Geste bat er beide in das Zimmer hinein.

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BeitragThema: Re: [Vergangenheit] I know what you did last summer~ [Izaya u. Kyoya]    Di Okt 20, 2015 1:29 am

Nur spärlich war die Antwort die Kyoya auf seine vielen Fragen bekam, aber immerhin redete Izaya überhaupt mit ihm auch wenn er sein Gejammer einfach ignorierte. Trotzdem war es keine Neuigkeit, dass der Informant vorhatte seine Macht zu demonstrieren. Die Frage war viel mehr wie er dies tun würde. Als Izaya sich allerdings noch einmal zu ihm umdrehte und ihm eine Pizza versprach, wenn er sich benahm, strahlte der Braunhaarige. "Du kannst ja auch nett sein!", bemerkte Kyo begeistert. Den Kommentar über seine finanziellen Mittel überhörte er einfach geflissentlich. Er wusste, dass Izaya Recht hatte. Noch dazu begriff er auch immer mehr, dass der Dunkelhaarige scheinbar wirklich eine ganze Menge über ihn wusste. Wenn er ehrlich war, wollte Kyo auch gar nicht so genau wissen, woher der unheimliche Typ all diese Informationen über ihn her hatte.
Dank der Aussichten auf Pizza schon ein wenig beruhigter wirkend, folgte Kyoya dem Informanten zur Rezeption. Die Dame, welche an dieser saß, war wirklich keine Symphatieträgerin für den Jungen. Sie schien Kyoya nicht im Geringstn zu beachten und er zog schmollend Grimassen während sie sich kurz mit Izaya unterhielt. Glücklicherweise war das Gespräch schnell beendet und sie entfernten sich wieder von der unhöflichen Frau. "Die Leute hier sind genauso bescheuert wie das Gebäude an sich. Ich mag es hier nicht..", maulte Kyoya mal wieder und sah Izaya aus großen Augen an. Der Ältere machte auf ihn einen recht zufriedenen Eindruck, trotzdem blieb er stumm. Gerade wollte Kyoya anmerken, dass es ihm wesentlich lieber wäre, wenn Izaya ein wenig plaudern könnte, da trafen sie auch schon auf eine weitere Person. "Nicht noch so ein Ratsheini..", murmelte Kyoya entrüstet und schob sich unnaufällig etwas hinter Izaya, während er den Brillenträger musterte. Es machte den Braunhaarigen fürchterlich nervös, dass sie sich hier im Ratsgebäude befanden wo vermutlich mehr als genug Ratsmitglieder herum turnten. Die Tatsache, dass die Leute ihn hier entweder nur ignorierten oder komisch musterten, machte das Ganze nicht einen Funken besser. Also hielt Kyoya sich an die einzige ´vertraute´ Person, also an Izaya. Neugierig folgte der Braunhaarige dessen Gespräch mit dem kaffeeverschüttenden Typen. Kyoya verstand nicht viel von dem Geplauder und es interessierte ihn auch nicht so sonderlich, aber natürlich fiel ihm trotzdem die Ähnlichkeit dieses Falls auf, den Izaya da erwähnte. Es war die Ähnlichkeit mit seinem eigenen Fall. Kaum realisierte Kyo das, konnte man in seinem Gesicht förmlich ablesen wie erneut die Bilder seiner Erinnerungen über ihn herein brachen. Trotzdem biss Kyoya die Zähne zusammen und blieb stumm. Zitternd krallte er sich an dem erst besten fest, dass er finden konnte. Es war Izayas Jacke. Der Maler schaffte es irgendwie sich einigermaßen zusammenzureißen, erinnerte er sich doch noch zu gut an Izayas Warnungen, dass er sich normal verhalten sollte. ´´Normal verhalten. Nicht durchdrehen. Normal verhalten. Nicht durchdrehen.´´, sagte er sich immer wieder selbst in Gedanken.  Der Informant wollte ihm doch bloß zeigen was passierte, wenn er sich ihm widersetze, so dachte Kyoya. Den Sinn dahinter verstand er aber nicht. Warum musste der Kerl ihn unbedingt so quälen?
Den Rest des Gespräches zwischen Kazuma und Izaya hatte Kyoya kaum noch mitbekommen. Er war zu sehr damit beschäftigt gewesen nicht mit lauter Fragen oder wüsten Beschimpfungen rauszuplatzen. Erst nach einer Weile bemerkte er, dass der Brillenträger ihnen die Tür aufhielt und sie mit dieser Geste hineinbat. Bevor Izaya den Raum betreten konnte, hob Kyoya den Kopf und verhärtete seinen Griff an Izayas Schulter um ihn zurückzuhalten. "Warte! Warum musst du diesen Magier unbedingt an den Rat verraten? Tust du das nur um mich zu ärgern? Was hat der Kerl dir so Schlimmes getan? Es gibt sicher Gründe dafür, dass er seine eigene Familienmitglieder getötet haben soll. Die gibt es doch bestimmt, oder? Er muss doch nicht wirklich hingerichtet werden?", quasselte Kyoya wild drauf los und klang in diesem Moment wie ein kleines, verängstigtes Kind, dessen Kopf voller Fragezeichen war. Flehend starrte er den Informanten an. Vielleicht würde sich der Ältere ja weich klopfen lassen und seine Informationen einfach nicht weiter geben? Stattdessen könnten sie sich doch nun einfach umdrehen, dieses schreckliche Gebäude mit einem Schulterzucken verlassen und Pizza essen gehen. Sollte der Kerl dort vorne mit seiner Türklinke in der Hand doch verrotten!
Tief in seinem Inneren wusste sogar Kyoya, dass dies ein nie in Erfüllung gehender Wunschtraum war, aber das Letzte was der Psychopath momentan wollte, war es durch diese Tür zu treten und zu sehen wie Izaya mit einem einfachen Umschlag begann, ein Leben zu zerstören, welches Kyoyas in Sachen Mordfall so ähnelte.

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BeitragThema: Re: [Vergangenheit] I know what you did last summer~ [Izaya u. Kyoya]    Di Okt 20, 2015 10:38 pm

Genauso wie es der Dunkelhaarige geplant hatte, besaß Kyoya nur ziemlich wenig Interesse an dem Gespräch. Besser gesagt: Er kam entweder nicht oder hatte schlichtweg keinen Plan wo von sie redeten. Irgendwo konnte es auch nachvollziehen. Wäre er in der Lage des Brauen, würde er ebenfalls nicht unbedingt viel von den Dingen verstehen.
Izaya merkte, wie sich der Maler in seine Jacke eingrub. Das Zittern seinerseits entging ihm ebenfalls nicht. Schon fast besorgt blickte er kurz zu ihm. Kurz schenkte er ihm ein aufmunterndes Lächeln. Woraufhin der Informant den Kopf schüttelte. Was zu Hölle machte er denn da?!
Zur seiner Überraschung fing der Braune sich sogar noch ziemlich gut, bis beide in das Büro des Leutnant gebeten wurden. Währenddessen Kazuma das Büro bereits betreten hatte, wurde Izaya durch seine Schachfigur daran gehindert. "Warum ich den Magier an den Rat verrate? Warum sollte ich es nicht? Ich frag mich nur was passieren wird, wenn ich es tue. Die Reaktion, die er uns zeigen wird ... der Hass, die Angst, die Gerissenheit der Menschen - all das wird Satomi uns zeigen!!", trällerte Izaya nachdem der Maler seinen Satz beendet hatte. Menschen waren einfach herrlichen! Jedesmal aufs Neue könnte Izaya in Begeisterung versinken. "Aber nach den Gründen wird niemand fragen - alles was zählt ist DAS er es getan hat, Kyoya. Die Hinrichtung würde NUR stattfinden, wenn sich Satomi-chan wehren würde.", setzte Izaya seine Rede fort, nachdem er sich von seinem kleinen Anfall der Menschenliebe befreit hatte.
Ein leichtes Grinsen huschte über seine Lippen. Izaya deutete auf die offene Tür und trat ein. "Was ist mit deinen anderen Aufträgen, die du bekommen hast?", fragte Kazuma, der nun wichtig hinter seinem Schreibtisch saß. Unter seinen zusammengefalteten Händen befanden sich mehrere Blätter. Neben den Blättern einige Mappen, die zu einem schönen und kunstvollen Turm aufgebaut waren, die nur darauf warten in sich zusammenzustürzen. "Alle außer zwei Aufträge erledigt. Die Zielpersonen werden sich bald freiwillig in die Fänge des Rates verheddern. Die angeforderten Informationen habe ich ebenfalls hier - allerdings gegen Bezahlung. Ziemlich langweilige Menschen - Magier sind im allgemeinen viel Langweiliger als normale Menschen...", erklärte Izaya und zog einen anderen Umschlag hervor. Die Größe wie die Farbe unterschieden sich zu dem anderen Brief.
"Satomi Kagami und?", harkte der Brillenträger genervt weiter. Izaya schielte kurz zu dem Maler. "Ich würde gerne erst über den derzeit vorliegenden Fall reden - sprich um Satomi.", konterte der Informant und ließ dem Leutnant den brauen Umschlag zukommen.
Es fiel dem Dunkelhaarigen nicht, dass Ayato so oft zu Kyoya heimlich herüberschielte. "Ich würde lieber über ihn reden.", meinte Kazuma plötzlich und deutete mit dem Stift auf Kyoya. Ehrlich sagt wunderte es den Informanten, dass jemand Kyoya erkannte. Seitwann war Ayato kompetent?! "Erst würde ich auf Satomi zu sprechen kommen. Ich werde im Anschluss alles erklären.", sprach Izaya lässig und setze sich auf die Kante des Schreibtisches.
Nun lenkte er die Blicke des Ratsdieners auf sich, damit Kyoya etwas entspannen konnte, falls er diese heimlichen Blicke überhaupt mitbekommen hatte. "Fordert der Rat meine Hilfe an Satomi-chan zu fangen oder nicht.", eröffnete der Dunkelhaarige Diskussion. "Ein ziemlich schwieriger Fall - wir nehmen das Angebot an. Wahrscheinlich wirst du ein Extra-Honorar verlangen?", ließ sich Ayato, nachdem er die Unterlagen überfolgen hatte, drauf ein. "Dieses Mal verzichte ich darauf. Immerhin ist der Fall ziemlich interessant und verspricht unterhaltsam zu werden.", lächelte der Informant und sprang vom Tisch auf.
Grinsend tappelte der Dunkelhaarige auf Kyoya zu. "Darf ich vorstellen - Kyoya Kureiji - die zweite Person, die noch fehlt bis ich alle meine Aufträge erfüllt habe, die momentan vom Rat gestellt wurden. Allerdings nicht ohne Grund, Leutnant. Kyoya-chan erweißt sich als sehr nützlich für Satomi. Ich würde nur sehr ungerne auf seine Fähigkeiten verzichten und so nehme ich mir das Recht ihn für diese Mission mitzunehmen. Danach gehört der Kerl ihnen. Macht was ihr wollt mit ihm - aber erst dann, wenn wir Satomi haben.", grinste Izaya fies und klopfte dem Maler auf die Schulter, "Und nun verabschieden wir uns, Leutnant. Wir suchen den Neuling auf..., damit ich meine Leute zusammen habe."
Izaya zerrte Kyoya schnell aus dem Raus heraus. Die Reaktion sollte Kazuma nicht unbedingt mitbekommen - egal wie diese nun aussah. Notgedrungen zog Izaya schnell ein riesiges Schlüsselpaket hervor und schloss die nächstbeste Tür auf. Leise holte er tief Luft und bereitete sich auf irgendeine Reaktion von Kyoya aus vor. Es MUSSTE eine Reaktion geben bei so einem Gefühlsdusligen Menschen.

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BeitragThema: Re: [Vergangenheit] I know what you did last summer~ [Izaya u. Kyoya]    Mi Okt 21, 2015 12:18 am

Mit Überraschung hatte Kyoya festgestellt, dass Izaya ihm doch tatsächlich ein aufmunterndes Lächeln geschenkt hatte. Es wirkte wirklich etwas beruhigend, aber irgendwie war es auch gleichermaßen beängstigend, dass der Informant plötzlich so freundlich drauf war. Seine Antwort auf Kyoyas anschließende Fragen was die Zielperson betraf, klangen schon wesentlich mehr nach dem seltsamen, selbstüchtig wirkenden Izaya. Selbst Kyoya wusste nicht einmal was er zu Izayas auftretender Begeisterung sagen sollte. Es war.. unheimlich. Kyo zuckte lediglich bei jedem neuen Worte der Begeisterung zusammen. "Ich will diese Reaktion aber nicht sehen..", murmelte er schließlich bedrückt und blickte erneut mit flehendem Blick zu dem Informanten hinauf. Doch es half nichts. Izaya trat durch die Tür und Kyoya folgte ihm, hielt sich dabei noch immer dicht an dem Älteren, auch wenn der Kerl ihm jetzt noch mehr Angst machte als zuvor schon.
Die Tatsache, dass Izaya auch noch zwei weitere Magier im Petto hatte, welche er durch einen einfach Umschlag verraten konnte, machte Kyoyas Eindruck über den Informanten nicht gerade besser, aber der war ja sowieso schon hin. Immer panischer machte ihn das Ganze hier und er versuchte nicht wie Esbenlaub zu zittern, während er sich in dem Raum umsah und halbherzig dem Gespräch folgte. Während Kazuma und Izaya also mal wieder irgendwelche seltsamen, uninteressant wirkenden Unterhaltungen führten, welche Kyo sowieso nicht richtig verstand, bestaunte der Braunhaarige den kunstvollen Turm aus Unterlagen. Vielleicht hätte er seine Laufbahn anders gestalten sollen? Scheinbar hatte man ziemlich viel Freizeit, wenn man hier im Rat arbeitete. Ayatos viele Blicke waren dem Maler tatsächlich einfach entgangen, aber als der jetzt auf ihn zu sprechen kommen wollte, blickte der Blutmagier erschrocken zwischen dem Brillenträger und Izaya hin und her. Glücklicherweise entschärfte der Informant die Situation sofort und als er sich auf den Schreibtisch hockte und somit sämtliche Aufmerksamkeit auf ihm lag, folgte Kyoya ihm schnell durch den Raum. Nervös stellte er sich neben den lässig posierenden Izaya und betrachtete wieder den Aktenberg. Vorsichtig hob Kyo den rechten Zeigefinger an und tippste gegen sie Unterlagen, um zu testen wie stabil der Stapel wohl war. Da sprang Izaya plötzlich auf. Erschrocken zuckte Kyoya zusammen und schaffte es mit dieser kleinen Bewegung den gesamten Turm umzufegen. Noch während Izayas Worte zu Kyoya hindurchsickerten, flogen die Blätter langsam um die drei Personen herum um sich schließlich sanft überall auf dem Boden zu verteilen. Kyoya allerdings hatte sich noch keinen Zentimeter vom Fleck bewegt, hatte er diesmal doch zur Abwechslung sehr genau mitbekommen, was gerade vor sich ging. Bei dem Satz ´Danach gehört der Kerl ihnen´ begann Kyoya diesmal tatsächlich wie Espenlaub zu zittern und der anschließende Schulterklopfer von Izaya sorgte nur dafür, dass der Maler heftig zusammen zuckte und ein wimmerndes Geräusch von sich gab. Er hörte, dass Izaya noch irgendwas sagte, eher er wie von selbst aus dem Raum und in irgendeinen anderen Raum hinein gezerrt wurde.
Kaum hatte sich die Tür hinter ihnen geschlossen, kam wieder etwas Leben in Kyoya hinein. "Fass mich nicht an!", fauchte er sichtlich verängstigt und schüttelte Izaya, der ihn hierher gezerrt hatte, mit einem heftigen Ruck ab. Schnell sinkte der Jüngere zu Boden und seine Hände bedeckten sein Gesicht. "Du hast gesagt ich muss nicht hier bleiben..", flüsterte Kyoya leise und blickte zwischen seinen Fingern zu Izaya hinauf. Gut, eigentlich musste er ja auch nicht hier bleiben. Nicht sofort. Somit konnte er Izaya nicht einmal als Lügner bezeichnen, aber laut dem Älteren würde er zweifelsohne wieder herkommen, vorausgesetzt man setzte Kyos Leben nicht gleich vor Ort ein Ende, wenn sie diesen Satomi erst einmal geschnappt hatten. Er konnte es sich schon bildlich vorstellen. Erst war dieser andere Magier dran und dann er! Sein Vater würde sicher froh sein, wenn er endlich nicht mehr frei herum lief, weiter Unschuldige morden konnte und endlich für seine Taten zur Rechenschaft gezogen wurde! "Nein, nein, nein! Ich will das nicht! Das darf nicht passieren..", jammerte Kyoya und versuchte wieder Herr über die Bilder in seinem Kopf zu werden, was ihm allerdings nicht wirklich gelang. "Warum tust du mir das an?", flüsterte er leise und starrte den Informanten fassungslos an. ´´Ich sagte doch, er ist gemein. Ich sagte doch, du solltest ebenfalls gemein werden. Izaya hat das verdient. Es wäre nicht so schlimm ihm wehzutun und sich zu rächen!´´ Kyoyas Blick wurde bei diesen Gedanken seltsam mordlustig. Es war als hätte sich auf einmal ein Schalter in ihm umgelegt. Plötzlich schlich sich ein verrücktes Grinsen auf sein Gesicht, ehe er den Informanten einfach packte und zu sich hinunter zerrte. "Ich hasse dich", schrie der Psychopath wütend und knallte Izaya heftig zu Boden, beugte sich über ihn, ehe er ihm einen Schlag ins Gesicht verpasste. "Ich hasse dich wirklich!" Mit aggressivem Blick starrte er den Dunkelhaarigen an und schlug ein weiteres Mal auf ihn ein, bevor er mit einer Hand Izayas Handgelenke griff und ihn so grob am Boden halten konnte. Kyoya schlug weiter auf sein Gegenüber ein, völlig blind vor Wut und Verzweiflung. Die Stimme in seinem Kopf sagte ihm immer wieder, dass es völlig in Ordnung war Izaya weh zu tun, aber er wusste trotzdem, dass es nicht richtig war. Er hasste es doch andere zu verletzen! Und immerhin hatte der Informant ihn ja nicht sofort hier gelassen. War das nicht etwas Gutes? Oder doch nicht? Nein? Kyoya war vollkommen verwirrt. Er schüttelte heftig den Kopf, während seine Faust in Kyoyas Magen landete. Ein paar Schläge später fing Kyoya plötzlich an laut zu lachen. Er musste so sehr lachen, dass er Izayas Arme wieder los ließ. Noch immer über den Informanten gebeugt lachte der Braunhaarige sich fast die Seele aus dem Leib. Diese ganze Situation war so grotesk. Schließlich ebbte das Lachen langsam ab und dem Maler liefen stattdessen die Tränen über das Gesicht. Es war nur noch ein zaghaftes Wimmern mit dem der Braunäugige nun bloß noch schwach und kaum ernstzunehmend auf Izaya einschlug. "Ich hasse dich so sehr..", klagte er traurig.

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BeitragThema: Re: [Vergangenheit] I know what you did last summer~ [Izaya u. Kyoya]    So Dez 06, 2015 3:55 pm

Magie oder doch die bloße Faust - eine Frage, die er sich, leicht mit den Füßen wippend, immer wieder stellte. Er selbst würde schon beinahe auf Magie tippen. Warum die Hände schmutzig machen, wenn man Magie verwenden konnte. Kurz, wenn auch nicht einmal für eine ganze Sekunde, tat ihm der Maler ein Stück weit leid. Dies zeichnete sich in seinem immer breiter werdenden Grinsen ab.
Jemand der sich an dem Leid anderer erfreut, konnte einfach kein guter Mensch sein, aber was kümmerte es ihn schon großartig? Das Leid selbst war uninteressant - nur die Reaktion des Menschen, der darauf reagiert, war einfach zu köstlich. Wie sich sichtbar die Verzweiflung sich ein Weg ins Herz bahnt und langsam die Person in die Irre trieb.
"Warum ich dir das antue? Ich hätte eine Antwort für dich, aber ich weiß nicht, ob du diese hören willst, Kyoya.", erwiderte Izaya unbeeindruckt von seinem Grinsen, das sich langsam über sein gesamtes Gesicht ausbreitete. Es hatte schon beinahe etwas Wahnsinniges. Nein - es war wahnsinnig. "Langeweile und meine Liebe zu Menschen.", fuhr der Informant fort, als er ohne Gegenwehr zu Boden geworfen wurde. Warum sollte er sich denn wehren? Izaya erkannte darin keinen wirklich Sinn bzw. nutzen. Gut - sterben wollte er auch nicht, aber gegen ein paar Schläge, hatte er nun wirklich nichts. Ein angenehmes Kribbeln erfüllt seinen Körper. "Du hasst mich? Dann zeig mir deinen Hass.", grinste der Dunkelhaarige.
Er warf provokant den Kopf ein Stück zurück und blickte zu ihm hinauf. "Los!", murrte Izaya ungeduldig und kassierte den ersten Schlag gegen die Wange. Lachend spuckte er etwas Blut aus. Nachdem er ein weiteres Mal geschlagen wurde, griff er beide Handgelenke und hinderte ihn somit irgendetwas zutun. Als hätte er dies jemals in Betracht gezogen. "Irgendwie bist du schon fast süß.", kicherte Izaya vergnügt darüber, allerdings wurde er schnell unterbrochen und zischte leise. Der Treffer saß.
Plötzlich fing der Braune an irre zu lachen und begann zu weinen. Irritiert blickte Izaya den Maler an. Etwas enttäuscht seufzte der Informant auf und legte die Hand flach auf den Boden. Eine kleine Säule ragte aus dem Boden und schupste den Braunen von ihm hinunter. "Spiel dich nicht so auf, Kyoya. Glaubst du wirklich es kümmert mich, dass du mich hasst? Aber es ist interessant zu sehen wie sehr du mir vertraust.", meinte Izaya kalt und klopfte sich den Staub von der Jacke.
Wieder spuckte Izaya ein bisschen Blut aus und knackte mit dem Nacken. "Und jetzt hör auf zu weinen wie ein jämmerliches Kleinkind und steh auf! Ansonsten lass ich dich tatsächlich noch hier." Er konnte nicht einmal wirklich sagen, warum er ihn tatsächlich aus den Fängen befreien wollte. Leise lachte Izaya in sich hinein. Wer wohl die Nachricht am Ende dieses Spieles erkennen würde? Wahrscheinlich niemand - jedenfalls niemand vom Rat.
Jetzt müsste erst einmal diesen Fushimi-Typen finden, damit er seinen Plan zu erfüllen.

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BeitragThema: Re: [Vergangenheit] I know what you did last summer~ [Izaya u. Kyoya]    Mi Dez 09, 2015 3:30 pm

Selbst während Kyoya auf Izaya eingeschlagen hatte, hatte der Informant nichts Besseres zu tun gehabt als sich über ihn lustig zu machen. "Langeweile? Aus Langeweile??", wiederholte Kyoya ungläubig. Diese bescheuerten Gründe weshalb Izaya das getan hatte und auch seine widerliche Gelassenheit hatten Kyoya nur noch mehr angestachelt in seiner Wut.
Doch jetzt saß er nur noch wie ein Häufchen elend auf dem Boden und wimmerte vor sich hin. Izaya hatte ihn mit einfachem Magiewirken von sich hinunter gestoßen, doch das hatte der Maler nicht einmal richtig realisiert. Es dauerte eine Weile bis er zumindest aufhörte zu zittern und seine Wut sich wieder gelegt hatte. Seine Gedanken fuhren Achterbahn. Nur nach und nach sickerten die herablassenden Worte des Informanten zu Kyoya hindurch. Völlig verwirrt blickte der Braunhaarige auf während ihm noch immer einzelne Tränen über die Wangen liefen. Das Schlimmste an Izayas überheblichen Gerede war, dass es stimmte. Kyoya hatte diesem Kerl tatsächlich vertraut, zumindest auf eine gewisse Art und Weise. Für Kyoya war es völlig natürlich, dass er sich sofort an den Informanten geheftet hatte, ihm einfach irgendwie vertraute und blind folgte. Es war so seine Art. Ein Akt der Verzweiflung, wenn man es so sagen wollte. Was blieb ihm denn auch anderes übrig? Bei all dieser Erkenntnis biss Kyo sich verärgert auf die Unterlippe, wandte seinen Blick wieder von dem Dunkelhaarigen ab, welcher sich nur um den Zustand seiner Jacke zu interessieren schien. "Blöder und gemeiner Izaya! Lügner!" Kyoya schüttelte deprimiert den Kopf hin und her. Was sollte er jetzt bloß tun? Früher oder später würde ihn der Rat bekommen. Konnte er irgendwie fliehen? Gab es noch irgendeinen Ausweg für ihn? 
Noch während Kyoya darüber nachdachte, erklang Izayas Stimme erneut. Verzweifelt wischte der Blutmagier sich mit dem Ärmel übers Gesicht, versuchte sich wieder ganz unter Kontrolle zu bekommen. Trotzdem machte er keine Anstalten Izayas Aufforderung zu folgen und aufzustehen, drehte sich stattdessen demonstrativ von Izaya weg. "Na und?", fauchte er trotzig. Seine Stimme klang noch immer weinerlich und wie die eines Dreijährigen für den man einiges an Überredenskunst aufbringen musste. "Du willst mich doch sowieso nur für deine blöde Mission ausnutzen! Was der Rat danach mit mir macht ist dir doch völlig egal! Ich dachte du würdest mich vor dem Rat schützen solange ich für dich arbeite." Beleidigt verschränkte Kyoya die Arme vor der Brust. Eine Weile hielt er es aus so dazusitzen, auf eine Antwort oder irgendeine Form der Reaktion zu warten und demonstrativ Löcher in den Boden zu starren. Doch so sehr er diese Tatsache auch hasste - Izayas Drohung fruchtete trotzdem. Der Gedanke sofort hier bleiben zu müssen war zu beängstigend für Kyoya. Vor allem würde er dann nie wieder die Chance haben noch irgendwie vor den Ratsleuten zu flüchten. Alleine würde er hier vermutlich keine drei Meter weit kommen. 
Kyoya seufzte genervt und stand schließlich mit einem Ruck auf. Seine Hände krallten sich in seinem Overall fest während er sich zu Izaya umdrehte und ihn mit wütenden, aber entschlossenem Gesichtsausdruck ansah. Etwas Blut klebte an Izayas Kinn und Kyoyas Gesichtsausdruck wurde wieder ein wenig sanfter als er dies sah. Er war sich nicht ganz einig mit sich selbst ob er wirklich der Meinung war, dass der Informant es verdient hatte so von ihm verprügelt zu werden. Irgendetwas in ihm war jedenfalls anderer Meinung und das störte Kyo gewaltig. Das dämliche Gelache von Izaya während dieser Prozedur ließ ihn allerdings darauf schließen, dass es ihm sowieso völlig egal gewesen war. Vielleicht hatte es ihm sogar gefallen. Entschuldigen würde Kyoya sich jedenfalls nicht, denn er hasste den Informanten nach wie vor dafür, auch wenn dem das herzlich egal war laut seiner vorherigen Aussage.
Mit einem abweisenden Zischen auf den Lippen drehte er sich schließlich um und stapfte auf die Tür zu, die wieder hinaus auf den Flur führte. "Geh vor", grummelte er schmollend, würdigte Izaya keines weiteren Blickes.

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BeitragThema: Re: [Vergangenheit] I know what you did last summer~ [Izaya u. Kyoya]    Sa Jan 23, 2016 12:31 am

Lachend fuhr Izaya sich mit dem Finger über die Blutspur. Anschließend leckte er das Blut mit der Zungenspitze von der Fingerkuppe, während er den Verrückten nicht aus den Augen ließ. Mit leisen Schritten folgte Izaya dem Maler.
Der Informant war sich nicht unbedingt im Klaren darüber, ob der Braune schmollte oder einfach nur Interesse daran hegte wie ein Eisblock in der Gegend herumzustehen. Natürlich kämen noch andere Möglichkeiten in Betracht, doch kümmerte es den Dunkelhaarigen herzlich wenig.
Izaya streckte langsam beide Arme nach vorne und umarmte ihn schließlich. "Glaubst du wirklich, dass ich dich hier lasse, Kyo-chan?~", hauchte der Informant grinsend in das Ohr des Anderen, ehe an den Ohrläppchen des Malers für einen kurzen Moment knabberte. Salzig. Ein leicht irres Grinsen legte sich auf seine Lippen.
Er liebte dieses Gefühl andere in der Hand zu haben. Leise lachte der Dunkelhaarige. Wie es wohl aussehen würde, wenn Kyoya vollkommen in sich zusammenbrechen würde? Aber was sollte er mit einer defekten Schachfigur - sprich dieses Spielchen musste wohl oder übel warten. Langsam drückte sich Izaya immer näher an den Größeren an, während er einen Arm aus der Umarmung löste und die Hand an den Türgriff legte.

[Es war spät und unter Len-Einfluss D:]

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BeitragThema: Re: [Vergangenheit] I know what you did last summer~ [Izaya u. Kyoya]    Sa Jan 23, 2016 2:12 am

Kyoya war so damit vertieft  schmollend die Tür anzustarren, dass er regelrecht aufschreckte und nach Luft schnappte als ihn plötzlich zwei Arme umschlangen, welche zweifellos Izaya gehören mussten. Kyo spürte den warmen Atem des Informanten an seinem Ohr als er ihm die fast tröstlichen Worte ins Ohr hauchte. ´´Ja, das glaube ich..´´, dachte er bei sich, aber trotzdem wollte der naive Junge dem Anderen Glauben schenken. ´´V-vielleicht nutzt er mich ja doch nicht nur aus? Unsinn!´´ Innerlich rang Kyoya mit sich. "Tust du nicht?", fragte er hoffnungsvoll zurück. "Ich.. ich weiß nicht was ich glauben soll", murmelte er leise. Natürlich wusste er irgendwo, dass der Informant nur wieder eines seiner manipulierenden Spiele spielte, aber für ihn war das nebensächlich, denn der Gedanke, dass da zumindest irgendeine Person war, der er vielleicht nicht vollkommen egal war, gefiel ihm. Natürlich war Kyoya schon vollkommen überfordert mit dieser kleinen Geste, passte sie doch so gar nicht zu dem kaltherzigen Informanten. Zu allem Überfluss knabberte dieser nun auch noch leicht an Kyos Ohrläppchen, was den Braunhaarigen vollends aus dem Konzept brachte und Izayas Boshaftigkeit für den Moment völlig in den Schatten stellte. Kyoya entwich ein leises Seufzen. Was zur Hölle machte der Kerl denn auf einmal da?! Der Maler wurde rot und vergrub den Kopf für einen Augenblick in seinen Händen nachdem Izaya sein Geknabbere beendet hatte. Vielleicht war ja doch etwas dran gewesen an der Vermutung, dass Izaya etwas einsam war? Bei dem Gedanken musste Kyoya nun doch leicht grinsen. Blitzschnell hatte er sich den noch um ihn geschlungenen Arm Izayas gegriffen, drehte sich leicht zu dem Informanten hin, zumindest soviel es die immer enger gewordene Umarmung noch zuließ, und vergrub den Kopf in dessen Armbeuge. Izayas Hand hatte mittlerweile den Türgriff umschlossen und Kyo gab ein leises Murren von sich. "Können wir jetzt von hier verschwinden?", fragte er leise und mit hoffnungsvoller Stimme. Er hasste diesen Ort noch immer, aber zumindest traute er Izaya für den Moment tatsächlich mal wieder vollkommen. Etwas anderes ließ seine verzweifelte und naive Art eben nicht zu. Solange es eine Person gab an die er sich klammern konnte, war doch alles in Ordnung, oder nicht? Es brauchte nur ein paar freundliche Worte oder eben ein paar gehässige Bemerkungen und schon konnte man Kyoyas Inneres wieder völlig umkrempeln. Vermutlich war er geradezu das perfekte Opfer für einen so manipulativen Menschen wie Izaya, aber das war dem Blutmagier wie so oft herzlich egal.

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BeitragThema: Re: [Vergangenheit] I know what you did last summer~ [Izaya u. Kyoya]    Do März 29, 2018 3:01 am

Kurz verschwand das Grinsen des Informaten als sich Kyoya dichter an ihn drückte. Es war so einfach mit Menschen zu spielen. Jetzt grinste sein Gegenüber anstelle von ihm. Nun gut es sollte Kyoya nicht verwehrt bleiben zu grinsen, wenn seine Mundwinkel nicht nach oben zeigten. Sollte er einen Schritt weitergehen? Diesen armseeligen Menschen an sich binden - endgültig?
Ihm zärtliche Worte ins Ohr flüstern und sich innerhalb der heiligen vier, fünf oder schlagdichtot Wänden zu vereinen. Wie dem auch sei. Der Maler zog es scheinbar vor von hier zu verschwenden. Izaya seufzte leise und von ihm ab.
"Wenn du meinst..", brummte der Informant leicht enttäuscht. Irgendwie hatte Kyoya ihn vorhin sogar auf eine Gewisse Art und Weise sogar angeturnt. Vielleicht sogar ein bisschen zu sehr. Wieder seufzte er und hoffte darauf, dass dieser Trottel von Mensch neben ihm nicht auf seine leichte Wölbung an der Hose anspricht. Generell wäre dies sehr unpraktisch, wenn ihn irgendjemand aus dem Rat darauf ansprechen würde. Es waren nur die Schmerzen. Nur die Schmerzen.
Er wäre niemals dazu im Ansatz in der Lage einen einzelnen Mensch zu lieben. Er liebte sie alle! Alle - alle außer ihn. Alle außer Kyoya. Richtig! Kurz blickte er zu dem Braunen und sah sofort zur Tür.
"Wir gehen.", führte er dann doch nach einige Zeit fort und drückte die Türklinge endlich nach unten. Izaya kniff die Augen zusammen. Scheinbar hatte er sich an das dunklere Licht gewöhnt. Schnell überprüfte er die Lage und drehte sich zur offnen Tür. "Hier ist niemand, kannst raus kommen.", merkte Izaya beiläufig an.
Erneut seufzte er und starrte geradeaus. Hatte er sich etwa Gedanken um seine neuen Schachfigur gemacht? Was war an ihm nur so besonders? Normalerweise würde er einfach mit seinen oder ihren Gefühlen herumspielen wie er wollte. Unabhäning von allen Umständen. Ja - er hasste ihn.
"Wir haben unseren Auftrag hier erfüllt. Morgen wird uns vermutlich ein Ratmitglied besuchen kommen, Saruhiko Fushimi. Er wird uns erzählen, dass wir besser gesagt ich mit in den Auftrag intigirert werden. Tu so als wärst du überrascht. Bis dahin haben wir allerdings unsere Ruhe. Du hast deine Ruhe. Vielleicht jedenfalls.", grinste der Informant auf ihren Weg nach draußen.
Jetzt müsste nur noch alles nach Plan verlaufen. Ein Grinsen zierte Izayas Lippen. Er musste kurz innehalten um nicht zu Lachen. Bisher kam alles so wie er es sich erhofft hatte. Dementsprechend sollte der Rest kein Problem darstellen. Überhaupt kein Problem. Dennoch müsste er sich etwas für das folgende Problem einfallen lassen sobald Kyoya erfolgreich den Fängen des Rates entflohen war. Ob der Maler abhauen würde? Anzudenken wäre dies, aber eigentlich sollte es reichen ihn emotional an ihn zu binden.
Der morgige Tag würde sowieso stressig genung, um sich über Kyoya großartig Gedanken zu verschwenden. Hoffentlich versaute es seine gespalte Persönlichkeit, die er an den Tag legte nicht noch den Auftrag. Mitgefühl oder ähnliches. Selbst dafür hatte der Informant eine nette Idee perart. Seine rechte Hand verschwand in seiner Jackentasche in der er immer sein Messer versteckt hielt.
Satomie Kagami - dieser Mann war nun der erste Fall von Kyoya und Izaya. Der Fall indem Kyoya seine Freiheit wiedererlangen könnte. Solange er sich nur führt. Dennoch war es egal, ob es nun Satomie Kagami oder irgendein anderer Mensch war. Das Ergebnis wäre wohl vermutlich gleich geblieben. Ja - Magier sind wirklich im Vergleich zu normalen Menschen soviel langweiliger.
"Wir machen Morgen einen Ausflug, Kyoya. Freust du dich schon drauf?", fragte der Informant irgendwann vollkommen aus dem Kontext gerissen und sah zu ihm.

Theoretisches tbc: Izayas Büro oder so.

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BeitragThema: Re: [Vergangenheit] I know what you did last summer~ [Izaya u. Kyoya]    Fr März 30, 2018 3:23 pm

Kyoya merkte die Enttäuschung seines Gesprächspartners kaum. Zu sehr war er damit beschäftigt sich darüber zu freuen bald wieder von hier verschwinden zu können. Der Hass und das eben Geschehene rückten schon wieder in den Hintergrund. Selbst, wenn er etwas bemerkt hätte, vermutlich hätte er sich bloß ewig darüber den Kopf zerbrochen was jetzt wieder Izayas Problem war. Er beobachtete gerne das Verhalten von Menschen, aber manchmal war es schwer zu verstehen und Izaya war ihm momentan sowieso noch ein ziemliches Rätsel. "Komischer Izaya!", dachte er und bedachte ihn mit einem verwirrten Blick.
Kyoya wartete erst gar nicht wirklich darauf, dass Izaya ihm sagte, dass er raus kommen sollte. Eigentlich wäre es, angesichts seiner Angst, um einiges schlauer gewesen, aber er stand einfach plötzlich direkt hinter ihm und blickte ihm über die Schulter. "Cool, danke!", freute er sich trotzdem sichtlich über die nette Geste Izayas und folgte ihm nach draußen nachdem er ihm das ins Ohr gebrüllt hatte. So richtig entspannt fühlte er sich in diesem Gebäude nach wie vor nicht und beschleunigte seinen Schritt deshalb ein wenig. Tatsächlich schaffte er es dabei auch noch Izayas Worten zu lauschen. "Oh, Besuch!", rief Kyo erfreut. "Warte.. ist Besuch überhaupt gut? Oder ist Besuch schlecht? Wenn er schlecht ist, muss er vielleicht sterben! Oder ist es doch jemand Nettes? Ratsmitglied klingt alles andere als nett." "Oh.... Besuch..toll", murmelte er wesentlich düsterer. "Ich will kein Ratsmitglied zu Besuch haben. Überrascht also.. sehr überrascht, extrem überrascht oder nur ein wenig überrascht? So überrascht wie man ist wenn man einen Geburtstagskuchen bekommt oder eher so überrascht wie, wenn man eine Leiche in seinem Kleiderschrank findet? Du musst schon etwas präziser sein", plapperte er weiter, seine weiteren, unerfreuten Gedanken über den Besucher erst einmal für sich behaltend. Die Tatsache, dass er vielleicht seine Ruhe haben würde klang irgendwie unglaubwürdig, aber der Maler machte sich nicht so viel daraus. Izaya schien eine Weile seinen Gedanken nachzuhinken während Kyoya leise vor sich hin pfiff. Nach einiger Zeit kam die ziemlich plötzliche Frage nach Freude über einen Ausflug. Kyoyas Gesicht machte zuerst den Eindruck als wollte er sich freuen, verwandelte sich dann jedoch schnell in einen bitteren Blick. "Wenn das wieder so ein Ausflug ist wie heute nicht", grummelte er. "Der heute hat keinen wirklichen Spaß gemacht. Können wir nicht mal einen schönen Ausflug machen? Irgendwas.. Nettes?", fragte er jammernd. Irgendetwas, was keine Todesängste oder Mordgelüste hervorrief?

tbc: Izayas Büro

Zurück in Izayas Büro lies Kyoya sich augenblicklich auf den Boden fallen. Im Schneidesitz hockend, atmete er tief aus, fast so als hätte er gerade den Marathon seines Lebens hinter sich. Izaya hatte kaum die Möglichkeit gehabt sich ein paar Meter voranzubewegen, da fiel Kyo schon wieder etwas ein. "Izaaaaaaaaaaaaa-ya? Wo soll ich eigentlich schlafen?" Nicht, dass es ihn wirklich juckte. Immerhin war er ärmer als arm und hatte sich die letzte Zeit nicht gerade beschweren können. Aber Boden oder Bett machte manchmal doch einen kleinen Unterschied. Eine berechtigte Frage also, wie er fand. Izaya erwartungsvoll anblickend legte er den Kopf schief. "Außerdem: Wenn das hier eine Übernachtungsparty wird, brauchen wir Pizza! Können wir Pizza bestellen? Du hast gesagt, dass wir Pizza essen gehen können, wenn ich mich benehme! Du willst doch kein Lügner sein, Oder? Oder? Odeeeer? Hm, bist du einer? Oder bist du keiner? Sag schon!", redete er, einem Maschinengewehr nicht ganz unähnlich, weiter. "Vielleicht ist er ja doch ein Lügner. Vielleicht nutzt er dich nur aus. Nein, nicht vielleicht. Er nutzt dich nur aus. Er nutzt dich garantiert nur aus. Er hasst dich vermutlich genauso wie du ihn. Oder? Vielleicht will er dich sogar auf der Stelle loswerden, weil er seine Meinung geändert hat! Vielleicht wird er eine Pizza kommen lassen und sie vorher vergiften lassen? Vielleicht ist sein komischer Ausflug auch nur ein weiterer Besuch in einem Ratsgebäude? Vielleicht will er dich ja doch noch verpfeifen? Hat er ja eigentlich schon.." Immerhin hatte der Maler wegen Izaya geglaubt, dass er dort bleiben musste, dass er dem Rat schon längst ausgeliefert war. Fragen über Fragen. Mit zu vielen wirren Gedanken, die in seinem Kopf herumwirbelten, sah er plötzlich wieder viel ernster und nachdenklich drein. Es war als hätte er mitten in der Bewegung gestoppt. Nur langsam griff er in die Tasche seines Overalls, nahm einen seiner Malpinsel heraus und hackte mit dem spitzen Griff unsanft auf Izayas Büroboden ein. Stöhnend raufte Kyoya sich mit der anderen Hand die Haare. "Ahhh, der Typ macht mich wahnsinnig!", rief er zusammenhanglos in den Raum hinein und lies sich nach hinten fallen. Irgendwie musste er sich von dem Gedankenwirrwarr in seinem Kopf ablenken. Und was half da besser als Ablenkung Also setzt er sich sogleich wieder auf. "Du? Solange wir auf die Pizza warten", immerhin ging Kyoya einfach wie selbstverständlich davon aus, dass er heute noch auf eine Pizza treffen würde- ,"können wir dann was machen? Du hast doch bestimmt eh nichts Wichtiges zu tun. Wir könnten was spielen? Karten? Oder ich zeichne dich? Ich kann dich auch so zeichnen wie du vorher im Rat warst. Mit der Beule unten und so. Ist das besser? Oder willst du lieber eine andere coole Pose einnehmen?" Oder würde er doch wirklich seine Ruhe haben? Würde ihm das lieber sein? Alleine sein? Izaya war.. irgendwie schrecklich, andererseits hatte er auch kurze nette Momente und die mochte Kyoya. Oder vielleicht sollte er doch besser einfach weglaufen? Aber was würde das schon bringen? Vermutlich nichts Gutes. Kyo seufzte schon wieder, legte den Kopf schief und blickte Izaya verwirrt an, beobachtete den Informanten, seine Bewegungen und seine Gesichtsausdrücke und Reaktionen genau. Dann streckte er fast verzweifelt wirkend die Hand nach ihm aus.

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BeitragThema: Re: [Vergangenheit] I know what you did last summer~ [Izaya u. Kyoya]    Fr März 30, 2018 4:47 pm

Der Informant setzte die ersten Schritte durch die Tür. Sein Magen grummelte wieder leise auf. Bevor er sich mit irgendeinem anderen Gedanken beschäftigen konnte, war Kyoya schon wieder am Reden. Die Frage wo er schlafen sollte, war schon lange Zeit geklärt. Theoretisch. Immerhin hatte Izaya diesen Moment bereits vor einigen Monaten geplant und sich auch darüber Gedanken gemacht. Jedoch müsste das Zimmer erst ausgeräumt werden. Ein Raum voll mit Erinnerungen an damals. Bilder von früher. Bilder von ihn in klein mit seinem Vater. Ebenso befand sich dort sogar ein Bild von seinen Schwestern, obwohl er diesen nur gezwungener Weise Aufmerksamkeit schenken musste. Kopien von den Unterlagen seiner Mutter, welche damals ihre dunkle Magie auf Papier festhielt. Dumme Frau. Wirklich dumm. 
Ein sehr schwaches Lächeln zeichnete sich in seinem Gesicht wieder. Wieso warf er den Kram nicht weg? Vielleicht sollte er dies bei seiner Aufräumaktion tun. "Du schläfst in einer Abstellkammer oder wie auch immer du einen Raum voll mit überflüssigen Zeugs bezeichnen würdest.", meinte Izaya und ging zu seinem Schreibtisch. Bevor er das Thema Essen anschneiden konnte, war der Maler begeistert dabei seinem Verlangen nach Pizza ausdruck zu verleihen. Izaya verdrehte kurz die Augen und seufzte. Schwach erinnerte der Informant sich an sein Versprechen. Irgendwie hatte sich Kyoya doch gut geführt. Er und ein Lügner? Izaya lachte leise auf. Nur, weil er nicht immer die ganze Wahrheit erzählt war er noch lange kein Lügner. Nun gut vielleicht verdrehte er manchmal ein bisschen sehr die Wahrheit, aber grundsätzlich log er nie. Nicht einmal seinen Vater in diesem einem Gespräch, wo er zugab seine eigene Mutter an den Rat verraten zu haben. Wieder lachte er kurz. 
Der Informant schüttelte den Kopf und sah zu dem Maler, der mit Begeisterung den Fußboden mit dem Stiel seines Pinsels malträtierte. "Die Kaution kann ich vergessen. Verdammter Idiot.", zische der Ältere. Scheinbar bekam der Maler dies gar nicht mit sondern war komplett in seiner eigener Gedankenwelt verschwunden. 
Kurz war er überlegt diese wunderbare Vorlage von wegen "der Typ macht mich wahnsinnig" nicht auszunutzen, aber Kyoya zerstörte sich diesen Moment von ganz von alleine. Dann zeigte er Kyoya halt eben nicht wie wahnsinnig er diesen armen Trottel machen könnte. Tja Selbstschuld. 
Dennoch konnte er es nicht abstreiten. Izaya verstand den Jüngeren nicht wirklich. Was in seinem Kopf vorgeht, wie er genau tickt. Kyoya würde sich irgendwann zu einem zu großen Risiko herausstellen und er müsste sich von ihm trennen, aber diese Niederlage würde er sich selbst natürlich nie im Leben eingestehen. Der darauffolgende Satz von dem Maler brachte ihn sogar leicht in Rage. Natürlich war ihm seine Erregung nicht entgangen. Natürlich! Für alles andere besaß er kein Gefühl für, aber sowas fällt diesem Idioten auf. Sein gottverdammter Ernst?!
"Wieso willst du mich zeichnen, wenn ich dich doch sooo wahnsinnig mache, mh?", grinste Izaya und versuchte mit diesem Grinsen seine Wut überspielt zu bekommen. Auch er war nur ein Mensch, obwohl er sich doch manchmal wie ein Gott vorkam. "Bis gerade hättest du dir wirklich deine Pizza verdient. Vielleicht bekommst du meinen Rest.", fügte der Informant an. 
Jetzt würde Kyoya entweder ein wenig schmollen oder sich darüber aufregen. Was würde wohl eintreffen, aber so wie er ihn bisher kannte, würde er sich vollkommen unerwartet benehmen. Später würde Kyoya ihn mit Blumen abwerfen. 
"Allerdings kannst du dir deine Pizza noch verdienen. Ich habe diesen Abstellraum noch nicht aufgeräumt. Bin auch ehrlich gesagt zu faul für. Werf den Kram, der in dem Raum ist am Besten einfach weg. Ich geb dir später einen Müllbeutel oder sowas in der Art.", meinte der Informant, "Und nein. Wenn du auch keine Lust drauf hast, lasse ich dich nicht in meinem Bett schlafen."
Wieder grummelte leise der Magen des Informanten. Vielleicht sollte er doch etwas netter sein zu Kyoya sonst lief dieser gleich wahrscheinlich wirklich noch weg. Erneut einen Blutmagier zu finden, könnte sich als schwierig erweisen immerhin gab es diese Art von Begabung nicht wie Sand am Meer. "Weißt du was? Ich hol uns eine große Pizza. Du räumst in der Zeit das Zimmer leer, ja?", sprach Izaya, während er schon an der Tür stand.

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Ort: Magnolia - vor einer Pizzeria (so in etwa)

Er rannte die Treppe herab. Das Geld hatte er in seiner Hosentasche verstaut. Nur kurz zur seiner Stammpizzeria und dann zack zurück in sein Büro. War dies eigentlich normal bei seinem Arbeitsplatz zu schlafen? Bestimmt. 
Draußen war es bereits dunkel und nur wenige Menschen liefen noch durch die beleuchteten Straßen. Zwei Paare, eine große Gruppe von Gildenmagiern und sonst nur vereinzelte Menschen. Eine klassische Nachtszene eben. 
Bei jedem Schritt, den er tat hüpfte er leicht auf und ab. Nicht, dass er unbedingt gute Laune hatte, aber seine Pläne schienen gut zu verlaufen trotz dieses Risikofaktors. Es lief wirklich hervorragend. Als er die Tür der Pizzeria öffnete und das Lokal betrat, fielen ihm drei bekannte Gesicht auf. Schnell zog er seine Kapuze auf. Seine beiden Schwestern und sein Vater. Zu spät. "IZA-NIII", schrie einen der Beiden laut durch die Lokalität. Schwups zog er seine Kapuze wieder ab. "Dich hier zu sehen. Wie kommt´s", grinste Kukuri, eine seiner Schwestern, und stemmte ihre Hände an die Hüfte. Ihr Vater sah ihn kurz mit einem Blick an, den zwar kannte, aber nicht wusste, dass dieser auch von bestimmten Menschen auch weh tun konnte. Ekel war ihn sein Gesicht geschrieben. Abgrundtiefer Hass. "Unser Vater hasst dich wirklich, Iza-nii.", kicherte Mahiru, seine andere Schwester, "Ich habe gehört du hast unsere Mutter an den Rat verraten. Seitdem ist unser Alter voll neben der Spur."
Izaya zuckte unbeeindruckt mit den Armen. "Sie dunkle Magie praktiziert und Menschen getötet. Ihre eigenen Eltern und uns hat sie Verboten Magie auszuüben, ist unserem Vater fremd gegangen und ich könnte dir noch Gründe nennen warum sie es verdient hat. Ich bereue es nicht und steh auch dazu. Jetzt lasst mich in Ruhe.", rechtfertigte sich der Informant und gab seinen Auftrag an den Pizzamacher weiter.
Plötzlich knallte ihr Vater beide Hände auf den Thesen und packte seinen Sohn anschließend am Kragen. "Passt auf, Vater. Vielleicht leistet du ja deiner geliebten Frau auch bald Gesellschaft, wenn du mich nicht loslässt.", lachte Izaya und kassierte daraufhin eine Ohrfeige.
"Wage es nicht mich deinen Vater zu nennen, Abschaum!", zischte ihr Vater nur und ließ ihn los. Ihre Pizza schien fertig zu sein. Zum Abschluss drehten sich die beiden Schwestern zu ihm um und riefen ihm "Abschaum! Abschaum!" nach. 
Die Hand des Informanten suchte sich den Weg zum Gesicht an den Ort wo er geschlagen wurde und grinste nur schwach. Dieser Schmerz war das Gegenteil von erregend. Nur verstand er nicht wieso es weh tat oder inwiefern es ihn schmerzte. Sein Vater schlug wie ein Mädchen, aber dies war ihm nichts neues. 
"Ihre Pizza ist fertig. Tut mir Leid, dass dies solange gedauert hat.", entschuldigte sich der Pizzatyp. Schweigend warf der Informant ihm das Geld hin und ging wieder in Richtung Büro. War das Treffen wirklich zu Fall mit dem Rest seiner Familie? Er konnte es schon fast nicht glauben. Nun war er sich aber sicher. All das alte Zeug konnte weg. Seinetwegen sogar verbrannt werden.
______________________

Ort: Izayas Büro

Izaya lief die Treppen wieder hoch, die er vor einigen Minuten hinab gestiegen war und betrat sein Büro. Freude stand dem Informanten nicht unbedingt ins Gesicht geschrieben. Irgendwie war der Tag im Endeffekt doch nur wenig erfolgreich. Lustlos warf Izaya die Pizza auf den schwarzen Tisch, der im Raum stand. "Pizza ist da.", sprach der Informant und wollte sich am Liebsten direkt hinlegen bevor noch irgendwas zu Bruch ging. Dennoch wartete er erstmal ab bis Kyoya erscheinen würde.

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BeitragThema: Re: [Vergangenheit] I know what you did last summer~ [Izaya u. Kyoya]    Fr März 30, 2018 6:26 pm

Izaya wirkte ein wenig genervt, fast angesäuert von Kyoyas Verhalten, aber er lies es sich nicht allzu sehr anmerken. Kyoyas Gesichtsausdruck zeugte auch nicht gerade von Begeisterung als er höre, dass er in einer Abstellkammer schlafen sollte. Noch weniger gefiel ihm, dass er sie vorher aufräumen sollte. "Ich bin doch nicht deine Putze..", knurrte er. "Und ob das Motiv mich wahnsinnig macht oder nicht spielt dabei keine große Rolle. Beim Zeichnen kann ich meinen Hass doch nur noch besser ausleben! Außerdem ist dein Inneres hässlicher als dein Äußeres und solche Momente wie vorhin muss man doch festhalten, oder nicht?, sagte er mit einem freudigen Gesichtsausdruck und fast provokanter Unschuld. Der Spaß verflog allerdings schnell wieder als er den nächsten Satz hörte. Nun schon mehr genervt, benutzte Kyoya sein Zeichenwerkzeug als Wurfwaffe, verfehlte Izaya aber knapp. "Ich geb dir gleich Reste.. ich will nicht nur Reste.. ich will..", murmelte er trotzig vor sich hin und sprang auf. Ohne seinen Satz zu beenden, wollte er schon nach dem nächsten verfremdeten Wurfstern greifen, da lenkte Izaya wieder ein. Naja, wenn man das so nennen konnte. "Ahhhh! Ich habs gewusst! Du benutzt mich nur! Du benutzt mich um deine Sachen aufzuräumen!! Du benutzt mich für Dinge für die du selbst zu faul bist!! So.. grau..sam..." Damit flog ein weiterer Pinsel, hatte aber irgendwie nicht den gewünschten Effekt da er Izaya mit der weichen Seite am Knie traf. Richtiger Nahkampf lag dem Psychopathen irgendwie besser. "Wer will schon bei dir im Bett schlafen..", murmelte er schmollend. Obwohl sein Inneres sich vor allem nachts, wenn ihn Albträume jagten und er sich besonders alleine fühlte, wünschte ein richtiges Bett zu haben und nicht alleine sein zu müssen. Er wischte die Gedanken an eine kommende Nacht trotzdem schnell beiseite und während Kyoya innerlich schon etliche Rachepläne schmiedete, meinte Izaya schließlich doch noch eine Pizza zu holen. Der Typ konnte sich auch nicht wirklich entscheiden, oder? Oder war er einfach selbst zu hungrig? Kyoya wusste es nicht, aber er lies Izaya kommentarlos nach draußen gehen. 
Ein paar Minuten lang saß stand der Maler einfach nur unproduktiv im Büro herum und starrte Izayas Pflanze an. Es dauerte bis er sich endlich in Bewegung setzte und er seine durch die Gegend geworfenen Malutensilien wieder aufsammelte. Das Büro war ja nicht unbedingt ein großes Anwesen und so hatte er den Abstellraum schnell gefunden. Klein, staubig und schlicht. Es gab ein eher minderwertiges Bett und einen Nachtschrank mit Lampe. Ansonsten stand alles voll mit Kisten. Kyoya hob verwundert die Augenbrauen und hockte sich vor die erstbeste Kiste. Statt das Ganze aufzuräumen, kramte er erst einmal die meisten Sachen heraus. Sein Blick blieb auf einem Bild hängen, dass er erst einmal entstauben musste. Eine Junge, offenbar die jüngere Version von Izaya, ein älterer Mann, eine Frau und zwei Mädchen waren darauf abgebildet. Es wirkte ganz wie ein Familienfoto. Kyoya erinnerte sich an Izayas Worte über das überflüssige Zeugs. Viel mehr war es wirklich ein Raum oder wohl eher Kisten voller Erinnerungen. Obwohl Kyoya keinen Bezug zu den Personen auf den Bildern hatte, trafen sie ihn wie eine Flut. Warum wollte Izaya diese Sachen unbedingt weg haben? Scheinbar hatte er sie sowieso seit Jahren nicht mehr angefasst. Kyoya ging die Kisten weiter durch. Erinnerungen, Erinnerungen und noch mehr Erinnerungen. Bilder, welche von alten Zeiten erzählten. Bilder, die von Personen erzählten, die sich vermutlich verändert hatten. Es erinnerte ihn an seine eigene Zeit in seiner Familie. Dass er diese verloren hatte, daran war es selbst Schuld. Aber was war bei Izayas passiert? Nach einigen Minuten des Durchsuchens wischte sich Kyoya mit dem Handrücken aufgekommene Tränen von den Wangen. Er atmete tief durch und packte das Zeug langsam zurück. Auch die Sachen die bis dahin nur verloren herum gelegen hatten sammelte er auf und brachte alles auf einen Haufen. Jetzt bräuchte er nur noch Mülltüten. Wenn Izaya die Sachen nicht mehr haben wollte, schmiss er sie eben weg. Trotzdem stutzte Kyoya noch einmal, nahm das vorhin so eingehend betrachtete erste Familienfoto und lies es schnell in der Schublade des Nachtschranks verschwinden. Wenigstens eine Erinnerung sollte noch in diesem Raum bleiben. Vorerst.. 
Während er so auf den Knien durch den Raum gerutscht war und das Zeug ausgebreitet und wieder eingesammelt hatte, hatte sich um ihn herum der ganze Staub abgelegt und er musste erst einmal kräftig husten. Der Versuch sich Dreck und Staub vom Overall zu klopfen zeigte keinen großen Erfolg. Er räumte die Sachen aus dem Zimmer, welches zwar nicht weniger staubig, aber zumindest leerer wirkte. Dann hörte er plötzlich die Stimme von Izaya aus dem Büro. Scheinbar war der Informant schon wieder zurück. Oder hatte er einfach so viel getrödelt? Das Wort Pizza lies Kyoya eines der Bilder in seiner Hand so schnell vergessen, dass er es glatt fallen lies. Er zog die Kiste halb aus dem Raum heraus, bis es ihm schließlich zu blöd wurde, er einfach achtlos darüber stieg und wieder zu Izaya rüber ging. Oder eher rannte. Die Wut, die er zuvor noch auf den jungen Mann verspürt hatte, war mal wieder fürs Erste vergessen. Vermutlich nur bis Izaya wieder den Mund aufmachen würde, aber immerhin. "Pizza!" schrie Kyo und warf sich auf den Wohnzimmertisch. "Danke Izayaaaa ~ ! Du kannst ja doch etwas nett sein!", merkte er an. Wie ein Raubtier auf Beutefang riss er ein ziemlich unförmiges Stück der Pizza ab und schob es sich in den Mund. Er merkte jetzt erst wieder wie lange er nicht mehr Richtiges gegessen hatte und das sah man ihm beim Essen wohl auch an. 
Dann schwenkte sein Blick wieder zu Izaya, der noch weniger begeistert aussah als, bevor er aus dem Haus gegangen war. Kyoya hielt inne und ging näher an den Informanten heran um ihn noch eingehender zu mustern. Nach wenigen Sekunden hatte seine Nähe zu ihm definitiv die Privatsphäre überschritten, denn nun berührten sich fast ihre Nasenspitzen. "Ist was passiert? Ist dir eine Leiche auf den Kopf gefallen oder so?" Er sah Izaya neugierig an, dann jedoch hielt er seine Klappe. Der Braunhaarige hob seine Hand und strich über eine nur leicht sichtbare verfärbe Stelle auf Izayas Wange. Seine Berührung war ziemlich sanft, fast als ob er das Gesicht seines Gegenübers nur mit einer Feder berührte, aber sein Blick wirkte zur Abwechslung mal bewusst nachdenklich. Einen Moment lang starrte er Izaya so eingehend und musternd an, die Hand an seinem Gesicht, dann ließ er sie schnell wieder fallen, als hätte er sich daran verbrannt. 
Irritiert kratzte er sich am Kopf. Dann hielt er Izaya ein angebissenes Stück Pizza hin. "Pizza?", fragte er unschuldig. Sollte scheinbar aufbauend wirken wie er da mit dem Essen vor Izayas Gesicht rumwedelte. "Ähm.. sicher, dass du deine Sachen wegwerfen willst? Das Zeug wegzuwerfen löscht auch keine Erinnerungen.. oder?", fragte er wie beiläufig. "Die Bilder zum Beispiel sind doch... ganz schön? Oder traurig? Oder... was auch immer. Ich habe jedenfalls alles leer geräumt", meinte er mit vollen Mund da er sich gerade ein weiteres Stück von dem leckeren Essen gekrallt hatte. Gut, eigentlich hatte er auch nur alles irgendwie auf einem Haufen zusammen geräumt, fast alles, aber das zählte doch auch. Im Moment hegte Kyoya jedenfalls noch nicht so viel Sympathie zu dem Zimmer. Man konnte Erinnerungen nicht so leicht wegwerfen wie Izaya vielleicht hoffte. Vielleicht würde er Izaya sowieso nachts heimlich heimsuchen, weil ihm das Zimmer zu einsam war. Ganz heimlich. Er fragte sich ob es Izaya nichts ausmachte, dass er in seinem Privatleben herumgeschnüffelt hatte. Aber scheinbar juckte es den Informanten ja nicht, sonst hätte er wohl kaum jemanden wie Kyo zum Aufräumen in dieses Zimmer geschickt. 

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BeitragThema: Re: [Vergangenheit] I know what you did last summer~ [Izaya u. Kyoya]    Fr März 30, 2018 8:13 pm

Oh wie wunderbar dem Maler sagte die Pizza zu. Hätte doch sein können, dass er Käse hasst oder sowas in der Art. Er bedankte sich sogar liebenswürdig. Nein wie nett. Plötzlich kam Kyoya immer Nähe an Izaya herangetreten. Anstatt wegzugehen ließ er die Nähe zu und wartete gespannt ab was nun in der Gedankenwelt dieses kleinen Spinners vor sich ging. Eine Leiche? Fast hätte Izaya gelacht, aber blickte weiterhin finster drein.
Die Hand des Jüngeren berührte sanft seine Wange. Vorsichtig. Darauf bedacht ihn nicht zu verletzen, jedenfalls kam ihn dies so vor. Wieso war er so vorsichtig?! Weshalb war er nicht grob zu ihm?! Was hielt seinen Gegenüber davon ab ihn zu verletzten. Jetzt wo er sich auf seine Nähe einließ? Wenn er ihm zeigen wollte wie sehr Kyoya ihn hasst, dann wäre dies die perfekte Gelegenheit. Immerhin müsste er gerade jetzt verletzlich wirken oder nicht?!
Plötzlich sank die Hand des Malers wieder, was ihn irritierte. Weswegen war der Informant nur so sehr neben der Spur?! Zwar knurrte sein Magen wieder als er das angebissene Stück Pizza halb in die Fresse geklatscht bekommt, hielt jedoch inne und blieb weiterhin wie angewurzelt stehen. Jetzt fing es von den Sachen an. "Du hast reingeschaut? Habe ich dir erlaubt meine Sachen zu durchwühlen?", sprach Izaya seinen Blick auf den Boden gerichtet, "Hab von dir sowie nichts anderes erwartet. Erinnerungen löschen? Nein darum geht es nicht. Meine Familie bedeutet mir nur nichts, weshalb dann Bilder von ihr aufheben? Beruht im übrigen auf Gegenseitig - Überraschung! Behalte dir immer im Sinn, dass dich mein Leben nichts angeht. Du bist nur eine Schachfigur in meinem Spiel."
Worauf war Izaya nur so wütend? Er holte tief Luft und sah Kyoya nun direkt in die Augen. Viel Abstand hatte sich zwischen den Beiden nicht gebildet. Vielleicht sollte er dem Maler zeigen wohin er gehört. Er packte ihn am T-Shirt und zog ihn an sich heran. "Du bist vermutlich wirklich der erste Mensch, den ich abgrundtief hasse. Dabei liebe ich euch Menschen doch so sehr.", sprach er bevor Kyoya ein Stück weiter an sich heran zog, um seine Lippen auf die des Gegenübers zu pressen.
Unsanft löste er den Kuss indem er Kyoya von ihm stieß. "Bevor du dir irgendwelche Märchen einfallen lässt - ich bin nicht die einsame Person von uns. Komm schon insgeheim wolltest du es doch - du sehnst dich nach Nähe, nicht? Ist doch besser als nichts oder?!"
Mit jedem Wort wurde er ungewollt ein bisschen lauter, aber setzt nach dem gesagten sein Grinsen wieder auf und verbarg seine Hände in den Jackentaschen. "Guten Hunger noch..", kam es dann von dem Informanten und begab sich zur Schlafzimmertür, die sich im Bürozimmer befand. Er wollte nicht mehr hier sein. Bei niemanden. Gerade im Moment könnten ihn alle Menschen weit am Arsch vorbeigehen. Aber liebte er nicht die Menschen? Ja er liebte sie - sie die Menschen, aber keiner liebte ihn. Warum auch? Er drohte sogar seinem eigenen Vater, schickte seine Mutter ins Gefängnis ohne sich darüber zu kümmern, ob sie noch überhaupt noch lebte, bringt Familien auseinander nur um eigene Vorteile und Interessen durchzusetzen und zerstörte Leben ohne mit der Wimper zu zucken.
Ein Grinsen bereitete sich aus. Was war nur los mit ihm. Wahrscheinlich machte er gerade just diesen Moment nicht den besten Eindruck. Zuvor hatte er dies noch nie erlebt. Was interessierten ihn die einzelnen Schicksale immerhin? Genau er musste sich jetzt zusammenreißen. Izaya holte kurz Luft und drehte sich zu Kyoya um.
"Wenn noch was ist, meld dich bei mir, ja?"

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BeitragThema: Re: [Vergangenheit] I know what you did last summer~ [Izaya u. Kyoya]    Sa März 31, 2018 12:27 am

Kyoya lies das fliegende Pizzastück fast enttäuscht wieder sinken als Izaya keine Anstalten machte es zu nehmen und ihn stattdessen nur anstarrte. Irgendwie schien Izaya seine Berührung nicht zu helfen, was Kyoya wiederum irritierte. Scheinbar hatte das keine Wirkung auf Izaya. Der wischte gerade mit seinen Blicken den Boden während er endlich wieder etwas sagte. Kyoya lies das Gesagte über sich ergehen. "Was hast du sonst von mir erwartet..?", murmelte Kyo, aber Izaya bestätigte diesen Satz auch schon. Irgendwie fand der Maler es traurig, dass Izaya meinte seine Familie bedeute ihm nichts. Andererseits fragte der Maler sich wie viel Wahrheit tatsächlich hinter diesen Worten steckte. Der letzte Satz den er zu gehören bekam versetzte ihm einen merkwürdigen Stich in der Brust. "Er verletzt dich mit seinen Worten, er tut dir weh.. er - nein, nein, stopp!" Kyoya versuchte leicht verzweifelt seine Gedanken unter Kontrolle zu bringen. Dabei war es doch nichts Neues, dass der Informant ihn nur benutzte und sich scheinbar nicht wirklich für ihn interessierte.  
Wenigstens sah Izaya ihm nun endlich wieder in die Augen. Störte es ihn etwa, dass Kyoya so nah bei ihm stand? Kyo hatte nicht damit gerechnet, dass Izaya ihn plötzlich packte und zu sich zog, weshalb ihm ein erschrockener Laut entwich. Doch was dann kam, war noch überraschender. Zuerst sagte Izaya, dass er ihn hasste und dann.. dann küsste er ihn? Die Lippen des Informanten waren überraschend sanft, auch wenn Izaya diese nicht unbedingt zärtlich auf seine presste. Kyoya hatte kaum Zeit darüber nachzudenken wie er darauf reagieren sollte, ob er den Kuss erwidern solle oder nicht, wie zur Hölle das überhaupt funktionierte und wieso zur Hölle das hier gerade passierte, da hatte Izaya ihn auch schon wieder von sich gestoßen. Auch sein nächster Satz traf ziemlich ins Schwarze und Kyoya biss sich gequält auf die Unterlippe. Seine Hände ballten sich zu Fäusten und für einen Moment machte diese Aussage ihn nur unglaublich wütend, aber die Trauer überwog dann doch gerade. Denn irgendwie steckte doch etwas Wahrheit mit darin. Das war wohl auch irgendwie die Frage, aber letztendlich wusste er , dass der Informant ihm immer noch lieber war als dauerhafte Stille und Einsamkeit. 
Der Maler zuckte leicht zusammen, da der Informant immer lauter wurde beim Reden. Der Braunhaarige schüttelte leicht den Kopf, eine weitere Antwort bekam er für den Moment nicht heraus. Stattdessen presste er seine Hände gegen die Stirn. Was war plötzlich mit dem Informanten los? Kyo verstand einfach nicht was den Informanten plötzlich so sauer gemacht hatte. Hatte er eben wirklich so etwas Falsches gesagt? Dabei meinte er eigentlich sogar sich ganz freundlich benommen zu haben und hatte es eben in diesem Moment sogar gut gemeint. Hatte es mit dem zu tun was Izayas leichte Gesichtsverfärbung erklären würde? Oder war es einfach alles zusammen? Was störte den Informanten denn nur so sehr? Kyoya konnte sich vermutlich noch so lange den Kopf darüber zerbrechen, aber er würde letztendlich sowieso nichts erfahren. Izayas Wut verwandelte sich wieder in gewollt abgebrühte Coolness als er seine Hände in den Jackentaschen vergrub und davon stapfte. Kyoya blickte ihm mit großen Augen nach. Er verstand es einfach nicht und irgendwie schien sein Inneres gerade zwischen Wut und Trauer nicht komplett entscheiden zu können, was auch nicht ganz gesund war bei dem Psychopathen. Überraschenderweise drehte Izaya sich noch einmal zu ihm um und das Gesagte brachte ein ungewolltes Lächeln auf Izayas Lippen. "D-du hast mich doch in dein Leben geholt! Und dafür, dass ich nur eine Schachfigur für dich bin regst du dich aber ganz schön über mich auf scheinbar..", murmelte e schließlich doch noch, obwohl er Izaya eigentlich kommentarlos gehen lassen wollte. Dann lief er allerdings doch kurz zu ihm und riss ihn an der Schulter herum. "Vermutlich bist du doch ein Lügner! Vielleicht bist du ja genauso armselig einsam!" Ein abschätziger Laut kam ihm über die Lippen als er sich wieder von Izaya wegdrehte, denn die Worte hatten ihn doch irgendwie getroffen und gerade brachte er nicht heraus was er wohl eigentlich sagen wollte. "Ich hasse dich auch..", murmelte er schließlich und warf das leblose, unbeachtete, arme, einsame und verlassene Pizzastück in seiner Hand wieder auf den Pappkarton. Irgendwie hatte sein Magen wohl gerade beschlossen, dass er genug gegessen hatte. Außerdem hatte Izaya noch gar nichts von der Pizza gegessen und ganz so ignorant war der Maler dann doch wieder nicht.

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BeitragThema: Re: [Vergangenheit] I know what you did last summer~ [Izaya u. Kyoya]    Sa März 31, 2018 12:54 am

Dabei wollte der Informant sich doch gerade hinlegen. Nein, da startete Kyoya bereits das nächste Drama. Bevor er irgendwas erwidern konnte, lief der Maler auf ihn zu und packte ihn an der Schulter. Grinsend sah Izaya seinen Gegenüber an. Wollte er etwa mehr?
Scheinbar wohl nicht. Jetzt warf der Jüngere mit Anschuldigungen um sich herum. War das wirklich sein ernst? Er und einsam? Pah. Wirklich einsam war er noch nie. Eher fand er all die Leute unterhaltsam, dies sich über ihre Einsamkeit ausheulten. War er endlich fertig? Wahrscheinlich. Kyoya ließ von ihm ab und warf das Stück Pizza in den Karton.
"Erstens - ich habe dich für meine Pläne in mein Leben geholt. Zweitens - sei nicht so überheblich und glaub ich rege mich über dich auf. Wir kennen uns persönlich erst seit einigen Stunden.", stellte Izaya sofort klar, "Du willst unbedingt daran glauben, dass ich ein Lügner bin oder? Ich halte nicht viel von zwischenmenschlichen Beziehungen also werde ich auch nicht einsam. Nicht jeder braucht einen anderen Menschen zum Leben, klar?! Was ist eigentlich dein Problem?"
Der Informant ging zu dem Karton und holte das angeknabberte Stück Pizza raus. Irgendwie wollte er Kyoya nicht so schlafen gehen lassen. Immerhin hatte er sich bemüht nett zu sein, was er zwar nicht wirklich brauchte, aber er hatte sich Mühe gegeben und dies sollte dann wenigstens anerkannt werden. Selbst wenn es nur dazu dienen würde, dass der Maler ihm mehr vertrauen und mehr nach seiner Pfeife tanzen würde.
Izaya aß den leckeren Teil der Pizza, stopfte dem Maler einen Teil des Randes in sein Maul und aß den überstehenden Teil. Ob es Kyoya verwirren würde ihn noch einmal zu küssen? Zwar wollte er ihm auf eine Gewisse Art und Weise danke sagen, aber es war einfach zu verlockend sein Gegenüber zu verwirren. Ihn zu irritieren. Izaya konnte es nicht leugnen - er wollte seine Reaktion sehen. Sehen wie der Psycho handeln würde in solch einer Situation. Selbst wenn er weglaufen würde, würde er ihn schnell wieder einfangen und an den Rat übergeben.
Der Informant trat wieder an den Maler heran und grinste ihn stumm an. Diesmal packte er ihn an den Schultern und zwang ihm wieder einen Kuss auf.

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BeitragThema: Re: [Vergangenheit] I know what you did last summer~ [Izaya u. Kyoya]    Sa März 31, 2018 2:33 am

Izaya schien sich wohl noch mehr über Kyoyas Worte aufzuregen, denn nun hatte er sich ihm doch noch einmal zugewandt. Trotzig erwiderte Kyoya Izayas Blick als der Informant ihn zutextete, Pläne? Achja, er sollte ihm ja irgendwie nützlich sein. "Wenn ich es nicht war der dich so aufgeregt hat, wer war es denn dann, hm?", fragte er. Er hatte doch selbst keinen anderen Menschen mehr zum leben, was beschwerte sich der Kerl eigentlich bei ihm?! Kaum hatte er den Mund aufgemacht um noch etwas Weiteres zu erwidern, da war schon unsanft ein Stück Pizzarand in seinem Mund gelandet. Was zum?! Während Kyoya noch leicht verzweifelt darauf herum kaute, sah er wie sich Iza ihm schon wieder näherte. Was zum Teufel war mit diesem Typen los? Oder verhielten sich alle Menschen normalerweise so? Erneut zwang Izaya ihn geradezu dazu ihn zu küssen. Verwirrt und völlig überfordert mit der Situation kniff Kyoya seine Augen zusammen, erwiderte den Kuss sogar leicht, auch wenn der gesamte Kuss nicht gerade sanft und freundlich war. Als Izaya wieder von ihm abließ, musste Kyoya erst einmal nach Luft schnappen. Vollkommen verwirrt wischte er sich über die Lippen. Warum fühlte sich das irgendwie.. gut an? Es war definitiv kein Gefühl, dass ihm bekannt war. Das angenehme Kribbeln machte ihm durch die Ungewissheit und Fremde sogar irgendwie Angst. 
Er taumelte zwei Schritte zurück und stieß an den schwarzen Tisch auf dem noch immer der Pappkarton lag. Irgendwie fühlte er sich in die Ecke gedrängt. Er hatte definitiv schon lange die Kontrolle über die Situation verloren, vorausgesetzt, dass er sie jemals besessen hatte und das war ein Gefühl, dass er absolut nicht mochte. "Du solltest fliehen solange du noch kannst. Am Besten sorgst du dafür, dass dieser Informant nie wieder belästigt!", sang die Stimme in seinem Kopf ihm leise zu. Er wollte Izaya nicht wirklich weh tun. Trotzdem griff er nun seinerseits nach Izayas Schultern, wirbelte ihn herum und stieß ihn nun Richtung Tisch hinunter. "Gehst du immer so mit Leuten um die du erst seit einigen Stunden kennst?", fragte er und pinnte Izayas Handgelenke auf die harte Oberfläche, wobei Izayas Kopf nur wenige Zentimeter neben dem Pappkarton landete. "Du bist doch der Typ mit dem Problem. Nicht ich, du! Du bist das!", rief Kyoya ihm leicht verzweifelt entgegen obwohl er eine unverkennbare Wahrheit in jedem von Izayas Sätze gefunden hatte. "Oder nicht..?", sagte er leiser und lies seinen Kopf kurz auf die Brust des Anderen sinken. Sein rechtes Bein landete dabei relativ unbeabsichtigt zwischen Izayas Beinen. Er lies seinen Kopf ein, zweimal hart auf Izayas Brust fallen, schüttelte dabei verwirrt und verzweifelt den Kopf, versuchte die Stimme zu ignorieren die am liebsten schon wieder Mord begehen wollte. Dann erschien ein seltsames Grinsen auf Kyoyas Gesicht, was Izaya jedoch vermutlich nur schwerlich erkennen konnte, immerhin lag Kyos Kopf noch immer halb auf seiner Brust. Kyoya hielt Izayas Handgelenke nun mit einer Hand fest, was seinen Griff zwar wesentlich schwächer machte, aber dafür schnellte die andere Hand beinahe ganz unbewusst an Izayas Hals um dort zuzudrücken. "Ja, bring ihn einfach dazu aufzuhören dauernd solche Sachen zu sagen!" Kyoya drückte noch fester zu, wobei sein Ellbogen gegen den Pizzakarton stieß. Ein irritiertes Blinzeln und schon war Kyoyas Gesichtsausdruck nicht mehr so grinsend fröhlich als sein Blick auf den Karton fiel. "Das hat Izaya.. für mich geholt.." Nun zierte sein Gesicht eine seltsame Verzerrung aus Wut und Verwirrung. "Nein, nein, nein, ich will das doch gar nicht, warum bin ich so wütend?" Was konnte er nur tun um nicht mehr wütend zu sein? Izaya war auch wütend gewesen. Zumindest hatte er so gewirkt. aber trotzdem hatte er Kyoya nicht gleich die Kehle durchgeschnitten? Wie machte der Informant das, sich unter Kontrolle zu halten? Wie machten all diese Menschen das bloß? 
Dann fiel Kyoya wieder ein was Izaya gemacht hatte, schon zum zweiten Mal nachdem er sich aufgeregt hatte. Kyoya schaffte es endlich den Griff um Izayas Hals zu lockern, dann beugte er sich zu ihm herunter und drückte nun seinerseits probeweise seine Lippen auf Izayas. Er wusste nicht wirklich, was er da tat, aber immerhin hatte es bei Izaya doch scheinbar auch funktioniert, oder? Aber das Einzige was sich veränderte war, dass das Kribbeln in seinem Körper nun wieder zurück kam. Kyoya schüttelte energisch den Kopf, strich über Izayas Wange. Dann ließ er Izayas Arme los wobei die zur Faust geballte Hand stattdessen auf der Tischplatte landete. Arme Möblierung.. Dann schaffte es Kyoya endlich ruckartig von Izaya abzulassen als er bemerkte hatte was er gerade getan hatte, oder nicht getan hatte. Es folgte ein weiteres, ungläubiges Kopfschütteln. Ein völlig verwirrter Kyoya wandte sich nun ängstlich von dem Informanten ab um so schnell wie möglich zur Abstellkammer zu kommen. Hauptsache weg von dem Möchtegerntatort hier.

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BeitragThema: Re: [Vergangenheit] I know what you did last summer~ [Izaya u. Kyoya]    Sa März 31, 2018 2:13 pm

Izaya löste den Kuss, als Kyoya ihn versuchte irgendwie zu erwidern. Sein Gegenüber machte nicht den Eindruck wirklich Erfahrung in diesem Bereich zu haben, aber dies musste noch lange nichts heißen. 
Wirklich länger konnte der Informant nicht darüber nachdenken, da lag er auf dem Tisch und sein Kopf direkt neben der Pizzaverpackung und seine Handgelenke waren festgepackt. Wieso sollte er sich wehren? War es nicht genau das was er wollte? Diese Art der "Wertschätzung".
Irritiert sah er zu Kyoya als dieser den Kopf auf seinem Brustkorb ablegte, begann dann aber wieder breit zu grinsen, als dieser merkte wo Kyoyas rechtes Bein war. Allerdings glaubte er nicht daran, dass es nicht unbedingt Absicht war. Jetzt hebte der Maler wieder seinen Kopf und ließ ihn erneut fallen, allerdings mit deutlich mehr Kraft. Zwar wollte Izaya fragen was er vorhatte, da landete der Kopf schon wieder auf seiner Brust. Leicht hustete der Informant auf.
Von zwei Händen wechselte Kyoya auf eine einzige Hand, die seine Handgelenke festhalten sollten. Wieso nicht? Er machte keinerlei Anstalten sich zu wehren und würde dies vermutlich auch nicht. Dennoch sollte der Maler irgendetwas versuchen was sein Leben bedrohen würde, wäre es hinderlich seine Hände nicht frei bewegen zu können, aber auch das war kein Problem. 
Nun spürte er wohin die andere Hand hin verschwunden war. Sie lag an seinem Hals und würgte ihn. Er blieb weiterhin gelassen, wobei er jedoch den Drang verspürte Kyoya in seine Schranken zu weisen. Ihm seinen Platz zu zeigen. Mag zwar schon stimmen, dass Schmerzen und grobe Behandlung eher anturnen, dennoch wollte er stets die Kontrolle behalten. Egal wann. Immer. Nicht, dass diese Situation ein Kontrollverlust darstellte. So krank es auch klang - irgendwie genoss er es wie der Griff um sein Hals immer stärker wurde.
Er sah zu Kyoya und sein Grinsen wurde für kurze Zeit zu einem Lächeln. Der Griff lockerte sich und nun küsste der Maler ihn. Was für eine Entwicklung! Der Kuss war schnell zu Ende, da strich sein Gegenüber über die Wange. Izaya sah wie die Hand sich hob und schloss die Augen für einen Augenblick. Innerlich bereitete er sich auf den Schlag vor, öffnete allerdings die Augen, als der Knall direkt neben seinem Kopf zu hören war. Wieso schlug er ihn nicht? Absicht? Schlechte Trefferquote? Man sah deutlich die Verwirrung des Informanten an.
Kyoya ließ von Izaya ab. Langsam richtete der Ältere wieder auf und sah zu ihm. "War doch ganz gut für den Anfang, nicht?", grinste er amüsiert über die Situation, "Ich habe sogar schon eine Idee für den nächsten Abend, Kyo." 
Der Ärger von vorhin war schon beinahe vergessen. Beinahe allerdings nur. Beinahe hätte der Informant etwas wichtiges vergessen. In einem leichten Hüpfschritt ging er auf sein Schachbrett zu und verschob zwei Figuren und grinste dabei fies. "Es kommt nicht oft vor, dass ich selbst aktiv werde, besonders nicht für Andere, Kyoya.", sprach Izaya eher als Selbstgespräch.  Der Informant drehte sich um, versteckte seine Hände wie üblich in seinen Jackentaschen und kam auf ihn zu. "Sieh zu, dass du Morgen früh wach bist. Wir haben nur ein kleines Zeitfenster. Ich sollte dich am Besten nicht aus dem Bett treten müssen.", begann Izaya und legte eine Hand auf die Schulter des Malers, "Schlaf gut. Wir sehen uns Morgen."
Mit diesem Worten würde Izaya sich nun zur Ruhe legen. Theoretisch. Bevor er sich wirklich zur Ruhe bettet, befasste er sich noch mit einigen Akten.

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BeitragThema: Re: [Vergangenheit] I know what you did last summer~ [Izaya u. Kyoya]    Sa März 31, 2018 3:52 pm

"Was?", war das Einzgie was ein noch immer verwirrter Kyoya heraus brachte und wich Izayas Blick dabei mehr aus als, dass er ihm wirklich in die Augen sah. "War es das?", hauchte er kaum hörbar, wobei er kaum verstand, was nun ganz gut gewesen sein sollte. Er hätte ihn gerade vermutlich ganz erwürgen können und trotzdem schien Izaya ganz entspannt, beinahe fröhlich. Langsam hatte Kyo das Gefühl, dass Izaya das sogar mochte. Immerhin war seine Reaktion im Rathaus auch nicht anders gewesen. Ihm musste doch klar sein, dass das nicht der letzte Angriff von ihm sein würde, ob Kyo das nun wollte oder nicht. Vielleicht hatte er einfach nur Todeswünsche, aber so wirkte der Informant eigentlich nicht gerade. "Idee? Was? Was für eine Idee?", wiederholte Kyoya bloß dümmlich. Izaya wollte ihn nicht dafür raus werfen oder gar an den Rat ausliefern? "Hä? Will der mich veräppeln?Er nimmt dich wohl nicht ernst, vielleicht solltest du.. Klappe halten da drin!" Seinen inneren Monolog führend, beobachtete Kyo wie der Informant die Figuren am Schachbrett verschob. Wollte er nun doch spielen? Für einen kurzen Moment flog eine Spur von kindlicher Freude übers Kyoyas Gesicht, doch bei Izayas nächsten, unverständlichen Worten, war die Freude schnell wieder verflogen. Das fiese Grinsen, welches dabei auf Izayas Lippen lag, war irgendwie unheimlich und Kyoya wollte nur noch mehr weg von dem Informanten. "Aber für mich schon?" fragte er ins Blaue herein. "Vielleicht ist er doch sauer und hat nur keine Lust sich jetzt noch darum zu kümmern?", dachte der Braunhaarige panisch. Sein Fluchtverlangen wurde nur noch größer als Izaya wieder auf ihn zu kam. Doch die Worte des Informanten waren nicht wirklich schlimm, mal abgesehen davon, dass aus dem Bett getreten zu werden nicht besonders sanft klang. "Nicht.. treten", murmelte er und schaffte es endlich wieder Izaya anzusehen. Ein knappes Nicken folgte, dann duckte Kyoya sich unter Izayas Hand weg und flüchtete mit einem knappen "Gute Nacht" in Richtung Abstellkammer, oder wie auch immer man das Zimmer nun nennen sollte.
Nachdem Kyoya sich auf das Bett geworfen hatte, fiel ihm erst Stunden später auf, dass da etwas fehlte. Sein Gedankengang war immer noch ein einziger Wirrwarr, nur das die Wut der Verwirrung und Angst gewichen war. Kyoya wollte sich gerade vor der Welt versteckten indem er sich die Bettdecke über den Kopf zog, da fiel ihm auf, dass da überhaupt keine Decke war. "Hä?", fragte er in den stillen Raum hinein, Izayas Sachen noch immer nicht ganz weggeworfen. Kein Wunder, dass es so unbequem war. Er stand auf und suchte den Raum ab, fand jedoch kein Bettzeug. Eine gefühlte Ewigkeit stand er unschlüssig im Raum herum. Er hatte Angst davor das Zimmer zu verlassen, er hatte Angst zu Izaya zu gehen und er hatte ebenso viel Angst nicht einschlafen zu können. Es war schon mitten in der Nacht, aber er wusste aus Erfahrung, dass einsame Nächte lange und böse sein konnten. Es dauert fast eine halbe Stunde bis Kyoya schließlich die Zimmertür öffnete und in Izayas Schlafzimmer schlich. Er sah zwar kaum etwas, konnte aber zumindest Izayas Gestalt erkennen. Er wollte ihn nicht wecken, aber in der Dunkelheit im Büroraum oder hier Bettzeug zu finden ohne Lärm zu machen war ein ziemliches Ding der Unmöglichkeit. Also machte Kyo das, was ihm am Logischsten vorkam. Er klaute dem Informanten die Decke. Nunja, zuerst jedenfalls. Nach ein paar Sekunden überkam ihn allerdings ein Schuldgefühl und er packte die Decke zurück auf Izaya, legte sich ungelenk neben ihn, möglichst weit weg aber so, dass er noch etwas Decke abbekam. Wahrscheinlich würde er zwar demnächst auf dem Boden liegen, was auch nicht gemütlicher war, aber immerhin war es hier irgendwie angenehmer und wärmer als in seinem Zimmer.

Als Kyoya am nächsten Morgen wach wurde, fühlte er sich nicht gerade ausgeschlafen. Interessanterweise war das, was er als erstes erblickte an diesem Morgen mal ein Mensch. Genauer gesagt ein gewisser Informant, der ihn schon in wenigen Stunden des Öfteren zur Verzweiflung gebracht hatte. Was bei ihm aber wohl auch kein Wunder war.. 
Kyoya hatte keine Ahnung wie viel Uhr es war, aber vermutlich noch ziemlich früh. Allerdings hatte Izaya ja auch gewollt, dass sie früh aufstanden. Als Kyoya shcon im begriff war den Informanten zu wecken, kam ihm eine andere Idee. Fünf Minuten später saß er mit seinem Zeichenblock neben Izayas Bett und zeichnete den schlafenden Informanten, der in diesem Zustand gar nicht mehr so bösartig wirkte, wie es sonst manchmal den Anschein hatte. Als er seine Skizze fertig hatte, sprang der Maler trotz Müdigkeit enthusiastisch auf, warf sich halb auf Izaya drauf und pikste ihm mit dem Zeigefinger in die Wange. Immer und immer wieder. "Izayaaaa, Izayaaaaa, Izayaaaaa! ~", säuselte er ihm ins Ohr. "Es ist schon viertel vor Frühstück!", sagte er munter, obwohl er so etwas wie Frühstück eigentlich selbst nicht mehr oft hatte. Dann war er auch schon im Begriff aufzuspringen um fröhlich in das nächste Zimmer zu schlendern, in der Hoffnung dort auf dem Tisch noch immer ein paar Pizzareste vorzufinden.

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Izaya Orihara
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit] I know what you did last summer~ [Izaya u. Kyoya]    So Apr 01, 2018 12:45 am

Mitten in der Nacht bekam Izaya Besuch von einem kleinen Deckendieb. Einfach so mitten in der Nacht ihm seine Decke zu stehle war schon eine Art Todsünde. Einmal wagten es seine Schwestern - später hatten sie zwei Monate lang Hausarrest. Das eine Ereignis führte halt zum anderen. Nicht seine Schuld. Doch schwieg der Informant und wartete noch einen Augenblick ab. Sollte er mit der Decke verschwinden, würde er extra für den Maler oben an der Zimmerdecke einen eigenen Käfig erschaffen und ihn über die Nacht dort verr- schlafen lassen.
Gerade als Izaya sich nun doch erheben wollte, lag die Decke wieder auf seinem Leib. Ach nein wie nett. Er spürte wie die Matratze ein wenig nachgab und hörte seinen Atem. Nach einiger Zeit wurde der Atem des Malers ruhiger. Wahrscheinlich schlief er mittlerweile. Izaya drehte sich zu ihm und betrachtete ihn eine Weile. Wieso lag er denn nur so weit außen am Rand. Irgendwann würde er doch runterfallen. Zwar hatte der Informant meint, dass er ihn nicht in seinem Bett schlafen lassen würde, aber nun ließ er es doch zu.
Noch niemand besaß den Mut sich zu Izaya ins Bett zu legen und auch noch dort zu verweilen. Neben ihm zu schlafen und seine Ruhe zu finden. Weder sein Vater noch seine Mutter hatten sich damals auch nur einmal zu ihm gelegt, wenn er Angst hatte oder ähnliches. Innerlich lachte Izaya für einen kurzen Moment. Dieser Typ hasste ihn und dennoch lag er hier, ob dies ausschließend an der fehlenden Decke im Abstellzimmer?
Der Informant seufzte leise und schob seine neue Schachfigur dichter an sich heran. Wieso war er plötzlich nur so einfühlsam? Eklig. Wieder betrachtete der Ältere Kyoya beim Schlafen. Vorsichtig beugte Izaya sich nach vorne, gab dem Maler einen Kuss auf die Stirn und flüsterte leise: "Ich hasse dich wirklich."
Hoffentlich lagen beide nicht mehr so dicht aneinander, wenn die Beiden aufwachten, dann hätte er wohl einiges zu erklären worauf er selbst keine Antwort wüsste. Was war an ihm nur so besonders? Vermutlich lag es daran, dass Kyoya oft anders handelte als zuvor eingeschätzt und somit als unberechenbar galt. Nach wie vor ein Risikofaktor, dennoch behielt er ihn hier. Unabhängig von seinen Plänen würde er diesen Trottel nicht an den Rat von ERA aushändigen. Um Menschen wie ihn nachvollziehen zu können, müsste sie - ihn - studieren. Noch eine kleine Weile sah er Kyoya nur stumm an, bis er selbst einschlief.

Unter einer sanften und netten Aufweckritual verstand Izaya eigentlich etwas anders als, dass sich ein Kerl halb auf ihn warf und dieser ihn mit seinem Zeigefinger in die Wange pikste. Was war nur los mit Kyoya?! Immer wieder sagte er seinen Namen. Wieder und wieder. Konnte er nicht einfach seine verdammte Klappe halten? Nein? Auch gut. Schon kam er mit Frühstück an.
Gerade als Kyoya flüchten wollte, krallte er sich den Maler und zog ihn unsanft aufs Bett zurück. Genervt hockte der Informant sich auf ihn und bastelte aus dem Holz des Bettrandes kleine Handschellen, damit er die Hände seines Gegenübers nicht festhalten musste. Kurz überlegte der Informant noch, ob er dort weitermachen sollte wo die Beiden aufgehört haben, aber vermutlich war Kyoya sich nicht einmal bewusst was gestern passiert war. Irgendwie nervte es ihn, aber zeitgleich war er froh zu hören, dass der Hass, den beide für einander empfinden auf Gegenseitigkeit beruhte. Welche wundervolle Welt!
Izaya sprang auf und zog sich ein T-Shirt über. Müde tapste der Informant, nun mit T-Shirt und Boxer bekleidet, zu den Vorhängen und zog diese auf. Zwar ergab sich kein schöner Anblick, allerdings kam mehr Licht ins Zimmer. "Wir essen Auswärts. Darfst dir auch was aussuchen. Geht auf mich.", meinte Izaya und fasste sich sehr kurz mit seinen Plänen.

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Kyoya Kureijī
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit] I know what you did last summer~ [Izaya u. Kyoya]    Di Mai 15, 2018 7:29 pm

Kyoya gab einen überraschten Laut von sich als er plötzlich von Izaya gepackt und zurück aufs Bett gezogen wurde. Fragend blickte Kyo den Informanten an während der sich auf ihm niederließ. Izaya war nicht besonders schwer, aber trotzdem schränkte es ihn spürbar in seiner Bewegungsfreiheit ein. Scheinbar war Izaya ein wenig genervt, aber der Maler verstand nicht einmal weshalb. Gefiel ihm die Zeichnung nicht? "Was-", entwich es dem Braunhaarigen überrascht als sich das Holz des Bettrandes um seine Hände schlung. "H-hey! Was soll das? Mach mich wieder los!", verlangte Kyoya und bewegte sich unruhig unter Izaya hin und her. Irgendwie machte ihn das gerade nervös. Der fragend, treudoofe Ausdruck in seinen braunen Augen wich einem trotzigen Blick, mit dem er versuchte Izaya nieder zu starren. Aber die einzige erkennende Wirkung war, dass Izaya schließlich von ihm runter sprang und sich abwandte. "Hey! Ähm... bitte?", startete er einen weiteren Versuch, Er folgte Izaya mit seinem Blick, soweit es ihm möglich war. Der nackte Oberkörper des Informanten verschwand allerdings schnell unter einem T-shirt, was ein seltsames Gefühl von.. Enttäuschung in Kyoya auslöste. "Komisch..", murmelte er zu sich selbst, immerhin konnte er sich darauf keinen Reim machen.
Er kniff die Augen zusammen als er genau ins Licht blickte, dass nun durch die geöffneten Vorhänge das Zimmer erhellte. Izaya sprach weiter und Kyoya schnaubte belustigt über seine Worte. Der Informant verwirrte ihn mit seiner wechselhaften Art wirklich mehr und mehr. Gut, Kyoya könnte das Frühstück so oder so selbst nicht bezahlen. Außer die Bezahlung bestand darin sich das Essen zu schnappen und dann hektisch davon zu rennen, trotzdem verwunderte es ihn ein wenig, dass Izaya doch in gewisserweise freundlich zu ihm war. "Wow, du bist ja schon wieder nett. Fast gruselig. Aber.. wie soll ich so auswärts essen?", fragte er und deutete mit den Augen zu seinen gefesselten Händen. Kyoya biss sich nachdenklich auf die Lippen, dann versuchte er es mit einer anderen Taktik. "Izayaaaaaaa", säuselte er erneut. "Dafür, dass du nicht wolltest, dass ich in deinem Bett schlafe bist du aber ganz schön auf Kuschelkurs gegangen. Einsam?" Er grinste belustigt. "Gibt es eigentlich auch Izaya zum Angebot als Frühstück?", fragte er dann und schaffte es einen Moment lang einen ernsten Unterton beizubehalten, bevor er in Gelächter ausbrach. Eigentlich verstand er selbst nicht genau, was er da sagte, aber irgendwie war ihm der Satz einfach in den Kopf gekommen. Abwartend blickte er Izaya an und konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen.

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BeitragThema: Re: [Vergangenheit] I know what you did last summer~ [Izaya u. Kyoya]    Mo Mai 21, 2018 9:52 pm

Natürlich gefiel Kyoya sein kleines Fesselspielchen nicht und bat darum losgemacht zu werden. Irgendwie fand Izaya diesen Anblick sogar ziemlich.. nett. Selbst diese nervige Bitte ihn von seinen Fesseln zu befreien, brachte ihm ein leichtes Grinsen auf die Lippen. Allerdings verschwand dieses für einen Augenblick, da er erst irritiert, dann jedoch furchtbar amüsiert durch seinen Kommentar war. "Mit dem Bett natürlich.. du Held...", murmelte Izaya absoolut nicht sarkastisch gemeint.
Jetzt wollte er dem Maler am Liebsten wirklich für immer gefesselt lassen. Irgendwo war es ihm sogar dezent peinlich diesen Idioten sogar dichter an sich dran gelegt zu haben. Izaya versuchte sich dennoch nichts anmerken zu lassen und zog stattdessen die Mundwinkel nach unten, was nicht lang hielt, da der nächste Satz gemischte Gefühle in ihm auslöste.
Einmal lachte der Informant auf und ein dezentes sadistisches Lächeln zeichnete sich auf seinen Lippen wieder. Grinsend hockte Izaya sich zurück auf das Bett. "Ich und einsam? Mach dich nicht lächerlich, Kyo", grinste er, währendem setzte Izaya seinen Zeigefinger unterm Kinn des Malers an und fuhr mit eben diesem Finger hoch bis zu seinen Lippen. Dort angekommen strich er noch einmal sanft über die Lippen seines Gegenübers. "Auf die ein oder andere Weise, ja. Willst du mal kosten?", begann der Informant und stoppte sich selbst ziemlich schnell. Was zur Hölle tat er da eigentlich?! Gilt das nicht eigentlich schon als sexuelle Belästigung?! Wieso gelang es Kyoya eigentlich so oft ihn ... in diesen komischen Zustand zu bringen? Hoffentlich würde es nicht der Zukunft nicht schlimmer werden. Er konnte ihn doch gar nicht leiden, aber vielleicht lag darin genau der Reiz. Genau in solchen Momenten verstand sich Izaya selbst nicht unbedingt.
Der Informant setzte sich auf und blickte zu ihm. Er müsste jetzt einfach nur das Thema wechseln und dann wäre wieder alles beim Alten, nicht wahr? Am Besten dachte er einfach nie wieder über dieses fragwürdige Reaktion seinerseits nach. "Ich weiß wo wir was Essen gehen..."

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BeitragThema: Re: [Vergangenheit] I know what you did last summer~ [Izaya u. Kyoya]    Fr Mai 25, 2018 1:56 am

"Mit dem Bett.. mit dem Bett.. hmm, also müsste ich entweder das Bett hinter mir her zerren - ich hoffe du hast es nicht angeschraubt- oder einfach das Bett kaputt machen und nur mit dem Bettende an den Händen mitkommen. Oder ich säge mir optionsweise die Arme ab.. warte, das geht ja gar nicht, wenn ich gefesselt bin, wie soll ich da eine Säge halten und bedienen? Ok neuer Plan: Du sägst mir die Arme ab oder schraubst das Bett ab oder zwingst das Essen einfach dazu hier her zu kommen oder.. oh..." Kyoyas Satz verstummte im Nirgendwo als ihm endlich dämmerte, dass Izaya seine Antwort womöglich gar nicht ernst gemeint hatte. Menschen machten das manchmal. Sie sagten Dinge und meinten sie gar nicht so. Sogar er selbst tat das wohl hin und wieder, wenn auch selten. Es war verwirrend, aber der Braunhaarige versuchte es irgendwie zu verstehen.  
Er wurde aus seiner Verwirrung gerissen als Izaya plötzlich loslachte und sich zu ihm setzte. Kyoya fand absolut nicht, dass er sich mit seiner Vermutung lächerlich machte, weshalb er bloß mit den Schultern zuckte. "Naja, wenn man immer nur Leute erpresst, die einen nicht mögen und sonst nur hier rumhockt.. klingt für mich schon irgendwie einsam", plapperte er vor sich hin. 
Er erstarrte allerdings als der Informant ihn auf einmal berührte und sich sein Finger einen Weg nach oben bahnte um sich schließlich auf seine Lippen zu legen Vermutlich hätte Izaya nicht so direkt fragen sollen, immerhin saß er hier vor einem nicht ganz zurechnungsfähigen jungen Mann, dann hätte sein Finger vermutlich auch keine Bekanntschaft mit Kyos Mundinnerem gemacht. Aber so tat er es eben doch. Freundlicherweise biss der Maler nicht zu, sondern leckte und knabberte nur überraschend sanft an der leicht salzigen Haut. Irgendwie löste diese Situation eine ziemlich seltsame Gefühlsregung in Kyoya aus. Er blinzelte und blickte ein wenig fragend zu Izaya hinauf, selbst nicht genau wissend warum er dieser Tätigkeit hier eigentlich gerade nach ging. Er hatte Izayas Worte nun einmal wörtlich genommen.
Izaya selbst schien mittlerweile wirklich beim richtigen Essensthema angekommen zu sein. Hatte er seine Frage ihn zu kosten vielleicht wieder nicht ernst gemeint? Oder hatte er etwas völlig anderes gemeint? Verdammt, das war wirklich schwierig! Er löste seine Lippen wieder von Izayas Finger und versuchte etwas von dem Informanten wegzurücken. Eigentlich war er gerade nicht mal von diesem unverbesserlichen Typ genervt, sondern vielmehr davon, dass ihn das hier so irritierte. Trotzdem traf sein Unmut darüber den Infromanten vor ihm. "Hoffentlich verschluck ich mich an jemandem wie dir nicht..", murmelte er und klang dabei kühler als eigentlich beabsichtigt. Es regte ihn einfach auf, dass Izaya so.. so.. so Izaya war und er wohl alles falsch verstand! Oder tat er das vielleicht doch nicht. Es war einfach überfordernd! Aber immerhin hellte der Gedanke an etwas richtiges zu Essen Kyoyas Miene schnell wieder auf. "Und woooo? Mit oder ohne Bettteile?",fragte der Maler und klang dabei auch wieder ein wenig entspannter.

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